Umschulung KK/LTA/AA

von
Mannem

Ich bin seit einiger Zeit krankgeschrieben. Die med. REHA wurde absolviert und ich wurde weiter krankgeschrieben. Die KK hat mich jetzt aufgefordert Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben zu beantragen.

Welche rechtliche Stellung habe ich, nachdem Maßnahmen zu LTA durchgeführt worden sind.

1. Wiedereingliederung. Kann danach weiter krankgeschrieben werden? Ist ein Abbruch der Maßnahme als Umdeutung zur Stellung eines Rentenantrags zu werten?

2. Umschulung u/o Quallifizierungsmaßnahme. Arbeitsverhältnis besteht noch. Ist jetzt wieder die KK der Leistungsträger mit Zahlung von Krankengeld, wenn weiter krankgeschrieben wird?

3. Umschulung u/o Weiterbildung. Ich bin immer noch in einem ungekündigten Arbeitsverhältnis. Gelte ich nach Abschluß der Maßnahme als arbeitssuchend und muß jetzt das AA als Leistungsträger sehen? Kehre ich nach Abschluß der Maßnahme zur KK zurück, wenn weiter krankgeschreiben wird?

von
Nix

zu 1) Ein Abbruch der Massnahme wird NICHT als Rentenantrag gewertet.

zu 2) Das Arbeitsverhältnis ist bei einer Umschulung aufzulösen/Arbeitsvertrag ist aufzuheben....fragen Sie diesbezüglich Ihren Arbeitgeber, wie das im Tarifvertrag bei Ihnen geregelt ist.

zu3) Bei Arbeitsfähigkeit prüfen Sie: Kann ich bei meinem alten Arbeitgeber mit dem neuen Beruf eingestellt werden?
Nein? Dann bitte arbeitssuchend beim Arbeitsamt melden!

Ja! Das ist doch prima, fangen Sie einfach bei Ihrem alten Arbeitgeber an zu arbeiten.

Sind Sie weiterhin arbeitsunfähig? Dann müssen Sie bei Ihrer Krankenkasse Krankengeld beantragen, nachdem Ihr Hausarzt Sie krankgeschrieben hat.

Viele Grüsse
Nix

Experten-Antwort

Bitte haben Sie Verständnis, aber auf Ihren Fall und Ihre Fragen gibt es viele wenn und aber und würde den Rahmen in diesem Forum sprengen. Ich schlage vor sich persönlich bei einer Auskunfts- und Beratungsstelle der DRV vor Ort beraten zu lassen. Adressen in diesem Forum.