Umwandlung der Rehaantrages in einen Rentenantrag

von
Sonnenblume

Hallo zusammen,
habe fristgerecht einen Widerspruch an die Krankenkasse geschickt ohne Begründung.
Jetzt kam ein Brief ich soll eine Begründung schicken. Die Frist ist 13 Tage. Ist diese Frist rechtens?

Liebe Grüße

von
Max4.0

"(5) Der Widerspruchsführer ist nicht zur Begründung des Wider-
spruchs verpflichtet. Sollte der Widerspruchsführer seinen Wider-
spruch nicht begründet haben, ist der Widerspruchsführer darauf hin-
zuweisen, dass er zwar nicht zur Begründung des Widerspruchs ver-
pflichtet ist, ihm jedoch die Möglichkeit gegeben wird, sich zum Ver-
fahren zu äußern. In diesem Zusammenhang sollte dem Wider-
spruchsführer eine Frist gesetzt werden. Die Fristsetzung sollte mit
dem Hinweis versehen werden, dass nach diesem Zeitpunkt eine
Entscheidung nach Aktenlage ergehen wird, sofern eine Äußerung
innerhalb der Frist nicht erfolgt."

Quelle:
https://www.harald-thome.de/fa/harald-thome/files/ah-ba/HB-Verfahren-SGG-11-2013.pdf

Es würde sich aber schon anbieten, eine gut durchdachte Begründung zu liefern. Denn später können Sie nichts mehr nachreichen. Und Sie laufen noch mehr Gefahr, dass nicht anders als vorher entschieden wird.

Hatte das ursprüngliche Schreiben, auf das Sie Ihren Widerspruch beziehen, eine Rechtsmittelbelehrung? Falls nicht, können Sie sich mit dem Widerspruch ein Jahr Zeit lassen.

Experten-Antwort

Hallo Sonnenblume,

es gibt keine gesetzlich festgelegte Frist. Sie sollten allerdings davon ausgehen, dass die Krankenkasse bei ihrer Entscheidung bleibt, wenn Sie Ihren Widerspruch nicht zeitnah begründen.