Übergangsgeld Reha-Maßnahme

von
Jakob

Hallo zusammen.

ich habe ein Anliegen. Meine Frau ist derzeit in einer beruflichen Reha und bekommt von der AfA Übergangsgeld. Es ist die 2. Reha-Maßnahme.

In der Ersten hat sie volles Ü-Geld bekommen, sie hat zwar die Maßnahme nur in Teilzeit besucht, da sie Vollzeit nicht schafft, aber das volle Ügeld bekommen, da es keine Teilzeit-MAßnahme gibt. Ebenso jetzt!

Jetzt hat sie am 1.10. die neue Reha angefangen, und wir haben den BEscheid von der AfA bekommen. Wieder hat meine Frau mit 20 Std. angefangen, und dieses Mal hat die AfA den Satz stumpf um die Hälfte gekürzt, weil sie ja nur 20Std. zur MAßnahme geht.

Kann das richtig sein? Ich lese weder im Netz noch auf der Seite der Agentur, dass das Ü-Geld nur halb, dreiviertel oder sonstwie anders gezahlt wird als nach der normalen 65%-Regelung des letzten Arbeitsentgeltes.

Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen? Ich habe schon mit der Leistungsabteilung telefoniert, die DAme die das berechnet hat, sagte, dass sie von dem Reha-Berater gemeldet bekommen hat, dass meine Frau mit 20 Std. anfägt.

Irgendwas stimmt da nicht m.m.n.

Vielen Dank für hilfreiche Antworten!!!

Jakob

von
Ratgebender

Ihrer Frau wurde bestimmt ein Ansprechpartner (Fachberater) zur Seite gestellt. Daher sollte zunächst mit diesem unter Vorlage des Bescheides Rücksprache gehalten werden.

Sollte das zu keinem plausiblen Ergebnis führen, empfehle ich folgende Vorgehensweise:

Bitte nehmen Sie sich den Bescheid und versuchen Sie, die Berechnung des Übergangsgeldes nachzuvollziehen.

Bei einem guten Aufbau des Bescheides sollte auch die Kürzung nachvollziehbar sein UND mit einer Benennung der Rechtsgrundlage versehen sein.

Ggf. enthält der Bescheid auch eine gesonderte Begründung für die Kürzung.

Sollte all dieses nicht zutreffen, legen Sie Widerspruch bei der im Bescheid genannten Stelle ein (bitte die Frist beachten - ggf. formlosen Antrag auf Überprüfung des Bescheides vom ... stellen). Spätestens mit dem Widerspruchsbescheid der Agentur für Arbeit erhalten Sie eine Begründung für die Kürzung.

von Experte/in Experten-Antwort

Ich schließe mich dem Tipp vom " Ratgebender " an. Wenden Sie sich an den Reha- Berater der AfA bzw. legen Sie, wenn die Frist noch nicht abgelaufen ist, Rechtsmittel gegen den Bescheid der AfA bei der im Bescheid genannten Stelle ein!