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Umschulungswünsche

von Genervter18.04.2008 | 17:03
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Bei mir soll eine Umschulung gemacht werden. Jetzt geht es um den Beruf. Am liebsten wäre mir Fahrlehrer. Ich habe die letzten 10 Jahre als Lkw-Fahrer gearbeitet (unfallfrei!) und außerdem würde mich ein Bekannter einstellen. Die DRV lehnt ab, weil ich angeblich gesundheitlich nicht geeignet bin. Ich würde es mir schon zutrauen. Auf der anderen Seite wollen Sie mir einreden, ich soll doch Fach-Lagerist oder so ähnlich (ist ein Lehrberuf)werden. Da bin ich zwar auch nur "bedingt geeignet", aber angeblich gibt es genug Jobs, die für mich passen würden. Das Risiko will ich aber nicht eingehen. Ich habe jetzt schon eine ganze Reihe andere Berufe vorgeschlagen: technischer Zeichner - zu alt, Industriekaufmann - zu schwer, Sozialberater - Arbeitsmarkt zu schlecht, Energieberater - nicht passende Voraussetzungen und so weiter und so fort. Kann ich auf eine Ausbildung in meinem Wunschberuf = Fahrlehrer bestehen? Notfalls kann ich sogar eine Einstellungszusage vorlegen. Inzwischen ist immer mehr die Rede davon, dass ich nur noch eine kurze Praktikumsmaßnahme machen soll, weil ich diesen Fach-Lageristen nicht machen will. Schließlich bin ich bei der Abtestung nur knapp für eine Umschulung geeignet gewesen. Und falls ich dann diese Maßnahme auch nicht will, soll ich nur noch einen Lohnzuschuß bekommen, wenn mich jemand einstellt. Dürfen die mich einfach so abschieben?

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6 Antworten

Philippam 18.04.2008 | 18:01
Hallo, die Frage ist zunächst: warum können Sie den Beruf des LKW-Fahrers nicht mehr ausüben? Haben Sie Bandscheibenprobleme? Dann ist eine Tätigkeit als Fahrschullehrer auch nicht unbedingt das Richtige für Sie. Philipp
Genervteram 18.04.2008 | 18:40
Ja, ich habe Rückenprobleme, aber eher in Richtung Rheuma. Ich kann nur nicht nachvollziehen, warum ich nicht Fahrlehrer machen darf diesen Lager-Fuzzi aber schon. Auch wenn das eher so eine Nobelausgabe sein soll, anpacken müssen die alle mal mit. Das habe ich als Lkw-Fahrer gesehehn. Und in Lagerhallen ist es normalerweise eher kalt und zugig. Auch nicht gerade ideal für mich. Ich kan da jedenfalls keinen großen Unterschied erkennen, warum das eine passt und das andere nicht. Außerdem lehnen die irgendwie alles ab, was ich vorschlage.
KSCam 18.04.2008 | 22:43
zu der Frage, ob der Wunschberuf gefördert wird, kann kein Forumsteilnehmer etwas aussagen. Niemand kennt Ihre Eignung hierfür. Sie können natürlich darauf bestehen und gegen einen etwaigen Ablehnungsbescheid per Widerspruch vorgehen. Aber das dauert und ob Sie gewinnen ist unsicher. Sie können auch den Wunschberuf selbst finanzieren - dann redet Ihnen keine Behörde rein. Aber ob Sie das wirklich wollen? Und meine persönliche Meinung ist die, dass wer als Fahrlehrer den ganzen Tag im Auto sitzen kann, auch sonst als Kraftfahrer arbeiten kann. Warum sollte der Staat das finanzieren, wo Sie doch als Kraftfahrer arbeiten?
KSCam 19.04.2008 | 14:55
bitte genau lesen: ich habe nicht von LKW Fahrer, sondern vom Kraftfahrer gesprochen. Und dass es in diesem Berufsfeld riesige Unterschiede (z.T. auch je nach Arbeitsplatz) gibt, weiß ich sehr wohl, soviel Ahnung habe ich auch noch. Das Problem von Genervter könnte ja auch dadurch gelöst werden, dass er eine Kraftfahrertätigkeit mit geringeren Belastungen sucht - wäre immerhin eine Alternative zur Umschulung. Oder gibts vielleicht keine leichten Kraftfahrerjobs in D?
zuzaam 19.04.2008 | 08:23
na da hast du wohl keinen blassen schimmer, was man als lkw-fahrer so körperlich alles machen muss ... fahrlehrer und lkw-fahrer ist ein unterschied wie tag und nacht - kannst du ja selbst mal ein paar wochen ausprobieren!
???am 19.04.2008 | 15:58
Hab' ich ja auch schon vorgeschlagen: Busfahrer. Dafür brauche ich aber den Busführerschein. Die DRV zahlt den aber nur, wenn ich einen Arbeitsplatz habe. Ich hab' dann bei verschiedenen Busunternehmen bei uns nachgefragt. Was meinen Sie, was die gesagt haben, als ich denen erklärt habe, dass ich noch keinen Busführerschein habe?!
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