Übergangsgeld

von
Eduard.K.

Hallo kriege seit 2017 EMR soll will bald in einer wfbm anfangen und wenn alles gut geht und und ich wieder in der Lage bin wieder anfangen auf dem 1 Arbeitsmarkt zu Arbeiten.
Ich bekomme keine besonders hohe Rente.
Habe jetzt mit einem Mitarbeiter der Drv telefoniert und er meinte das ich mit der Rente leben muss und warscheinlich keinen Cent mehr kriegen werde. Jetzt frage ich mich wofür ich dann jeden Tag 8 Stunden Arbeiten soll.Nicht falsch verstehen ich will Arbeiten und versuchen wieder auf die Beine zu kommen aber das macht nicht gerade Mut.
Es wäre auch interessant zu wissen wie das Übergangsgeld berechnet wird.

Experten-Antwort

Hallo User Eduard K.,

ein Anspruch auf Übergangsgeld besteht während einer Reha-maßnahme nur, wenn vor Beginn der Maßnahme Arbeitsentgelt oder Lohnersatzleistungen (z.B. Krankengeld) bezogen wurde.
Falls Sie Leistungen von der WfB bekommen werden, ist zunächst zu prüfen, ob es sich hierbei um Arbeitsentgelt handelt. Die Prüfung kann nur durchgeführt werden, wenn Sie einen Antrag auf eine Reha-maßnahme bei der Deutschen Rentenversicherung stellen.
Falls es kein Arbeitsentgelt darstellt, haben Sie während der Reha-maßnahme keinen Anspruch auf Übergangsgeld.

Ggfs. könnte die Deutsche Rentenversicherung im Rahmen einer Leistung zur Teilhabe auch ein Eingliederungszuschuss an einen Arbeitgeber zahlen, damit Sie wieder auf den Arbeitsmarkt kommen. Auch hier ist ein Antrag notwendig.

von
???

Eine WfbM besucht man normalerweise, um dem Alltag eine feste Struktur zu geben, vermehrt soziale Kontakte zu pflegen, Kompetenzen zu erweitern und vieles andere. Es geht aber nicht darum, die finanzielle Situation des Besuchers zu verbessern. Sollte das für Sie im Vordergrund stehen, sind Sie dort wirklich an der falschen Stelle. Sie sollten sich dann wohl besser eine geringfügige Beschäftigung suchen.