Übergangsgeld für Umschulung nach Zwischenbeschäftigung

von
woodcut

Hallo zusammen,
ich kann meine Altebeschäftigung (Beruf A) nicht mehr ausüben. Aktuell bin ich noch krankgeschrieben. Ich möchte gerne einen neuen Beruf (B) erlernen. Einer Austeuerung durch die Krankenkasse möchte ich nicht zustande kommen lassen. Ich fühle mich bereit als Helferin im Beruf B vorübergehend zu arbeiten, als Übergang bis zum Umschulungsbeginn. (Wird mir vom Arzt auch zugetraut).

Nun meine Frage: Von welchem Lohn wird dann das Übergangsgeld für die Umschulung berechnet, denn das Gehalt im Beruf A ist im jeden Fall höher als im Beruf B?

Frage 2: Wie ist es wenn ich mich zwischenzeitlich arbeitslos melde und die Helfertätigkeit B als Minijob ausübe mit unter 15 Stunden in der Woche (Kriterium für Weiterbestehen der Arbeitslosigkeit)? Wird dann von Beruf A, B oder ALG I das Übergangsgeld berechnet?

Danke für die Mithilfe
woodcut

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo woodcut,

das Übergangsgeld wird zunächst aus dem tatsächlichen Entgelt der letzten Beschäftigung berechnet (echtlohnberechnung), wenn diese innerhalb der letzten drei Jahre ausgeübt wurde (in Ihrem Fall Beruf B). Ein versicherungsfreier Minijob wird dabei allerdings nicht berücksichtigt (dann wäre das Entgelt aus Beschäftigung A maßgeblich). Gleichzeitig wird eine Vergleichsberechung mit dem Tariflohn der Beschäftigung gemacht, die Sie ohne Ihre Erkrankung ausgeübt hätten. Dies wäre in Ihrem Beispiel wohl Beschäftigung A. Maßgeblich ist dann das höhere Ergebnis aus der "Echtlohn-" und der Tariflohnberechnung.