Überprüfung wg. geringfähiger Bechäftigung

von
Ralf Rüdiger

Guten Morgen,

ich überlege trotz vollen Erwerbsminderung bei meinem Arbeitgeber nach langer Krankheit wieder als geringfügig Beschäftigter anzufangen. Der Vertrag könnte verändert werden.
Ich weiss, dass ich zur Zeit auf jeden Fall nur unter 15 Wochenstunden leistungsfähig bin.
Schwierig ist es allerdings eine Anstllung mit täglich unter drei Stunden zu bekommen.
Wenn ich nun an einem Tag vier Stunden arbeite, was ich wohl schaffen könnte, wenn ich dann den Tag darauf wieder frei hätte, laufe ich dann Gefahr wegen der Überschreitung der "Unter drei Stunden Regelung" begutachtet zu werden?

Danke

von
eddy

möchten Sie schlafende Hunde wecken?

Vielleicht wäre eine Ehrenamt besser....

von
Schorsch

Diese Frage kann man nicht eindeutig beantworten, da es immer auf den Einzelfall ankommt.

Streng genommen kann jede Arbeitsaufnahme Anlass für eine erneute Überprüfung sein.
Denkbar wäre auch, dass DRV-Sachbearbeiter A und B keine Einwände gegen Ihre Arbeitszeitaufteilung haben, DRV-Sachbearbeiter C aber sehr wohl.

Erst kürzlich beantwortete ein bekannter Rentenexperte der DRV in einer TV-Sendung Zuschauerfragen.
Auf die Frage nach der erlaubten Arbeitszeit für vollständig Erwerbsgeminderte antwortete er, dass die tägliche Arbeitszeit IMMER unter 3 Stunden liegen muss und auch nicht an einem einzigen Tag überschritten werden darf.

Nun darf natürlich darüber spekuliert werden, ob sich dieser Experte eventuell einfach nicht getraut hat, in einer TV-Sendung zu behaupten, dass auch Ausnahmen möglich sind.
Vielleicht hat dieser Experte aber auch nur die Wahrheit erzählt.

Wer Nerven wie Drahtseile hat, kann das ja gerne mal austesten.

MfG

Experten-Antwort

Hallo Ralf Rüdiger,

wir können in diesem Forum keine Bewertung Ihres Einzelfalles vornehmen. Ihre angestrebte Tätigkeit muss im Einklang mit den Vorschriften, d.h. im Rahmen Ihrer verbliebenen Restleistungsfähigkeit, stehen und wird im Einzelfall überprüft. Wir schließen uns daher den Ausführungen von Schorsch an.

von
Achill

Grundsätzlich ist es möglich die Arbeitszeit so aufzusplitten, ist aber eine Einzelfall Entscheidung und kommt auch auf Ihren Beruf an. Wenn Sie es genau wissen wollen, Schreiben Sie Ihrem Rentenversicherungsträger und bitten um schriftl. Antwort wie es dort gehandhabt wird.