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Überbrückungsgeld von wem?

von
sabsi

Bin derzeit in der Reha. Rentenversicherung hat die Anschlussheilbehandlung abgelehnt (da Prognose negativ), jetzt übernimmt die Krankenkasse die Kosten.

Der Antrag für das Überbrückungsgeld wurde aber an die Renterversicherung geschickt. Zahlt das denn trotzdem die Rentenversichrung oder dann auch die Krankenkasse? Geht das dann untereinander automatisch oder müsste ich das Überbrückungsgeld nochmal bei der Krankenkasse beantragen?

Wann wird das ausgezahlt (monatlich oder nach reha) und wie lange wird das gezahlt?

von
Nix

Das von Ihnen als Überbrückungsgeld bezeichnete Übergangsgeld wird von Ihrer Krankenkasse gezahlt, weil die Krankenkasse Kostenträger Ihrer Maßnahme ist.
Wenn die Verdienstbescheinigung zur Berechnung von Übergangsgeld fälschlicherweise an die Deutsche Rentenversicherung übersandt wurde, dann erhalten Sie diese sehr wahrscheinlich vom RV-Träger nach Hause gesandt, weil der RV-Träger nicht ahnen kann, da Sie die Reha von der Krankenkasse bewilligt bekommen haben. Er kann lediglich sehen, daß Sie von der DRV keine solche Leistung bewilligt bekommen haben. Ins Konto Ihrer Krankenkasse kann er nicht schauen.

In aller Regel erhalten Sie aber auch von der Krankenkasse das Übergangsgeld erst nach der Reha ausgezahlt - würde mich wunden, wenn es anders wäre, so daß es gut wäre, wenn Sie jemanden zu Hause haben, der Ihre Post öffnet und entsprechend die Verdienstbescheinigung zur Übergangsgeldberechnung an Ihre Krankenkasse weiterleitet, um Verzögerungen am Reha-Ende zu umgehen.

Das Übergangsgeld wird für die gesamte Dauer der Rehabilitationsleistung gezahlt - am Ende der Rehabilitationsleistung.

Näheres erfahren Sie telefonisch bei Ihrer Krankenkasse.

Viele Grüße
Nix

Experten-Antwort

Hallo sabsi,

da die Maßnahme von Ihrer Krankenkasse getragen wird, ist auch das Übergangsgeld von ihr zu zahlen. Ich empfehle daher, dass Sie sich mit Ihren diesbezüglichen Fragen direkt mit Ihrer zuständigen Krankenkasse in Verbindung setzen.