Umschulung

von
Hoffnung

Hallo Zusammen,

könnte man nicht vielleicht auch über der DRV eine Umschulung bekommen? Ich bin 57 Jahre und hoch motiviert.

Hier ein interessanter Artikel.

Nach 13 Jahren: So schwer ist der Weg aus der Arbeitslosigkeit
Westerkappeln. Bergleute gehen in diesem Alter bald in den Ruhestand. Dirk Söthe steht vor einem beruflichen Neuanfang. Der 49-Jährige macht eine Umschulung zum Zootierpfleger. Vor 13 Jahren ist er arbeitslos geworden. Seitdem versucht der Vater von vier Kindern, wieder Fuß auf dem ersten Arbeitsmarkt zu fassen – ein langer Marsch.
Wer arbeiten will, der kriegt auch einen Job. Wenn`s doch immer nur so einfach wäre. Dirk Söthe hat viel gemacht und viel versucht, doch alle Bemühungen bei der Suche nach einer regulären Beschäftigung verliefen am Ende erfolglos. Trotzdem hat der Westerkappelner den Kopf nicht in den Sand gesteckt.
Gesundheitlicher Tiefschlag: Bandscheibenvorfall
Söthe schließt nach der Schule erfolgreich seine Ausbildung zum Raumausstatter ab. Es folgt die Bundeswehr, vier Jahre Zeitsoldat. Danach verdient er seine Brötchen als Schwergewebekonfektionär im Planen- und Membranenbau. Ein Knochenjob. 2004 dann ein gesundheitlicher Tiefschlag: Bandscheibenvorfall. „Es ging nicht mehr“, erzählt der Familienvater. Krankschreibungen, Krankengeld, Arbeitsamt. Nach zwölf Monaten findet er sich als Hartz IV-Empfänger wieder. So schnell geht das.
Zwischendurch wird Dirk Söthe von der GAB (Gemeinsam für Arbeit und Beschäftigung) – Vorläufer des Jobcenters Kreis Steinfurt – vermittelt. Bei Sanobub in Recke wird er in der Früh-, Spät- und Nachtschicht als Produktionshelfer eingesetzt. „Mein Rücken hat das aber nicht mitgemacht.“
„Ich bin hartnäckig“
Söthe schreibt en masse Bewerbungen, vor allem auf rar gesäte Hausmeisterstellen oder als Raumausstatter. „Die habe ich von Flensburg bis München geschickt“, sagt der 49-Jährige. Es kamen jedoch nur jede Menge Absagen zurück. „Das Schlimmste ist, wenn man gar nichts hört.“ Doch der Westerkappelner hat nie aufgegeben. „Ich bin hartnäckig.“

Mfg

von
Angela

Zitiert von: Hoffnung
Hallo Zusammen,

könnte man nicht vielleicht auch über der DRV eine Umschulung bekommen? Ich bin 57 Jahre und hoch motiviert.

Hier ein interessanter Artikel.

Nach 13 Jahren: So schwer ist der Weg aus der Arbeitslosigkeit
Westerkappeln. Bergleute gehen in diesem Alter bald in den Ruhestand. Dirk Söthe steht vor einem beruflichen Neuanfang. Der 49-Jährige macht eine Umschulung zum Zootierpfleger. Vor 13 Jahren ist er arbeitslos geworden. Seitdem versucht der Vater von vier Kindern, wieder Fuß auf dem ersten Arbeitsmarkt zu fassen – ein langer Marsch.
Wer arbeiten will, der kriegt auch einen Job. Wenn`s doch immer nur so einfach wäre. Dirk Söthe hat viel gemacht und viel versucht, doch alle Bemühungen bei der Suche nach einer regulären Beschäftigung verliefen am Ende erfolglos. Trotzdem hat der Westerkappelner den Kopf nicht in den Sand gesteckt.
Gesundheitlicher Tiefschlag: Bandscheibenvorfall
Söthe schließt nach der Schule erfolgreich seine Ausbildung zum Raumausstatter ab. Es folgt die Bundeswehr, vier Jahre Zeitsoldat. Danach verdient er seine Brötchen als Schwergewebekonfektionär im Planen- und Membranenbau. Ein Knochenjob. 2004 dann ein gesundheitlicher Tiefschlag: Bandscheibenvorfall. „Es ging nicht mehr“, erzählt der Familienvater. Krankschreibungen, Krankengeld, Arbeitsamt. Nach zwölf Monaten findet er sich als Hartz IV-Empfänger wieder. So schnell geht das.
Zwischendurch wird Dirk Söthe von der GAB (Gemeinsam für Arbeit und Beschäftigung) – Vorläufer des Jobcenters Kreis Steinfurt – vermittelt. Bei Sanobub in Recke wird er in der Früh-, Spät- und Nachtschicht als Produktionshelfer eingesetzt. „Mein Rücken hat das aber nicht mitgemacht.“
„Ich bin hartnäckig“
Söthe schreibt en masse Bewerbungen, vor allem auf rar gesäte Hausmeisterstellen oder als Raumausstatter. „Die habe ich von Flensburg bis München geschickt“, sagt der 49-Jährige. Es kamen jedoch nur jede Menge Absagen zurück. „Das Schlimmste ist, wenn man gar nichts hört.“ Doch der Westerkappelner hat nie aufgegeben. „Ich bin hartnäckig.“

Mfg

hast Du Langeweile?

von
Genervter

Mit 57 Jahren einen Umschulung? Vergessen Sie es!

Experten-Antwort

Hallo Hoffnung,

Sie wollen trotz gesundheitlicher Probleme wieder im Beruf stehen? Die Deutsche Rentenversicherung hilft Ihnen dabei. Sie finanziert Leistungen zur beruflichen Rehabilitation oder zur Berufsförderung. Der Fachbegriff dafür lautet "Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben". Diese Leistungen sollen Ihre Erwerbsfähigkeit erhalten und Ihnen neue Berufschancen eröffnen.

Die Leistungen können allein oder auch ergänzend zu einer bereits erfolgten medizinischen Rehabilitation durchgeführt werden. Es gibt Leistungen, die den Arbeitsplatz erhalten sollen, aber auch Aus- und Weiterbildungsangebote, die Ihnen ganz neue berufliche Perspektiven ermöglichen sollen.

Es müssen bestimmte Voraussetzungen vorliegen

Sie können eine berufliche Rehabilitation erhalten, wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen Ihren Beruf nicht mehr ausüben können. Hiermit soll die Eingliederung im Arbeitsleben erhalten oder wieder erreicht werden.

Weiterhin müssen bei der Antragstellung bestimmte versicherungsrechtlichen Bedingungen vorliegen. Die Erfüllung der „Wartezeit von 15 Jahren“ ist die am häufigsten erfüllte Voraussetzung.

Bei Ihnen darf auch kein sogenannter Ausschlussgrund vorliegen. Sind Sie beispielsweise Beamter, haben Sie keinen Anspruch auf berufliche Rehabilitationsleistungen durch die Rentenversicherung.

Die Prüfung der Voraussetzungen erfolgt durch den jeweilig zuständigen Rentenversicherungsträger.

Bitte beachten Sie: auch berufliche Rehabilitationsleistungen müssen Sie beantragen. Die Formulare erhalten Sie nicht nur direkt bei der Rentenversicherung, sondern auch bei den Auskunfts- und Beratungsstellen und Gemeinsamen Servicestellen für Rehabilitation. Außerdem können Sie Ihren Antrag auch bei den gesetzlichen Krankenkassen und Versicherungsämtern stellen. Alle genannten Stellen sind Ihnen auch gern beim Ausfüllen der Formulare behilflich.