übergangsgeld abgelehnt!angeblich kein erfolg in aussicht

von
frau l.

ich bin entsetzt!
nach der reha wurde eine wiedereingliederung vereinbart, diese sollte über ca 12 wochen laufen.
der sozialdienst erklärte aber dass der zeitraum individuell verändert wird wenn es erforderlich ist, bis zu 6monaten sei dies möglich.

nun wurde es erforderlich dies zu tun, der hausarzt änderte dem stufenplan und erklärte dass ich voraussichtlich im januar 2013 aber wieder voll einsatzfähig bin.

im aktuellen bescheid steht nun dass mir sogar rückwirkend kein übergangsgeld bewilligt wird weil es aus ärztlicher sicht nicht absehbar sei dass ich wieder voll erwerbsfähig werde.

ich begreife das nicht!
mein arzt hat doch ein datum angegeben!
bin ich in der rehaklinik falsch informiert worden?

ich soll mich nun an die krankenkasse wenden, ich bin aber schon ausgesteuert worden!

muss ich nun zum arbeitsamt?
und wenn ja, muss ich dann die wiedereingliederung abbrechen?
das wäre aber kontraproduktiv, weil ich doch wirklich wieder dort tätig sein will!

was geschieht wenn ich einen widerspruch einlege?

ich hoffe auf information und einen rat...
bin völlig durcheinander und gerade hilflos...

freundliche grüsse!

frau l.

von
KaGe

Genau so etwas ist mir auch passiert.
Bei mir ging es lediglich um eine Verlängerung von 2 Wochen.
Da muß wirklich ein ganz konkretes Datum vermerkt werden, also nicht nur "im Januar". Ich habe ein Schreiben an die DRV aufgesetzt, was mein Arzt mit unterzeichnet hat.
In dem Schreiben habe ich ausführlich dargelegt, dass nur eine Verlängerung und kein Abbruch der Wiedereingliederung beabsichtigt war.
Ich habe die Wiedereingliederung wie geplant fortgesetzt und nach 4 Wochen, als die Maßnahme beendet war, kam der Bescheid von der DRV, das dies genehmigt sei.
Also: es lohnt sich zwar nachzuhaken aber die Mühlen mahlen dort sehr langsam.

von
frau l

hallo!
vielen dank für ihre nachricht!
der arzt hat einen bestimmten tag im januar genannt, das habe ich wohl mißverständlich ausgedrückt, sorry.

zudem habe ich heute im gespräch mit der rehaklinik auch bemerkt dass der genannte abbruchstag im august noch innerhalb der ursprünglichen planung liegt, die danach erst im september enden würde, also einfach mittendrin!
ich bin mit der neuen planung auch eigentlich nicht über einen zeitraum von 6monaten, der dafür wohl irgendwie wichtig ist.

der zuständige in der rehaklinik kann sich das auch nicht erklären und ruft heute dort an.
ich werde vorsichtshalber die arbeitsagentur informieren.

ich bin sehr beunruhigt, weil ich die personalabteilung gleich anrufen muss....

von
KaGe

Na, dann wird das wohl hoffentlich nur ein Mißverständnis, bzw. ein Versehen der DRV sein.
Genau so würde ich das auch der Personalabteilung schildern.
Denn der Arbeitgeber muß ja auch dem geänderten Stufenplan zustimmen.
Ich drücke die Daumen, das alles gut ausgeht!

von
frau l

danke :-)
neue vermutung: der arzt hat versucht die stufe1 formlos zu verlängern, dabei hat er einen satz formuliert der " volle belastung nicht absehbar" beinhaltet hat.

das schreiben gin der drv zu, das jetzige enddatum ist einen tag nach zustellung dieses schreibens!
aber: die drv reagierte damit dass sie einen neuen stufenplan anforderten, mehr stand nicht in dem schreiben!
dieser stufenplan wurde auch umgehend erstellt mit besagtem voraussichtlichem ende im januar.
nach ruckrüf der personalabteilung würde ich nun doch ca 10 tage über den zeitraum von 6 monaten liegen....
ich habe gerade einen widerspruch an die drv gefaxt und erklärt dass ich eine gute prognose anhand des stufenplanes sehr wohl absehbar ist und ich die weitere kostenübernahme beantrage.
meinen arzt muss ich bitten nochmals zu verdeutlichen dass die formlose formulieren ggf irreführend war.
oh je, was für ein stress....

von Experte/in Experten-Antwort

In Ihrem letzten Beitrag haben Sie geschrieben, dass Sie bereits Widerspruch gegen den Bescheid der Deutschen Rentenversicherung eingelegt haben. Eine konkrete Stellungnahme Ihres Arztes erscheint in diesem Zusammenhang sinnvoll. Vorsichtshalber sollten Sie sich bei der Agentur für Arbeit melden und Ihre Situation schildern, weil Sie nicht sicher sein können, dass Ihr Widerspruch Erfolg hat.