Übergangsgeld med. Reha

von
Schloßgeist

Hallo,

ich habe eine Frage, da ich den entsprechenden Antrag nicht ganz verstehe. Ich bin Hausfrau und zahle seit jahren freiwillige Beiträge in die Rentenversicherung (monatl. ca. 80 Euro) ein. habe ich Anspruch auf Übergangsgeld während der med. reha?

Danke für die Informationen.

von
Rehajack

Übergangsgeld ist eine Art Leistung, die dazu dient, den Verdienstausfall zu ersetzen. Ich denke, als Hausfrau haben sie nicht wirklich Einkünfte, oder doch??????

von
Nix

Das Übergangsgeld bei freiwillig Versicherten wird aus den freiwilligen Beiträgen berechnet.
Sie haben sehr wohl einen Anspruch auf Übergangsgeld.

Rehajack ist nicht "ganz im Bilde".

Nix

von
Theo

Nur freiwillige Beiträge reichen m. W. nicht. Man muss daneben auch Arbeitsentgelt erzielen, z. B. aus einem Minijob oder so.

Experten-Antwort

Hallo,
Voraussetzung für einen Anspruch auf Übergangsgeld ist u.a., dass Sie unmittelbar vor der Reha-Leistung (am Tag vor der Leistung) Arbeitsentgelt oder Arbeitseinkommen erzielt haben.
Zusätzlich müssen auch noch Beiträge zur Rentenversicherung im Bemessungszeitraum gezahlt worden sein. Da beide Voraussetzungen erfüllt sein müssen, begründet nur die Zahlung feiwilliger Beiträge keinen Anspruch auf Übergangsgeld.
Insoweit müssen wir der Stellungnahme von "Nix" widersprechen. Als Hausfrau (ohne Arbeitsentgelt oder Arbeitseinkommen) haben Sie keinen Anspruch auf Übergangsgeld.

von
Rehajack

Ich denke sie sind wohl eher der, der sich im Recht nicht auskennt ;-)

Kein Thema :-))

von
Gastleser

Ich denke, das Expertenforum dient dazu, sich von Experten Rat zu holen. Eine - wie ich finde - tolle Einrichtung.
Das Forum sollte nicht Selbstdarstellungen und gegenseitiger Diskussion bzw. "Seitenhiebe" dienen.

von
MADV

besonders an Nix, §20 SGBVI regelt Anspruch auf Ü-Geld
MfG

von
grimmel

Ich bin männlich, Jahrgang 1953 und beziehe seit 2004 volle aber befristete Erwerbsminderungsrente, die 2007 um 3 Jahre verlängert worden ist, d.h. bei der nächsten Verlängerung wäre sie unbefristet.
Ab wann kann ich vorgezogene Altersrente beziehen? Muß ich im Vergleich zur jetzigen EMR bzw. zur regulären Altersrente Abschläge in Kauf nehmen? Ich war bereits 1999 zu 100% schwerbehindert.

von
EM-Rentnerin

...DANKE........Sie sprechen mir aus der Seele..........

von
HOFFNUNG

Ich denke, das Expertenforum dient dazu, sich von Experten Rat zu holen. Eine - wie ich finde - tolle Einrichtung.
Das Forum sollte nicht Selbstdarstellungen und gegenseitiger Diskussion bzw. "Seitenhiebe" dienen.

ICH HOFFE DAS SICH EINIGE ( ALSO EIGENTLICH NUR EINER ) DIESE WORTE ZU HERZEN NEHMEN WIRD.

von
Hoffnungsloser

Hallo Hoffnung!
Schön, dass auch Sie heute morgen wach geworden sind.

von
Hoffnung

und jetzt?

Experten-Antwort

Die Altersrente für schwerbehinderte Menschen kann für 1953 Geborene mit 63 Jahren plus 7 Monaten abschlagsfrei bezogen werden. Vorzeitig wäre ein Bezug mit 60 Jahren und 7 Monaten möglich. Bei der vorzeitigen Inanspruchnahme ab diesem Lebensalter beträgt der Abschlag - genau wie in Ihrer derzeitigen Erwerbsminderungsrente - 10,8 %.
Bei der abschlagsfreien Inanspruchnahme der Altersrente für schwerbehinderte Menschen behalten jedoch die Entgeltpunkte der Erwerbsminderungsrente ihren verminderten Zugangsfaktor (ihren "Abschlag" von 10,8 %) auch für die Dauer der Altersrente.