Umdeutung

von
Claudia

Hallo.
Danke für alle Antworten im Voraus. Ich fasse mich kurz:
Rehaantrag 2017 - genehmigt und angetreten in 2018
arbeitsunfähig aber mit Prognose vollschichtig arbeitsfähig entlassen. Noch ein halbes Jahr später trotz gleicher Beschwerden wiedereingliederung in Minimal-Teilzeit aber parallel Antrag auf EMR gestellt.

Sollte eine (Teil-)Rente genehmigt werden, kann der rehaantrag von 2017 noch als Rentanantrag umgedeutet werden? Muss ich das extra beantragen? Durch den viel zu positiven Rehabericht habe ich nur Zeit verloren, es war eigentlich von Anfang an klar, dass ich nicht mehr Vollzeit arbeiten kann.

Experten-Antwort

Hallo Claudia,

die Umdeutung des Reha-Antrags prüft der Rentenversicherungsträger von Amts wegen. Sie müssen keinen Antrag stellen. Eine solche Umdeutung kommt aber nur in Frage, wenn festgestellt wird, dass die mögliche (teilweise) Erwerbsminderung bereits zu einem Zeitpunkt vor der Reha-Maßnahme eingetreten ist. Dann wäre die Reha nicht erfolgreich gewesen, weil sie die Erwerbsminderung nicht verhindert hat und der Reha-Antrag wäre umzudeuten.