Übergangsgeld bei LTA Berechnung

von
Mike

Hallo, ich habe heute meinen Bescheid über Übergangsgeld für die LTA Maßnahme bekommen.
Ich habe eine Frage wie die Überstunden berücksichtigt werden.
Der Monat für die Bemessungsgrundlage war der September 2018, geleistete Stunden 280,5
Diese 280,5 Stunden wurden nun durch das erzielte Bruttogehalt dividiert, da kam dann ein Betrag von 24,05€ raus.
Diese hat man dann mit 39,00 Stunden (vereinbarte Arbeitszeit) multipliziert, und wieder durch 7 Tage dividiert.
Die 39,00 Stunden sind die tarifliche Arbeitszeit, aber wir machen immer viele Überstunden die auch immer ausgezahlt werden.
Jetzt kam da bei mir ein Bruttobetrag von täglich ca. 137,00€ raus (7,8 Stunden x 24,05€), was dann mit 30 Tagen multipliziert ca. 4110,00€ entsprechen würde.
Tatsächlich habe ich aber 6850,00€ verdient und auch Beiträge dafür gezahlt.
Am Ende der Berechnung kam dann ein kalendertägliches Übergangsgeld von ca. 66,00€ raus.
Im April war ich in einer medizinischen Reha, die Berechnungsgrundlage war auch der Monat September 2018, und da wurden die Überstunden aus einem 3-Monatszeitraum berücksichtigt, und das Übergangsgeld betrug kalendertäglich 105,00€.
Ist es nicht so, das die Überstunden sofern sie regelmäßig geleistet werden und auch vergütet werden mit in die Berechnung mit eingehen, und somit eine individuell vereinbarte wöchentliche Arbeitszeit bilden?, so wie die DRV das im März auch gemacht hat?
Ich habe ja auch immer auf alle Überstunden Beiträge in die Sozialversicherung eingezahlt.
Wie gehe ich da vor? Mit der Sachbearbeiterin telefonieren oder sofort Widerspruch einlegen?

von
Mike

Meiner Meinung nach ist die vereinbarte Arbeitszeit bei Abrechnung nach Stunden, das was wirklich an Stunden gearbeitet und auch bezahlt wird.
Ich denke das es Millionen von Arbeitsverhältnissen gibt wo die tatsächliche Stundenzahl deutlich über der vertraglich vereinbarten liegt.

von
???

Rufen Sie erst mal an. Vielleicht lässt sich Ihre Frage so unkompliziert klären. Einen Widerspruch können Sie dann immer noch einlegen.

Experten-Antwort

Hallo Mike,

Sie sollten sich zunächst mit dem zuständigen Sachbearbeiter/in in Verbindung setzen und Ihr Problem versuchen zu klären. Eine konkrete Aussage in diesem Forum ist ohne die gesamten Übergangsgeldunterlagen nicht möglich.

Hinsichtlich Mehrarbeitsstunden gilt grundsätzlich folgendes:
Zu den ‘regelmäßigen wöchentlichen Arbeitsstunden’ gehören auch Mehrarbeitsstunden, sofern während der letzten abgerechneten drei Monate beziehungsweise dreizehn Wochen regelmäßig Mehrarbeitsstunden vergütet worden sind. An einer regelmäßigen Verrichtung von Mehrarbeit fehlt es, wenn in dem Ausgangszeitraum von 3 Monaten beziehungsweise 13 Wochen während eines Monats oder 4 beziehungsweise 5 Wochen nicht jeweils wenigstens eine volle Mehrarbeitsstunde vergütet worden ist; eine volle Arbeitsstunde kann sich auch durch Zusammenrechnung von Stundenbruchteilen ergeben.