Umschulung!?

von
Sven 1108

Hallo in die Runden
Mein Name ist Sven ich bin 33Jahre alt und habe folgendes Problem
Ich bin Berufskraftfahrer mit IHK Prüfung gemäß Paragraph 34
Nur wir dieser Facharbeiterbrief von meinem Sachbearbeiter der DRV nicht anerkannt da ich ihn auf einem externen weg gemacht habe (einschlägige Berufserfahrung und angerechnet Zeit als BKf) ich legte diese IHK Prüfung mit gut ab.
Ich habe keine Berufsschule für diese Berufsausbildung besucht und das ist der Grund warum mich mein Sachberater in die Qualifikationsgruppe 5 Einstuft und ich keine Umschulung sondern nur eine Weiterbildung bewilligt bekomme.
Nur durch eine WeiterbildungsMaßnahme sehe ich für mich keine Chance auf dem zukünftigen Arbeitsmarkt.
Als Berufskraftfahrer kann ich nicht mehr arbeiten da ich an einer Schlafapnoe leide und es passieren könnte das ich in den Sekundenschlaf falle. Und ich glaube das möchte sich keiner ausmalen was da alles passieren kann.
Ich hoffe es gibt jemanden der mir da helfen kann und ich eventuell doch noch eine Umschulung machen kann ich will ja arbeiten!
Mit freundlichen Grüßen
Sven

von
bernd1954

Hallo Sven,

weiterhelfen kann Ihnen da am besten Ihr HNO-Arzt. Der wird Sie ins Schlaflabor überweisen und dort bekommen Sie ein cpap-Gerät. Wenn Sie damit richtig eingestellt sind, ist auch der Sekundenschlaf weg. Ich spreche da aus 11-jähriger Erfahrung.

Gruß, Bernd

von
Sven 1108

@Bernd 1954
Ich bin schon in Behandlung und wurde Eingestellt.
Aber danke für die Info. MFG Sven

von
???

Es gibt genug Lkw-Fahrer mit Ihrer Erkrankung, die Ihren Beruf weiter ausüben. Sollten Sie Fernfahrer sein, übernimmt die DRV die Kosten, damit Sie Ihr Sauerstoffgerät auch im Lkw nutzen können. Von daher bräuchten Sie also keinen neuen Beruf.

Zu Ihrer Frage bzgl. Umschulung ist der einfachste Weg, dass Sie sie schriftlich beantragen. Legen Sie als Nachweis Ihres Facharbeiter-Status eine Kopie Ihres IHK-Zertifikats bei und verlangen Sie eine schrifltich Entscheidung. Das ist dann ein Bescheid, gegen den Sie Widerspruch und später Klage einlegen können.

von
Sven 1108

Zitiert von: ???

Es gibt genug Lkw-Fahrer mit Ihrer Erkrankung, die Ihren Beruf weiter ausüben. Sollten Sie Fernfahrer sein, übernimmt die DRV die Kosten, damit Sie Ihr Sauerstoffgerät auch im Lkw nutzen können. Von daher bräuchten Sie also keinen neuen Beruf.

Zu Ihrer Frage bzgl. Umschulung ist der einfachste Weg, dass Sie sie schriftlich beantragen. Legen Sie als Nachweis Ihres Facharbeiter-Status eine Kopie Ihres IHK-Zertifikats bei und verlangen Sie eine schrifltich Entscheidung. Das ist dann ein Bescheid, gegen den Sie Widerspruch und später Klage einlegen können.

@???
Mir ist bewusst das es genug Kollegen gibt die so weiter im Beruf arbeiten (würde ich auch verdammt gern!)
Mein Problem ist dieser Reaktionstest denn ich nicht bestehe .
Und mir vom Arzt aus kein Freigabe für die Ausübung meines Berufes gegeben wird.
Daran halte ich mich weil es unverantwortlich wäre sich trotzdem hinter es Steuer zusetzen,
Es muss nichts passieren (Unfall) aber was ist wenn doch etwas passiert.
Ich habe selbst genug Unfälle auf der Autobahn gesehen.
Und ich möchte nicht dazu gehören oder verantwortlich dafür sein.
Ich hoffe das sie das verstehen.
Mfg

von
saly

Hallo Sven,
wenn med. festegestellt wird, dass sie als Berufskraftfahrer nicht fahrtauglich sind, dann steht einer berufl. Reha nichts im Wege. Ob es immer gleich eine Umschulung sein muß, steht auf einem anderen Blatt und wird mit Ihrem Rehafachberater geklärt. Oft reichen andere Massnahmen aus, um Sie wieder fit für den Arbeitsmarkt zu machen, sprich: das nötige Rüstzeug für einen leidensgerechten Arbeitsplatz zu erhalten. Es ist nun einfach so, dass die DRV i.d.R. eine Erstausbildung nicht finanziert. Dahinter steht z.B., dass eine Ungleichbehandlung nicht enstehen soll mit denjenigen, die eben eine dreijährige Ausbildung mit niedriger Ausbildungsvergütung absolviert haben, während Sie bereits mit Arbeitsaufnahme einen vollen Verdienst hatten.
Selbst Versicherte mit "anerkannt" abgeschlossener Ausbildung, bekommen nicht unbedingt eine Umschulung!
Hinweis an Alle: Wer sich trotz Fahruntauglichkeit hinter das Steuer setzt, riskiert nicht nur Leib und Leben anderer, sondern u.a. auch den Verischerungsschutz.

Experten-Antwort

Guten Tag,

ich würde Ihnen empfehlen einen Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben bei der DRV zu stellen.
Legen Sie dem Antrag Ihren Facharbeiterbrief dem Antrag bei.
Besprechen Sie mit dem zuständigen Rehafachberater über Ihr Anliegen, um eine gemeinsame Lösung hinsichtlich Ihre beruflichen Perspektiven zu finden.
Lassen Sie sich über Ihren Antrag einen Bescheid geben. Gegen diesen Bescheid können Sie schriftlich innerhalb von 4 Wochen Widerspruch einlegen.

von
Sven 1108

Mein Sachberater der DRV hat meinen Facharbeiterbrief beim persönlichen Gespräch gesehen.
Mir wurde auch die Teilnahme an Weiterbildungen bewilligt
Nur was bringen mir als Kraftfahrer Weiterbildungen oder Qualifikationen die auf anderen Berufen aufbauen?
Beispiel welcher Arzt würde mich Einstellen weil ich ein Röntgenschein besitze aber sonst keine medizinischen Kenntnisse besitze oder welche Maschinenbaufirma stellt mich ein weil ich einen 4 wöchentlichen CNC Kurs habe?
Es ist ja nicht so als würde ich mich jetzt Zuhause ausruhen und warten bis was passiert
Ich habe mich auch schon in verschiedenen Bereichen beworben.
Aber leider ohne Erfolg.
Aber wenn das jetzt soweit geht bin ich eh reif für einen Aufenthalt in der Nervenklinik weil das schon alles sehr an die Substanz geht.

von
Reiner

Hallo Sven,
vielleicht hilft Dir diese Adresse weiter:
Berufsförderungswerk Schömberg.
Freundliche Grüße

von
Reiner

weitere Adresse:
www.zweite-chance./info

von
Sven 1108

@Reiner
Danke Schön