Übergangsgeld = Krankengeld ????

von
Ingrid Wbg.

Hallo,
meine Krankenkasse hat mir nachdem ich nun erneut krank geschrieben wurde mitgeteilt, dass ich keine Ansprüche mehr hätte, da die 18 Monate aufgebraucht sind.
Da ich zwischendurch eine REHA & Wiedereingliederungsmaßnahme gemacht habe bin ich mir nicht sicher, ob dies so richtig ist zumal die REHA von mir selbst beantragt wurde zu einem Zeitpunkt, als ich noch gar nicht absehen konnte, dass ich für so lange Zeit meinem Beruf nicht mehr nachgehen kann.
Die Kasse zieht nun beide Leistungszeiten (Krankengeld & Übergangsgeld) zusammen.
Da es sich eindeutig um unterschiedliche Kostenträger handelt bin ich mir nicht sicher ob das so in Ordnung ist.
Wer kann mir da helfen ?????

von
Klemens

ist korrekt so.

Bei einer Wiedereingliederung sind Sie ja weiter krank geschrieben und bekommen für diese Zeit ja auch weiter Krankengeld von der Krankenkasse. Natürlich zählt das dann also in den Gesamtbezugszeitraum der 78 Wochen mit hinein bzw. wird von diesem abgezogen.

Während einer Reha ruht der Anspruch auf Krankengeld nur. Ruhenszeiten gelten aber als bezogene Zeiten, daher werden die Reha-Zeiten bei den Krankengeldzeiten mit berücksichtigt. Nach der Reha besteht somit nur noch der Restanspruch

http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__49.html
http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__48.html

z.b. zählt - was die meisten Leute nicht wissen - selbst die
6 wöchige Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber in den max. Gesamtbezugszeitraum des Krankengeldes von 78 Wochen mit hinein - weil die Arbeitgeber sich die Lohntfortzahlung später von der Krankenkasse erstatten lassen.

Das direkt von der Krankenkasse bezahlte Krankengeld gibt es also im Grunde genommen sowieso nur für 72 Wochen.

von
Ingrid Wbg.

Zitiert von: Klemens

ist korrekt so.

Bei einer Wiedereingliederung sind Sie ja weiter krank geschrieben und bekommen für diese Zeit ja auch weiter Krankengeld von der Krankenkasse. Natürlich zählt das dann also in den Gesamtbezugszeitraum der 78 Wochen mit hinein bzw. wird von diesem abgezogen.

Während einer Reha ruht der Anspruch auf Krankengeld nur. Ruhenszeiten gelten aber als bezogene Zeiten, daher werden die Reha-Zeiten bei den Krankengeldzeiten mit berücksichtigt. Nach der Reha besteht somit nur noch der Restanspruch

http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__49.html
http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__48.html

z.b. zählt - was die meisten Leute nicht wissen - selbst die
6 wöchige Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber in den max. Gesamtbezugszeitraum des Krankengeldes von 78 Wochen mit hinein - weil die Arbeitgeber sich die Lohntfortzahlung später von der Krankenkasse erstatten lassen.

Das direkt von der Krankenkasse bezahlte Krankengeld gibt es also im Grunde genommen sowieso nur für 72 Wochen.

Danke Klemens,
das ist zwar nicht das was mir jetzt wirklich weiter hilft, aber es nimmt mir wenigstens das Gefühl, dass was nicht sauber durchläuft.

Gruß,
Ingrid.