Umdeutung Rehaantrag

von
Renaterin

Meine Erwerbsminderungsrente u. a wegen Brustkrebs und orthopädischen Beschwerden wurde noch einjähriger Bewilligung nicht verlängert. Nun läuft die Klage auf Weiterzahlung. Zwischenzeitl. war ich zur Reha. Im Entlassungsbericht wird das Leistungsvermögen wird mit unter 3 Stunden angegeben. „Auf absehbare Zeit wird das für die berufliche Tätigkeit für mehr als 3 Stunden pro Tag notwendige Leistungsvermögen weder in Bezug auf den bisherigen Beruf als Gaststättenbetreiberin noch auf den allgemeinen Arbeitsmarkt erreicht“ heißt es darin.
Muss die DRV darauf hin mir nicht Rente gewähren und den Reha Antrag umdeuten, weil doch Erwerbsminderung vorliegt?

Experten-Antwort

Hallo, Renaterin,

es könnte durchaus sein, dass im Klageverfahren erneut geprüft wird, ob sich durch die ohne Erfolg verlaufene medizinische Reha eine neue Rechtssituation ergibt und ein neuer Leistungsfall angenommen werden kann. Es ist allerdings ohne weitere Informationen über den Verlauf der Krankheit als auch Einschätzung des Leistungsvermögens unsererseits nicht möglich Ihre Frage abschließend zu beantworten. Sie hier einschätzen zu können ist nicht möglich. Die Entscheidungen erfolgen durch den begutachtenden Arzt als auch durch Juristen. Jede weitere Antwort unsererseits wäre rein spekulativ. Wir wünschen Ihnen jedoch ein positives Ergebnis im Klageverfahren.