Umdeutung eines genehmigten Umschulungsantrag in einen Antrag auf EerwerbsminderungsRente

von
jesusfreak

Hallo,
mein LTA Antrag wurde diese Woche endlich genehmigt, doch leider hat sich herausgestellt, dass ich aufgrund einer PTBS fast kaum mehr belastbar bin und mich kaum länger konzentrieren kann uvm.
Ich würde mir gerne eine Auszeit von 1-2 Jahren nehmen, um das in einer Therapie auszugehen, die Frage wäre, ob sich aufgrund der Verschlechterung meines AZ der Antrag LTA umdeuten läßt in eine Antrag auf EMR? Geht sowas grds. oder wird das zu Beginn der Maßnahme dann festgestellt?

Vielen Dank für die Antworten

Jesusfreak

von
Fastrentner

Besprechen Sie das weitere Vorgehen mit Ihrem Reha-Fachberater. Letztendlich ist der in Ihren Fall eingeweiht und kann Ihnen entsprechende Ratschläge geben.

von
???

Die Tatsache, dass LTA bewiiligt wurden, bedeutet eigentlich, dass die DRV Sie nicht (!) als erwerbsgemindert ansieht. Sollte sich Ihr Gesundheitszustand also nicht seit Ihrem LTA-Antrag verschlechtert haben, sind Ihre Aussichten auf Rente nicht die besten.
Wenn Sie sich sicher sind, dass Sie eine Rente wollen, sollten Sie nicht herumeiern und auf eine Umdeutung des LTA-Antrags spekulieren. Stellen Sie einfach den entsprechenden Antrag und warten Sie ab, was passiert.

Experten-Antwort

Hallo "jesusfreak",

auch ich empfehle Ihnen, dass Sie sich an Ihren Reha-Fachberater wenden und die Sachlage mit ihm erörtern. Momentan sieht es ja so aus, dass Ihr Rentenversicherungsträger Ihnen eine Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben bewilligt hat. Dies erfolgt ja gerade deshalb, damit Sie nicht in die Erwerbsminderungsrente gehen und weil man davon ausgeht, dass durch eine Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben Ihre Erwerbsfähigkeit erhalten werden kann. Sollten sich jedoch seit der Bewilligung der Leistung neue medizinische Erkenntnisse ergeben haben (PBTS, die Ihre Konzentrationsfähigkeit so extrem einschränkt, dass aus Ihrer Sicht der erfolgreiche Abschluss einer Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben gefährdet ist), dann sollten Sie Ihr Anliegen mit entsprechenden ärztlichen Unterlagen / Berichte an Ihren Rentenversicherungsträger richten.
Für Ihren weiteren Weg wünschen wir Ihnen viel Erfolg.

Ihr Experte

von
jesusfreak

Vielen dank

Jesusfreak