< content="">

Übergangsgeld und Fahrtkosten

von
Elke L.

Hallo ;
Ich habe eine " Umschulung" von einem Jahr im BFW in Vallendar bewilligt bekommen . Darüber sollte ich auch eigentlich froh sein , wenn da nicht die tägliche Fahrt von 50 km hin und 50 km zurück wäre. Zusammen sind das 100 km ,die ich täglich fahren muss . Nicht nur das dass sich enorm in den Spritkosten nieder schlägt ,nein ,auch die Abnutzung des Wagens ,von 500 km pro Woche ist auch ein Thema . Pro Monat fahre ich also sage und Schreibe 2000 km ! Die Überlegung mit dem Zug zu fahren habe ich dann bei dem Ticketpreis doch schnell wieder verworfen ,denn das kostet genauso viel ,wie mit dem Auto ,wenn nicht noch etwas mehr. Wann soll ich denn los fahren , bei dem Berufsverkehr ? Um 5 ,damit ich um 8 Uhr da bin ? Mit dem Zug wäre es nicht anders ,da es keine Durchfahr bis Vallendar gibt. Alles mit Wartezeiten verbunden. Die Schule dauert bis 16 Uhr ,wann soll ich denn einmal zu Hause ankommen ? Das nimmt wirklich Überhand ! Zumal ich auch noch ein behindertes Kind zu versorgen habe . Wie soll das bei den Anfahrtszeiten und finanzieller Belastung denn alles gehen ? Wie kann ich meinem Sohn gerecht werden ,der die Woche über ,ebenfalls mal mehrere Termine hat ? Im Augenblick ,weiß ich nicht wie ich das zeitlich alles machen soll und auch der finanzielle Aspekt macht mir Bauchschmerzen . Bei der Verkehrslage ,muss sehr früh los, mein Mann ist dann schon arbeiten , um 8 Uhr in Vallendar zu sein . Um 16 Uhr ist die Schule zu Ende , natürlich im Berufsverkehr . Ich bin 17 Uhr bis 17 Uhr 30 nicht zu Hause und ich kann nicht für ein Jahr alle Therapien und Arztbesuche unseres Sohnes absagen und ich kann nicht dauerhaft mehr als 300 Euro Spritkosten stemmen ,das geht einfach nicht. Ich weiß im Augenblick nicht mehr was ich tun soll ,es haut alles vorne und hinten nicht hin . Ich weiß weder ,was ich an Übergangsgeld bekomme , oder einen Beitrag zu den Fahrtkosten ,die den Beitrag mit Sicherheit um einiges übersteigt ,was ich selber tragen muss. Dann habe ich keine Ahnung ,wie mein Mann von der Arbeit heim kommen soll ,denn ein zweites Auto können wir uns nicht leisten .Wer soll unseren Sohn zu seinen Terminen fahren ? Ach ich weiß es nicht , ich hänge völlig in der Luft und habe keine Ahnung ,wie das alles weiter gehen soll. Ich weiß nur eins , so geht es jedenfalls nicht

von
Herz1952

Hallo Elke,

wenn die Situation Sie familiär überfordert, sagen Sie die Umschulung am besten ab. Auch im Berufsleben werden Sie anschließend pendeln müssen und es wird zeitlich nicht einfacher werden. Suchen Sie sich lieber einen schönen Mini-Job vor Ort und kümmern Sie sich um Ihre Familie

Experten-Antwort

Hallo Elke L.,

Von hier aus kann nicht beurteilt werde, wie sinnvoll es ist, die Umschulung anzutreten. Sie sollten diesbezüglich Kontakt zu Ihrem Fachberater für Rehabilitation aufnehmen.

von
???

Da das BFW ein Internat hat, könnten Sie sicher auch dort unterkommen. Was würde denn Ihr Mann zu dieser Lösung sagen? Würde er in Ihrem Interesse den Haushalt und Ihren Sohn unter der Woche managen? Eventuell zusätzlich anfallende Betreuungskosten würden von der DRV übernommen oder zumindest bezuschusst.

von
Elke L.

Zitiert von: Herz1952

Hallo Elke,

wenn die Situation Sie familiär überfordert, sagen Sie die Umschulung am besten ab. Auch im Berufsleben werden Sie anschließend pendeln müssen und es wird zeitlich nicht einfacher werden. Suchen Sie sich lieber einen schönen Mini-Job vor Ort und kümmern Sie sich um Ihre Familie

Entschuldigt , manchmal sprüht es einfach aus einem raus . Absagen...naja , das ist auch nicht so einfach ´. Es gibt ja einen Grund ,warum ich die Umschulung machen soll und ohne die Umschulung...was soll ich arbeiten ? Ich muss arbeiten ,so alt bin ich noch nicht . Wie gesagt ,verfahrene Kiste . Vielen ,vielen Dank für die Antwort . LG Elke

von
=//=

Einerseits kann ich Sie ja verstehen, was die Fahrtzeit, -Kosten, etc. betrifft. Die finanzielle Seite verstehe ich nicht so ganz, denn Ihr Mann arbeitet doch und verdient Geld. Außerdem verstehe ich nicht, weshalb Sie überhaupt eine Umschulung beantragt haben. Es mußte Ihnen doch klar sein, dass der Umschulungsort nicht direkt nebenan ist und Sie mehrere Stunden von zu Hause weg sind.

Ausnahmsweise muß ich @Herz1952 mal Recht geben. Suchen Sie sich einen Minijob ODER beantragen Sie eine andere Leistung. Es gibt z.B. auch einen Eingliederungszuschuß für einen Arbeitgeber, der Sie trotz evtl. gesundheitlicher Einschränkungen auf Dauer einstellt. Sie werden mit der Umschulung nicht glücklich werden, da Sie soviele Dinge daran stören. Sprechen Sie mit Ihrem Reha-Fachberater darüber und beenden Sie die Umschulungsmaßnahme.

von
Elke L.

Die Umschulung wurde für mich beantragt . Ja ,mein Mann arbeitet , aber das reicht heute in Deutschland leider nicht aus , um alles davon zu bezahlen ,deshalb war ich auch berufstätig , aber wie es so in Pflegeberufen ist , geht irgendwann nichts mehr ,so auch bei mir. Und das ist es ja gerade , leider hat mir niemand gesagt ,das ich bis nach Vallendar täglich kurven muss und auch wusste ich nicht , wie die Unterrichtszeiten sind , das habe ich erst gestern erfahren. Durch meine Erkrankung und die Tatsache das ich schon Ü40 bin ,befand man ,ich soll ein Jahr eine Weiterbildung / Umschulung machen ,allerdings kann ich keine 2 Stunden sitzen , ständiger Positionswechsel also . Aber ok dachte ich , mit 45 musst du noch etwas arbeiten und vor allem in die Rentenkasse einzahlen ,das geht mit mit einem Minijob nicht . Ich war dankbar für die Unterstützung der DRV . Zur Arbeit muss jeder fahren ,ich auch ,das ist klar ,aber über 100 km pro Tag ...das ist schon eine Hausnummer . Ich habe ja damit gerechnet ,das die Ausbildungsstätte nicht vor der Haustür liegt , aber gleich soviel , damit habe ich nicht gerechnet . Alleine der Zeitaufwand dafür ,ist enorm . Aber sie haben alle Recht , ich werde wohl die absagen müssen ,was natürlich sehr schade ist ,aber was soll ich machen .
Krankheitsbedingt , kann ich meinen Job nicht mehr machen , aber wie es aussieht , bleibt mir nichts weiter übrig ,als dennoch weiter zu machen ,so lange ,bis wieder nichts mehr geht. Naja , positiv denken ,dann wird's schon . Dennoch vielen ,vielen Dank für die rege Anteilnahme und die Tipps , mal sehn was ich draus machen kann . Liebe Grüße Elke

von
=//=

Zitiert von: Elke L.

Die Umschulung wurde für mich beantragt . Ja ,mein Mann arbeitet , aber das reicht heute in Deutschland leider nicht aus , um alles davon zu bezahlen ,deshalb war ich auch berufstätig , aber wie es so in Pflegeberufen ist , geht irgendwann nichts mehr ,so auch bei mir. Und das ist es ja gerade , leider hat mir niemand gesagt ,das ich bis nach Vallendar täglich kurven muss und auch wusste ich nicht , wie die Unterrichtszeiten sind , das habe ich erst gestern erfahren. Durch meine Erkrankung und die Tatsache das ich schon Ü40 bin ,befand man ,ich soll ein Jahr eine Weiterbildung / Umschulung machen ,allerdings kann ich keine 2 Stunden sitzen , ständiger Positionswechsel also . Aber ok dachte ich , mit 45 musst du noch etwas arbeiten und vor allem in die Rentenkasse einzahlen ,das geht mit mit einem Minijob nicht . Ich war dankbar für die Unterstützung der DRV . Zur Arbeit muss jeder fahren ,ich auch ,das ist klar ,aber über 100 km pro Tag ...das ist schon eine Hausnummer . Ich habe ja damit gerechnet ,das die Ausbildungsstätte nicht vor der Haustür liegt , aber gleich soviel , damit habe ich nicht gerechnet . Alleine der Zeitaufwand dafür ,ist enorm . Aber sie haben alle Recht , ich werde wohl die absagen müssen ,was natürlich sehr schade ist ,aber was soll ich machen .
Krankheitsbedingt , kann ich meinen Job nicht mehr machen , aber wie es aussieht , bleibt mir nichts weiter übrig ,als dennoch weiter zu machen ,so lange ,bis wieder nichts mehr geht. Naja , positiv denken ,dann wird's schon . Dennoch vielen ,vielen Dank für die rege Anteilnahme und die Tipps , mal sehn was ich draus machen kann . Liebe Grüße Elke

Ich verstehe schon, was Sie meinen. Aber Sie bekommen ja Übergangsgeld und Fahrtkostenerstattung oder zumindest einen Zuschuss.

Bevor Sie jetzt aber etwas abbrechen oder absagen, fragen Sie erst Ihren Reha-Fachberater, welche andere Möglichkeiten Sie haben, in Zukunft wieder arbeiten zu können. Evtl. bei einer Pflegekasse im Innendienst o.ä.

Viel Erfolg.