Umstellungswunsch nicht berücksichtigt bei einem gehbehinderten menschen

von
Schlozi68

hallo, ich habe ohne Probleme eine Reha (psychosomatisch mit Typ1 Diabetes, Fußzehenamputationen an beiden Füßen mit GdB70 und Merkzeichen G) genehmigt bekommen. Man wollte mich in für mich unbegehbare Kliniken schicken. Nach 2 Monaten Kampf wurde umgestellt auf eine Klinik die mich gar nicht behandeln kann und deren Therapieangebote ich nicht nutzen kann. trotz Umstellungswünsche mit 3 Kliniken wird alles abgelehnt, angeblich mit zu langen Wartezeiten. ich habe würde die Zeit warten, das ich arbeiten gehe und es keine Eiligkeit gibt. Qualität und eine sinnvolle Reha, vor allem weil dauernd von Wirtschaftlichkeit gesprochen wird. Wie kann ich als gehbehinderter Mensch mein Wahlrecht durchsetzen, da wie gesagt viele Kliniken gar kein großes Angebot mir unterbreiten können

Experten-Antwort

Hallo Schlozi68,

leider kann hier im Forum kein Einzelfall beurteilt und daher nicht nachvollzogen werden, weshalb der Rentenversicherungsträger nicht in Ihrem Sinn entschieden hat.
Sie haben die Möglichkeit gegen den Bescheid einen Widerspruch einzulegen und Ihr Anliegen nochmals prüfen zu lassen. Falls dies schon geschehen ist und ein Widerspruchsbescheid vorliegt besteht die Möglichkeit der Klage vor dem Sozialgericht.
Ggfs. macht es auch Sinn, dass Sie sich mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen und sich von ihm argumentativ unterstützen lassen.