Übergangsgeld und freiwillige Krankenversicherung

von
Ralph1962

Guten Tag.

Heute habe ich den Bescheid für die Berechnung des Übergangsgeldes bekommen. Da ich seit gut 5 Jahren keiner versicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehen konnte, wurde das Übergangsgeld nach §68 Sonderregelung berechnet. Das ergibt bei mir 35,89 Euro pro Kalendertag. Das ist doch der Nettobetrag? 30X35,89 = 1076,70 im Monat. Ich muss aber noch meinen freiwilligen Beitrag zur gesetzlichen KV bezahlen. Da muss doch dann der Betrag höher als die 1076,70 sein. Oder? In meinem Bescheid sind jedoch nur die 35,89 Euro ausgewiesen und das wurde mir auch überwiesen. Da muss ich doch dann Widerspruch einlegen. Was soll ich tun? Danke.

von
???

Klären Sie erst mal mit Ihrer Krankenkasse, ob Sie jetzt nicht dort pflichtversichert sind. Das ist meines Wissens der Fall.

Experten-Antwort

Zur Klärung des Sachverhalts wenden Sie sich bitte an die zuständige Sachbearbeitung.

von
Ralph1962

Die gute Frau konnte mir keine Auskunft geben. Null Plan. Jetzt gehe ich zu einem privaten zugelassenen Rentenberater.

von
Kaiser

Zitiert von: Ralph1962
Die gute Frau konnte mir keine Auskunft geben. Null Plan. Jetzt gehe ich zu einem privaten zugelassenen Rentenberater.

Und der gibt dann gegen Gebühr Auskunft zum Krankenkassenrecht? Träum weiter!

von
DRV

Zitiert von: Ralph1962
Die gute Frau konnte mir keine Auskunft geben. Null Plan. Jetzt gehe ich zu einem privaten zugelassenen Rentenberater.

Das ist Ihr gutes Recht aber auch Ihr Geld.
Legen Sie doch Widerspruch mit der Begründung zur freiwilligen KV ein und Sie erhalten einen positiven oder auch negativen Widerspruchsbescheid mit Begründung gegen Sie dann immer noch vorgehen könnten, falls Sie die Begründung nicht überzeugt.

von
???

Vielleicht lesen Sie zuerst mal § 5 Abs.1 Nr. 6 SGB V. Ob es dazu in Ihrem Fall noch eine Sonderregelung gibt, weiß nur Ihre Krankenkasse. Und erst wenn die bestätigt, dass Sie aus irgendwelchen Gründen nicht versicherungspflichtig sondern weiterhin freiwillig versichert sind, macht ein Widerspruch gegen den Bescheid der Rentenversicherung Sinn.