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Experten-Antwort

Umschulung aus gesundheitlichen Gründen kündigen

von Marie Luise28.03.2012 | 14:58
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8 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Hallo ich hoffe es kann mir jemand helfen, ich mache seit ca 8 monaten eine umschulung. aus gesundheitlichen Gründen kann ich diese nicht mehr fortfahren. meine rehaberaterin ist mir keine Hilfe sie versucht mich um jeden Preis zu behalten. Ich bin seit wochen krank geschrieben und wird auch nicht besser. Was muss ich tun, wie kann mir jemand helfen das ich keine Probleme bekomme?

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

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Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Erstansprechpartner/-in ist selbstverständlich der/die Rehafachberater/-in.

Aber diesen Weg sind Sie ja gegangen und mit den Auskünften, Informationen und eingeschlagenen Wegen sind Sie aktuell überhaupt nicht glücklich.

Nutzen Sie doch Ihrem Rentenversicherungsträger und dessen Beschwerdemanagement.

Eine Beschwerde bietet immer die Chance, dass die Angelegenheit von dritter Stelle bewertet und beurteilt wird. So erhalten Sie die Chance weiterhin Unterstützung von Rententräger zu bekommen.

Einfach die "Mauern einreißen" oder die "Flinte ins Korn schmeißen" beendet zwar Ihre aktuell unglückliche Situation, verschließt aber auch Möglichkeiten die in Zukunft noch interessant für Sie sein könnten.

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7 Antworten

Marionam 28.03.2012 | 15:05
Hallo, das mit Rehaberater kenne ich auch. Du kannst jederzeit mit deiner Umschulung aufhören, wenn es gesundheitlich nicht mehr geht. Bei mir wurde es verschwiegen - (danke Rehaberater), war auch in der Umschulung und wegen Krebserkrankung musste ich kurz vor der Abschlussprüfung ins KH. Danach war ich über 1/2 Jahr krankgeschrieben. Damals hätte mein Rehaberater (Oldenburg) mich darüber informieren müssen, das ich die Umschulung abbrechen/unterbrechen kann, mich auskuriere und danach hätte ich noch mal eine Umschulung von vorne machen können. Das Ende vom Lied war, das ich 4 Monate ALLEINE mich auf die Abschlussprüfung vorbereiten musste und dementsprechend ist die auch ausgefallen. Du darfst nicht locker lassen. Wenn der Rehabr. dir nicht hilft und vieles verschweigt, wende dich mit einem Beschwerdebrief an die Rentenversicherung. Ich kann nur von mir berichten, wie das abgelaufen ist....
Schadeam 28.03.2012 | 15:03
Wenn Sie glauben die Umschulung aus gesundheitlichem Grund nicht mehr zu schaffen, dann kann (und wird) Sie keiner zur Fortsetzung zwingen. Das ist an sich völlig umproblematisch - die Probleme kommen dann in aller Regel in der Folge: Wovon leben Sie? Wo finden Sie eine Arbeit? Erhalten Sie Lohn, Arbeitslosengeld oder sonst was? ........und vieles mehr.
Marie Luiseam 28.03.2012 | 15:07
Vielen Danke für die schnelle Antwort. Ich würde dann schon Arbeit finden wenn ich wieder fit bin, bin ja auch nicht allein Verdiener. Welche Wege müsste ich jetzt gehen wenn mir die Beraterin nicht hilft? Ich fühle mich aber wie gezwungen.
Marie Luiseam 28.03.2012 | 15:10
Danke dir Marion für deine Infos. Ich steh trotzdem da und weis nicht wie es weiter geht. Es heisst immer man soll sich zu erst mit den Rehaberater in Verbindung setzen aber SIe versucht mich immer zu überreden, ich würde passende Arbeitsmittel bekommen was mir die Arbeit dann erleichtert. Ich bin wirklich nicht glücklich wie das momentan läuft.
Marie Luiseam 28.03.2012 | 15:34
Ich möchte gern ohne Probleme aus dieser Umschulung kommen wo mir niemand etwas anhängen kann. Wenn ich krank bin,bin ich krank ich habe es mir auch nicht ausgesucht. Ich habe das leiden schon lange mit mir herum getragen aber irgendwann ging es gar nicht mehr. Wielange muss ich krank sein bis Ich aus der Umschulung flieg? Muss ich einen ärztlichen Attest vorlegen? lg
Nixam 29.03.2012 | 07:18
Hallo Marie-Luise! Sie müssen 6 Wochen lang arbeitsunfähig erkrankt sein und für diese Zeit auch ärztliche Atteste einreichen. Dann fliegen Sie automatisch aus der Umschulung raus. Abbruch von amtswegen, weil das Übergangsgeld nicht länger als 42 Tage(6 Wochen) gezahlt werden darf. Wenn Sie ohne Attest fehlen, dann gelten die Fehlzeiten als unentschuldigt. Dann fliegen Sie zwar auch aus der Umschulung, aber nicht so würdevoll, wie Sie es verdient haben....möglicherweise ohne Chance auf neue Umschulung etc. Trotzdem frage ich mich, weshalb Sie der Fachberater unbedingt in der Umschulung halten möchte. Welche Gründe gibt es da, welche Sie uns möglicherweise nicht richtig erklärt haben? Sind Ihre Leiden nach Meinung der Fachberaterin nicht soo gravierend? Brechen Sie die Umschulung einfach ab und melden Sie sich rechtzeitig bei Ihrer Krankenkasse und beantragen Sie schnellstmöglich Krankengeld. Dann meldet sich die Krankenkasse beim RV-Träger wegen der Abstimmung Übergangsgeld/Krankengeld und der Abbruch der Reha geht dann automatisch vonstatten. Schreiben Sie einfach an Ihren eigenen Sachbearbeiter, der Ihren Aktenvorgang im Büro bearbeitet(nicht an die Fachberaterin): Sehr geehrte Damen und Herren! Da ich arbeitsunfähig erkrankt bin, breche ich die Umschulung ab und ich habe mich bei der Krankenkasse gemeldet und Krankengeld beantragt. Ich melde mich wieder, wenn ich wieder arbeitsfähig bin. Mit freundlichen Grüßen Marie Luise Dann sind Sie auf der sicheren Seite. Beschweren brauchen Sie sich bei niemandem. Sie werden sehen, das klappt problemlos. Viele Grüße Nix
Marie Luiseam 29.03.2012 | 15:21
vielen dank für die infos, bin krank geschrieben also entschuldigt. :)
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