Übergangszeit

von
Ralf

Guten Tag,
ich habe nach der Schulausbildung Juni 1982 eine Übergangszeit von 3 Monaten im Versicherungsverlauf, dann 15 Monate Pflichtbeitragszeit wegen Wehrdienst. Anschließend 2 Monate Übergangszeit und dann das Hochschulstudium.
Wie werden die Übergangszeiten bewertet?
Ich habe die Info, dass die zweite Übergangszeit von 2 Monaten vor dem Studium überhaupt nicht bewertet wird.
Was ist mit der ersten Übergangszeit?
Danke
Ralf

von
chi

Beide Übergangszeiten werden (für künftige Rentner) so bewertet wie die Schul- und Studienzeit auch, nämlich gar nicht.

Experten-Antwort

Hallo, Ralf,

die Zeit zwischen einer Anrechnungszeit wegen Schulausbildung nach dem 17. Lebensjahr und einer beruflichen Ausbildung, kann als Anrechnungszeit berücksichtigt werden. Diese Übergangszeit darf grundsätzlich einen Zeitraum von vier bzw. fünf Monaten nicht übersteigen. Anrechnungszeiten finden bei der Prüfung, ob Sie die Wartezeit von 35 Jahren erfüllen, Berücksichtigung. Bei der Berechnung der Rentenhöhe können beitragsfreie Zeiten bewertet werden. Die Bewertung orientiert sich an der individuellen Beitragsleistung des einzelnen Versicherten während seines gesamten Versichertenlebens. Dabei ist neben der Höhe der Beiträge auch die Dichte der Beiträge, nämlich die genaue Anzahl der Beitragsmonate im Verhältnis zur möglichen Anzahl der Beitragsmonate in einem belegungsfähigen Zeitraum von Relevanz. Aus den vorangestellten Gründen kann die Frage pauschal nicht beantwortet werden.