Überbrückungszeit

von
Budy

In 12/03 hatte mein Arbeitgeber mich gekündigt. Er unterlag vor dem Arbeits-gericht und musste die Zeit vom 17.12.03 bis 31.12.03 nach zahlen.
Die Nachzahlung fand in 05 oder 06 statt.

Die Deutsche Rentenversicherung hat nun
folgendes im Versicherungsverlauf vermerkt.

01.01.03 - 16.12.03 Pflichtbeitragszeit
17.12.03 - 31.12.03
Pflichtbeitragszeit
17.12.03 - 31.1.03
Überbrückungszeit

Im Versicherungsverlauf
(Anlage zur Wartezeitauskunft)

wurde vermerkt:

01.01.03 - 31.12.03
Pflichtbeitragszeit
17.12.03 - 31.12.03
Überbrückungszeit
keine Anrechnung

beide Versicherungsverläufe
sind gleichen Datums.

Frage:
Darf die Rentenversicherung,
hier Überbrückungszeit ver-
merken, obwohl das Arbeitsverhältnis eigentlich nie
geendet hat und es ja der selbe Arbeitgeber war ?

Wenn ja, enstehen mir jetzt
oder später dadurch Nachteile
bei der Rente ?

Vielen Dank im voraus.

von
Renten-Fachmann

Wenn bis zum 31.12. Pflichtbeiträge vorhanden sind, dann ist doch alles in Ordnung.
Die Überbrückungszeit (ÜZ) vom 17.12. bis 31.12. dürfte irgendwann vor der Nachzahlung durch den AG eingegeben sein. Die ÜZ hat den Vorteil, dass keine geklärte Lücke im Versicherungsverlauf besteht. Mit der Nachzahlung der Pflichtbeiträge hat die ÜZ eigenlich ihren Sinn verloren und könnte entfernt werden. Der Zusatz zur ÜZ "keine Anrechnung" bringt hier zum Ausdruck, dass dieser Eintrag bedeutungslos ist, also keine Auswirkung hat.

Experten-Antwort

Sehr geehrter Budy,

den Ausführungen von Renten-Fachmann ist nichts mehr hinzuzufügen.

Freundliche Grüße