Umschulung

von
E. F.

Hallo,

ich bin seit einem halben Jahr arbeitsunfähig (Burnout mit nachfolgender Erschöpfungsdepression). War zwischenzeitlich in Reha. Mein Arzt rät mir dringend zu einer Umschulung, daher überlege ich einen entsprechenden Antrag bei der Rentenversicherung stellen.

Meine Frage: Woraus berechnet sich das Übergangsgeld? Aus meinem letzten Verdienst oder aus dem Krankengeld und in welcher Höhe (prozentual) würde dieses bezahlt. (Familie mit 1 Kind)

Danke für Ihre Antwort.

MfG
E. F.

von
Nix

http://www.ihre-vorsorge.de/Expertenforum-Thema.html?id=70352&dekade=4

Lesen Sie o.g. Link.
Bei weiteren Fragen stellen Sie diese einfach nochmal hier.

Nix

von
E.F.

Hallo,

herzlichen Dank für Ihre schnelle Antwort - sie hilft mir sehr.

Mir war nicht klar, ob das Krankengeld als Grundlage für die Berechnung dient. Wenn ich den Artikel richtig verstehe, ist dies nicht der Fall.

MfG
E. F.

von Experte/in Experten-Antwort

Wenn Sie bereits seit längerer Zeit arbeitsunfähig sind und Krankengeld bezogen haben, wird das Übergangsgeld aus dem Entgelt berechnet, aus dem auch die Krankenkasse das Krankengeld berechnet hat. Das ist in der Regel das Entgelt, das Sie im letzten Monat vor Beginn Ihrer Arbeitsunfähigkeit verdient haben. Überschlagsweise wird das Übergansgeld (da Sie ein Kind haben) 75% des Nettoentgeltes betragen. Bei einer Umschulung wird dann zusätzlich noch eine Berechnung aus dem für Ihren Beruf maßgebenden Tariflohn durchgeführt. Sollte dieser höher sein als das tatsächliche Entgelt ist der Tariflohn für die Übergangsgeldberechnung maßgebend.