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Übergang von Altersrente f. langj. Versicherte zu Altersrente f. besonders langjährig Versicherte

von
Otto

Beziehe seit 1.1.14 eine Altersrente f. langjährig Versicherte mit 8,1% Abschlag.Da ich gegen den Rentenbescheid Widerspruch eingelegt habe ( wegen des neuen Rentenges. abschlagfr. Rente ab 63J mit 45 Beitrg.j. ab 1.7.14 ) hätte ich jetzt die Möglichkeit die Altersrente für besonders langjährige Versicherte zu beantragen.Die 45 Beitragsjahre sind erfüllt.Wenn ich mich für diese Rente entscheide müsste ich natürlich die bisherigen 6 Monatsnettorenten zurückbezahlen.Gibt es hier noch etwas besonderes zu beachten?????

von
Matze72

Da ein Wechsel von einer Altersrente in eine andere nicht möglich ist, müssten Sie tatsächlich die Zahlung vom 01.01.2014 bis 30.06.2014 zurückzahlen, sofern der Widerspruch tatsächlich Erfolg hat.
Des Weiteren waren Sie (vermutlich) in der Zeit vom 01.01.2014 bis 30.06.2014 ja irgendwie ja auch über die Rente kranken- und Pflegeversichert.
Wenn die Rente nun wegfällt, muss ja irgendwie in der Zeit eine Mitgliedschaft/Versicherungsschutz vorhanden sein.
sofern Sie Mitglied einer gesetzlichen Krankenversicherung sind, k a n n ggf. die KRankenkasse auf Sie zukommen und im ungünstigsten Fall (keine anderweitige Mitgliedschaft, keine Familienversicherung etc.) ggf. Beiträge von Ihnen (als Selbstzahler) verlangen.
In Deutschland gilt nämlich der Grundsatz, dass man irgendwie gegen Krankheit und Pföegebedürftigkeit abgesichert sein muss (das das nicht jeder ist, ist wieder eine andere Geschichte).
Hier sollten Sie sich auf jeden Mal an Ihrer Krankenkasse wenden, um das abzuklären.

Wann haben Sie den Bescheid über die Altersrente bekommen (und wann haben Sie Widerpsurch) eingelegt?

von
Comedian

diese Frage ist ein Joke ?

von
Matze72

Ich vermute nicht.
Ich behaupte , dass das verfahrensrechtlich nicht möglich ist.

Den Bescheid für die Rente ab 01.01.2014 hat er vermutlich im Jahr 2013 erhalten. Da die Rente für besonders längjährig Versicherte medial erst im Frühjahr 2014 aufgebauscht wurde, glaube ich, dass der Bescheid zwischenzeitlich bestandskräftig geworden ist, bevor er den WS eingereicht hat, der WS folglich nicht zulässig ist.

von
Otto

Zitiert von: Comedian

diese Frage ist ein Joke ?

Aber Hallo!!!!! Diese Frage ist kein Joke,ein schreiben der RV liegt vor!!!!!!!!!

von
Comedian

Zitiert von: Matze72

Ich vermute nicht.
Ich behaupte , dass das verfahrensrechtlich nicht möglich ist.

Den Bescheid für die Rente ab 01.01.2014 hat er vermutlich im Jahr 2013 erhalten. Da die Rente für besonders längjährig Versicherte medial erst im Frühjahr 2014 aufgebauscht wurde, glaube ich, dass der Bescheid zwischenzeitlich bestandskräftig geworden ist, bevor er den WS eingereicht hat, der WS folglich nicht zulässig ist.

ich meinte die Frage von Otto ‼️

von
Comedian

Zitiert von: Matze72

Ich vermute nicht.
Ich behaupte , dass das verfahrensrechtlich nicht möglich ist.

Den Bescheid für die Rente ab 01.01.2014 hat er vermutlich im Jahr 2013 erhalten. Da die Rente für besonders längjährig Versicherte medial erst im Frühjahr 2014 aufgebauscht wurde, glaube ich, dass der Bescheid zwischenzeitlich bestandskräftig geworden ist, bevor er den WS eingereicht hat, der WS folglich nicht zulässig ist.

ich meinte die Frage von Otto ‼️

von
Jonas

Hallo,

Matze 72 hat Ihnen die Antwort gegeben.

Ich halte das auch nicht für einen Joke, solche Fälle kamen zuletzt hin und wieder vor.

Ob sich das so rechnet, ist immer vom Einzelfall abhängig. Lebt man lang genug, ist alles richtig gemacht worden.

Verfahrensrechtlich ist es jedenfalls nicht zu beanstanden, sofern der WD rechtzeitig eingelelgt wurde.

MfG

Jonas

von
Eumel

Man sollte noch an die Rentenbesteuerung denken...d.h. höherer Bruttorentenbetrag kann auch zu einer höheren Rentenbesteuerung führen bzw. erstmalig eine Besteuerung eintreten. Evtl. nochmal Rücksprache mit dem örtlichen Finanzamt nehmen.

von
Matze72

Zitiert von: Eumel

Man sollte noch an die Rentenbesteuerung denken...d.h. höherer Bruttorentenbetrag kann auch zu einer höheren Rentenbesteuerung führen bzw. erstmalig eine Besteuerung eintreten. Evtl. nochmal Rücksprache mit dem örtlichen Finanzamt nehmen.

Vollkommen richtig: Das Steuerrecht nicht aus den Augen verlieren.
Wobei im geschilderten Fall das Kalenderjahr des erstmaligen Rentenbeginn das selbe ist. Insofern macht es zumidnest für den Besteuerungsanteil keine Unterschied.
Sonst kann man tatsächlich nur auf das Finanzamt und diese Broschüre verweisen
http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Inhalt/5_Services/03_broschueren_und_mehr/01_broschueren/01_national/versicherte_und_rentner_info_zum_steuerrecht.html

Experten-Antwort

Hallo Otto,

sofern Ihr Rentenversicherungsträger Ihnen aufgrund des Widerspruches zugesagt hat, dass Sie anstelle der bisherigen Altersrente nunmehr die Altersrente für besonders langjährig Versicherte in Anspruch nehmen können, sind natürlich die Rentenbeträge für die Zeit von Januar bis Juni 2014 komplett zurückzuzahlen, bevor die Altersente für besonders langjährig Versicherte ab 01.07.2014 gewährt werden kann.

In diesem Fall wird sich - bei gesetzlicher Krankenpflichtversicherung - die Krankenkasse an Sie wenden und für diese Zeit freiwillige Beiträge von Ihnen fordern, sofern Sie nicht unter die Familienversicherung fallen.
Dies müssen Sie jedoch mit Ihrer Krankenkasse klären.

von
DarkKnightRV

Viele Antworten, denen ein gefährliches Halbwissen zugrunde liegt.

Auch die Antwort des Experten hätte etwas expertenhafter sein können!

"...sofern Ihr Rentenversicherungsträger Ihnen aufgrund des Widerspruches zugesagt hat, dass Sie anstelle der bisherigen Altersrente nunmehr die Altersrente für besonders langjährig Versicherte in Anspruch nehmen können..."

Warum sollte der Rentenversicherungsträger etwas zugesagt haben?? Solange der Widerspruch "offen" gehalten wurde und der Bescheid dementsprechend nicht bindend geworden ist, kann der Versicherte seinen Rentenatrag immer zurücknehmen. Dies muss man - neben der Rückzahlung der bereits erhaltenen Rentenbeträge - schon machen, um dann die andere Altersrente zu beantragen!

...."sofern der Widerspruch tatsächlich Erfolg hat"

Wie bereits erläutert, muss der Widerspruch keinen Erfolg haben!

"...Ich behaupte , dass das verfahrensrechtlich nicht möglich ist..."

Was sollte hier nicht möglich sein???

"...Wobei im geschilderten Fall das Kalenderjahr des erstmaligen Rentenbeginn das selbe ist. Insofern macht es zumidnest für den Besteuerungsanteil keine Unterschied..."

Natürlich ist es das selbe Kalenderjahr, mit dem selben Prozentsatz. Aber die Rente ist höher und somit auch der Besteuerungsanteil!! Das versuchte Eumel bereits zu erläutern.

Lieber Otto, bitte genau nachrechnen, ob und wann es sich lohnt, 6 Monate Rente zurückzuzahlen und freiwillige Krankenversicherungsbeiträge nachzuzahlen.

Nur in Bezug auf die Rente zahlen Sie 551,4 % ihrer Rente zurück, um ab 1.7.2014 eine um 8,1 % höhere Rente zu erhalten.

Ab dem 69 Monat des Rentenbezugs - also nach nicht ganz 6 Jahren - haben Sie etwas davon.

8-)

P.S.: Wenn Sie es machen, fragen Sie doch einfach mal nach der Möglichkeit einer Ratenzahlung bei ihrem Rentenversicherungsträger nach!!! Die Antwort würde mich interessieren!!

von
Otto

Zitiert von: DarkKnightRV

Viele Antworten, denen ein gefährliches Halbwissen zugrunde liegt.

Auch die Antwort des Experten hätte etwas expertenhafter sein können!

"...sofern Ihr Rentenversicherungsträger Ihnen aufgrund des Widerspruches zugesagt hat, dass Sie anstelle der bisherigen Altersrente nunmehr die Altersrente für besonders langjährig Versicherte in Anspruch nehmen können..."

Warum sollte der Rentenversicherungsträger etwas zugesagt haben?? Solange der Widerspruch "offen" gehalten wurde und der Bescheid dementsprechend nicht bindend geworden ist, kann der Versicherte seinen Rentenatrag immer zurücknehmen. Dies muss man - neben der Rückzahlung der bereits erhaltenen Rentenbeträge - schon machen, um dann die andere Altersrente zu beantragen!

...."sofern der Widerspruch tatsächlich Erfolg hat"

Wie bereits erläutert, muss der Widerspruch keinen Erfolg haben!

"...Ich behaupte , dass das verfahrensrechtlich nicht möglich ist..."

Was sollte hier nicht möglich sein???

"...Wobei im geschilderten Fall das Kalenderjahr des erstmaligen Rentenbeginn das selbe ist. Insofern macht es zumidnest für den Besteuerungsanteil keine Unterschied..."

Natürlich ist es das selbe Kalenderjahr, mit dem selben Prozentsatz. Aber die Rente ist höher und somit auch der Besteuerungsanteil!! Das versuchte Eumel bereits zu erläutern.

Lieber Otto, bitte genau nachrechnen, ob und wann es sich lohnt, 6 Monate Rente zurückzuzahlen und freiwillige Krankenversicherungsbeiträge nachzuzahlen.

Nur in Bezug auf die Rente zahlen Sie 551,4 % ihrer Rente zurück, um ab 1.7.2014 eine um 8,1 % höhere Rente zu erhalten.

Ab dem 69 Monat des Rentenbezugs - also nach nicht ganz 6 Jahren - haben Sie etwas davon.

8-)

P.S.: Wenn Sie es machen, fragen Sie doch einfach mal nach der Möglichkeit einer Ratenzahlung bei ihrem Rentenversicherungsträger nach!!! Die Antwort würde mich interessieren!!


Eine Ratenzahlung ist von der RV in Aussicht gestellt.Mann muß natürlich die gesamten Vermögens u. Einkommensverhältnisse offenlegen,danach wird entschieden!

von
DarkKnightRV

Ratenzahlung wurde direkt vom RV-Träger vorgeschlagen??

Oder hatten Sie danach gefragt.

Danke für die schnelle Antwort.

8-)

von
Otto

Zitiert von: DarkKnightRV

Ratenzahlung wurde direkt vom RV-Träger vorgeschlagen??

Oder hatten Sie danach gefragt.

Danke für die schnelle Antwort.

8-
Wurde von der RV in Aussicht gestellt.
Wurde von RV in Aussichtgestellt!