trotz dauernder Schmerzen bekomme ich keine Erwerbsminderungsrente

von
Doris Baumann

seid meiner Op am Halswirbel habe ich immer nur Schmerzen. Es wird immer schlimmer je älter ich werde,bin jetzt 59. Habe das zweite und letzte mal Erwerbsminderungsrente 2009 beantragt und nicht bekommen,ich önnte noch 6 Std.arbeiten hiess es . Wollte jetzt wieder einen Antrag stellen ,weil ich nicht mehr kann auch nicht arbeiten.Warum wird mir keine Rente genehmiegt ,obwohl es mir sehr schlecht geht dazu noch in beiden Knien Schmerzen.Lohnt es sich jetzt noch mal einen Antrag zu stellen und würde ich jetzt wieder eine Ablehnung bekommen?

von
santander

Wer im Forum soll diese Frage Beantworten. Stellen sie den Antrag und sie werden es wissen.

Experten-Antwort

Hallo Doris Baumann,
ich denke ähnlich wie santander.
Hier im Foru wird niemand Ihre Fragen beantworten können. Auch in einer Auskunfts- und Beratungsstelle wird man Ihre Fragen nicht beantworten können. Bei Ihren Fragen geht es um die Bewertung/Beurteilung Ihrer gesundheitlichen Probleme bzgl. Erwerbsminderungsrentenanspruch. Das kann nur überprüft werden wenn Sie einen (erneuten) Erwerbsminderungsrentenantrag stellen.

Ggf sollten Sie sich im Vorfeld mit einer Auskunfts- und Beratungsstelle in Verbindung setzen, um mögliche finanzielle Auswirkungen einer Rentengewährung zu klären (andere Leistungen würden idR wegfallen).
An eine Auskunfts- und Beratungsstelle können Sie sich auch wenden, wenn Sie Hilfe/Unterstützung mit den Antragsformularien benötigen.
HINWEIS:
Terminabsprache wäre wünschenswert

von
Leser

Hallo Doris, wenn Sie erneut einen Antrag stellen dann machen sie das lieber mit einem Rechtsbeistand, denn anhand ihres Alters dürften die älteren Regelungen zur Anwendung kommen.

Bei der DRV kann man wohl bei fast jeder Beeinträchtigung noch länger als 6 Stunden arbeiten.
Beispiel aus nächster Nähe, Wirbelsäulenverkrümmung mit 30 Grad, Polyneuropathie, Arthritis und beginnende Arthrose in Kniegelenken, chronische Sinusitis, nachgewiesener Muskelschwäche am Rumpf und den Armen u.s.w. mit den entsprechenden chronischen Schmerzen, sowas hat bei der DRV überhaupt keine Auswirkung auf die Leistungsfähigkeit.

Es ist zwar traurig, aber wenn Sie erneut einen Antrag stellen, dann ist es mit der fachlich rechtlichen Beratung empfehlenswert.

von
Hase

Leider klafft aber oft zwischen dem subjetiven Empfinden der Antragsteller und dem objektiven tatsächlichen Zustand, den die Kriterien zur Erteilung einer EM-Rente vorgeben,ein großer Unterschied.

von
M. G.

Ohne VDK usw. wird das nichts werden.

von
lotta

Gehe mal zum SoVD Berlin Kurfürstenstraße die werden dir helfen

von
Komisches System

Mein Schmerztherapeut war auch mal als Gutachter für die DRV tätig.
Der erzählte mir auch so einiges. Inzwischen erstellt er keine Gutachten mehr.

von
=//=

Die letzte Antragstellung ist ja nun schon ein Weilchen her. Stellen Sie einen neuen Rentenantrag und Sie werden es wissen. Hier im Forum zu spekulieren bringt ja gar nichts, denn niemand kennt Ihren Gesundheitszustand. Aber da Sie jetzt 59 Jahre alt sind, stehen die Chancen vielleicht besser.

Das Problem, welches viele nicht erkennen, ist, dass Ungelernte in Ihrem Alter keinen Berufsschutz haben! Somit sind sie auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu verweisen und sie können nicht mal eine teilweise EM-Rente wegen Berufsunfähigkeit erhalten. Da gibt es natürlich auch leichte bis mittelschwere Arbeiten, die man auch mit eingeschränkter Leistungsfähigkeit noch ausüben kann. Dass es sehr schwierig ist, in dem Alter eine solche Arbeit zu bekommen, ist Fakt, aber LEIDER nicht das Problem der Rentenversicherung, sondern der Arbeitsverwaltung.

von
???

Zitiert von: Komisches System

Mein Schmerztherapeut war auch mal als Gutachter für die DRV tätig.
Der erzählte mir auch so einiges. Inzwischen erstellt er keine Gutachten mehr.


Ihr Schmerztherapeut ist wohl ein großer Schwätzer.

von
Otto N.

Zitiert von: Komisches System

Mein Schmerztherapeut war auch mal als Gutachter für die DRV tätig.
Der erzählte mir auch so einiges. Inzwischen erstellt er keine Gutachten mehr.

Was hat er Ihnen denn erzählt?

Etwa, dass er im Auftrag der DRV vorsätzlich geschönte Gutachten erstellt hat?

Oder war er nur beleidigt, weil die DRV andere Gutachter für kompetenter hielt als ihn?

von
=//=

Zitiert von: Otto N.

Zitiert von: Komisches System

Mein Schmerztherapeut war auch mal als Gutachter für die DRV tätig.
Der erzählte mir auch so einiges. Inzwischen erstellt er keine Gutachten mehr.

Was hat er Ihnen denn erzählt?

Etwa, dass er im Auftrag der DRV vorsätzlich geschönte Gutachten erstellt hat?

Oder war er nur beleidigt, weil die DRV andere Gutachter für kompetenter hielt als ihn?

;-)

WAS ist denn ein Schmerztherapeut? Gutachten werden von Ärzten erstellt, nicht von irgendwelchen Therapeuten. Die können einen Befundbericht erstellen, welcher dann mit berücksichtigt wird. Die letzte Entscheidung über das Leistungsvermögen trifft der Sozialmediziner.

Was mich immer wieder wundert, dass die Gutachter der DRV verteufelt werden. Um Gottes Willen, WER soll denn Gutachten für die DRV erstellen? Natürlich werden sie von der DRV "bezahlt", das heißt doch aber nicht, dass sie nur im Sinne der DRV urteilen, sondern sie müssen speziell als Sozialmediziner ausgebildet werden. Nicht jede Krankheit führt zur vollständigen Erwerbsminderung. Es können ja sogar Blinde mit einem Schwerbehindertenausweis über 100 % ganztags arbeiten, wenn sie die passende Stelle bei einem Arbeitgeber finden/haben.

Wenn es nach den behandelnden Ärzten ginge, würde jeder Antragsteller Rente bekommen!

von
Otto N.

Zitiert von: =//=

.......
Wenn es nach den behandelnden Ärzten ginge, würde jeder Antragsteller Rente bekommen!

So ist es!

MfG

von
N. Kunz

Zitiert von: =//=

Zitiert von: Otto N.

Zitiert von: Komisches System

Mein Schmerztherapeut war auch mal als Gutachter für die DRV tätig.
Der erzählte mir auch so einiges. Inzwischen erstellt er keine Gutachten mehr.

Was hat er Ihnen denn erzählt?

Etwa, dass er im Auftrag der DRV vorsätzlich geschönte Gutachten erstellt hat?

Oder war er nur beleidigt, weil die DRV andere Gutachter für kompetenter hielt als ihn?

;-)

WAS ist denn ein Schmerztherapeut? Gutachten werden von Ärzten erstellt, nicht von irgendwelchen Therapeuten. Die können einen Befundbericht erstellen, welcher dann mit berücksichtigt wird. Die letzte Entscheidung über das Leistungsvermögen trifft der Sozialmediziner.

Was mich immer wieder wundert, dass die Gutachter der DRV verteufelt werden. Um Gottes Willen, WER soll denn Gutachten für die DRV erstellen? Natürlich werden sie von der DRV "bezahlt", das heißt doch aber nicht, dass sie nur im Sinne der DRV urteilen, sondern sie müssen speziell als Sozialmediziner ausgebildet werden. Nicht jede Krankheit führt zur vollständigen Erwerbsminderung. Es können ja sogar Blinde mit einem Schwerbehindertenausweis über 100 % ganztags arbeiten, wenn sie die passende Stelle bei einem Arbeitgeber finden/haben.

Wenn es nach den behandelnden Ärzten ginge, würde jeder Antragsteller Rente bekommen!

Da ist viel Theorie drinnen.

Wieviel Arbeitsplätze werden denn für Blinde und Erwerbsbehinderte angeboten? Für wieviele reichen die?

Anzunehmen, daß der Auftraggeber nicht auch das Ergebnis des Gutachtens mitbestimmt, wenn er dieses bezahlt, ist naiv.

von
Komisches System

Zitiert von: Otto N.

Zitiert von: Komisches System

Mein Schmerztherapeut war auch mal als Gutachter für die DRV tätig.
Der erzählte mir auch so einiges. Inzwischen erstellt er keine Gutachten mehr.

Was hat er Ihnen denn erzählt?

Etwa, dass er im Auftrag der DRV vorsätzlich geschönte Gutachten erstellt hat?

Oder war er nur beleidigt, weil die DRV andere Gutachter für kompetenter hielt als ihn?

Mein Schmerztherapeut ist noch nicht über 70 und hat auch keinen knick in der Pupille wie der Orthopäde zu dem ich von der DRV geschickt wurde.

von
Komisches System

Zitiert von: =//=

Zitiert von: Otto N.

Zitiert von: Komisches System

Mein Schmerztherapeut war auch mal als Gutachter für die DRV tätig.
Der erzählte mir auch so einiges. Inzwischen erstellt er keine Gutachten mehr.

Was hat er Ihnen denn erzählt?

Etwa, dass er im Auftrag der DRV vorsätzlich geschönte Gutachten erstellt hat?

Oder war er nur beleidigt, weil die DRV andere Gutachter für kompetenter hielt als ihn?

;-)

WAS ist denn ein Schmerztherapeut?

Da würde ich mich mal umhören was ein Facharzt für Schmerztherapie ist.

von
=//=

Zitiert von: Komisches System

Zitiert von: =//=

Zitiert von: Otto N.

Zitiert von: Komisches System

Mein Schmerztherapeut war auch mal als Gutachter für die DRV tätig.
Der erzählte mir auch so einiges. Inzwischen erstellt er keine Gutachten mehr.

Was hat er Ihnen denn erzählt?

Etwa, dass er im Auftrag der DRV vorsätzlich geschönte Gutachten erstellt hat?

Oder war er nur beleidigt, weil die DRV andere Gutachter für kompetenter hielt als ihn?

;-)

WAS ist denn ein Schmerztherapeut?

Da würde ich mich mal umhören was ein Facharzt für Schmerztherapie ist.

Dann ist es ein ARZT und kein Therapeut! Ist ein kleiner Unterschied. ;-)

von
=//=

Da ist viel Theorie drinnen.

Wieviel Arbeitsplätze werden denn für Blinde und Erwerbsbehinderte angeboten? Für wieviele reichen die?

Anzunehmen, daß der Auftraggeber nicht auch das Ergebnis des Gutachtens mitbestimmt, wenn er dieses bezahlt, ist naiv.
[/quote]

1. war das nur ein Beispiel mit dem Blinden;
2. gibt es keine Erwerbsbehinderten;
3. ist es- wie bereits gesagt - ein Problem der ARBEITSVERWALTUNG, nicht der Rentenversicherung;
4. ist der "Auftraggeber" die DRV und "die" (wer denn eigentlich?) bestimmt nicht bei den Gutachten oder Gutachtern mit, sondern in der Verwaltung entscheidet man nach den gesetzlichen Vorschriften, wann jemand aufgrund seiner Leistungsbeurteilung erwerbsgemindert ist oder nicht (laienhaft ausgedrückt!).

Sie glauben doch nicht, dass jemand nur aus Lust und Laune einen Rentenantrag stellt? Jeder Antragsteller hält sich für erwerbsgemindert! Und sein Hausarzt natürlich auch. WER sollte denn die Gutachten für die DRV machen? Haben Sie einen besseren Vorschlag? Bei der KK ist es der MdK und das ist nichts anderes als bei der DRV der SMD (Sozialmed. Dienst).

von
Komisches System

Zitiert von: =//=

Zitiert von: Komisches System

Zitiert von: =//=

Zitiert von: Otto N.

Zitiert von: Komisches System

Mein Schmerztherapeut war auch mal als Gutachter für die DRV tätig.
Der erzählte mir auch so einiges. Inzwischen erstellt er keine Gutachten mehr.

Was hat er Ihnen denn erzählt?

Etwa, dass er im Auftrag der DRV vorsätzlich geschönte Gutachten erstellt hat?

Oder war er nur beleidigt, weil die DRV andere Gutachter für kompetenter hielt als ihn?

;-)

WAS ist denn ein Schmerztherapeut?

Da würde ich mich mal umhören was ein Facharzt für Schmerztherapie ist.

Dann ist es ein ARZT und kein Therapeut! Ist ein kleiner Unterschied. ;-)

Die Ärzte nennt man Schmerztherapeten. ;-)

von
Otto N.

Zitiert von: Komisches System

Mein Schmerztherapeut ist noch nicht über 70 und hat auch keinen knick in der Pupille wie der Orthopäde zu dem ich von der DRV geschickt wurde.

Das Alter sagt überhaupt nichts über die Kompetenzen eines Arztes aus.
Häufig sind ältere Ärzte sogar kompetenter als ihre jüngeren Kollegen.

Und was Sie persönlich unter "einem Knick in der Pupille" verstehen, ist auch nicht ausschlaggebend.

Zumal Ihre Rente doch angeblich SOFORT bewilligt wurde, wie Sie weiter oben schrieben.....