Umschulung

von
Bigi

Ich bin Sozialpädagogin und habe seit mittlerweile13 Jahren diese Arbeit sehr gerne gemacht. Ich merken aber nun, dass ich diese belastende Arbeit nicht mehr auf Dauer ausüben kann. Gibt es Möglichkeiten, dass man eine Umschulung finanziert bekommt?

von
anonym

Beantragen Sie am besten entweder bei Ihrem RV-Träger oder bei der Agentur für Arbeit eine Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben. Im Antrag haben Sie die Möglichkeit, den Wunsch nach einer Umschulung zu äußern.

von
Schade

Man wird halt prüfen müssen aus welchem Grund Sie nicht mehr als Sozialpädagoge arbeiten können und ob man deshlab (eine teure) Umschulung = Neuausbildung bezahlt.

Vor allem deshalb, weil es für Sozialpädagogen ein derart breites Beschäftugungsfeld gibt. Möglicherweise hilft ja ein Job- oder Arbeitgeberwechsel?

Ob Sie wirklich eine Krankheit haben, mit der Sie als Sozialpädagoge überhaupt nicht mehr arbeiten können - und zwar keine der Tätigkeiten, die SozPäds so im Allgemeinen machen können?

Aber was streben Sie dann an? Welcher Job ist Ihrer Meinung nach um so viel weniger belastend als das was ausgebildete Sozialüädagogen so alles machen können?

In jedem anderen Job gibt es auch Belastungen, Stress, Druck, unleidige Kollegen und Vorgesetzte, missmutigen Kunden u.v.m.

Aber wie gesagt: stellen Sie den Antrag und äußern Ihre Berufsziele - in einen halben jahr wissen Sie was dabei rausgekommen ist.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Bigi,

die User „anonym“ und „Schade“ haben Ihnen aus meiner Sicht bereits die richtigen Hinweise (Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben) gegeben.