Umwandlung, Einsicht Unterlagen

von
Mrb

Hallo,

durch Zufall bin ich hier im Forum gelandet und hab auch gleich mehrere Fragen.

- 2000 war ich in einer Fachklinik für Psychosmatik etc.
- seit 2005 von der DRV "Leistungen zur
Teilhabe am Arbeitsleben" bekommen
- Ausbildung gemacht
- 2009 Weiterbildung für 9 Monate
- 2010 - 2011 10 Monate Erwachsenbildung
- seit 2005 keine Arbeit gefunden, nicht TZ, VZ,
400-, Basis
- seit 2005 arbeitssuchend ohne
Leistungsbezug gemeldet bis dato

Juni 2011 hat die DRV den Vorgang "Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben" geschlossen, weil für mich keine dauerhafte Eingliederung im Erwerbsleben mehr zu erwarten ist.

September 2011 einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt und bevor ich
den Antrag ausgefüllt zurück schickte, hat mir die DRV von sich aus einen Rentenantrag mit den Vermerk "§ 116 Abs. 2 Nr. 1 SGB VI" geschickt.

Zuerst hab ich diesen kleinen Vermerk überhaupt nicht gesehen und den Antrag (Gott sei Dank!) mit zur Beratungsgespräch (wo mein EM-Antrag) ausgefüllt wurde, der Dame vom RV gezeigt und die meinte, :" das mein Reha-Antrag wurde schon umgewandelt wurde"! ?????

Ich hab es damals nicht verstanden was damit gemeint war. Die Dame vom RV war auch nicht gerade auskunftfreudig....und fragte auch nicht weiter.

Damals 2000 in der Klinik, hat kein Arzt einen Entlassungsbericht bekommen.
Ich weiß nicht was dort drin steht...bekomme keine Einsicht in den Entlassungsberichte von der Klinik und auch nicht vom DRV. Bekomme keine Antwort auf meine Briefe und Faxe.

Gestern GA Termin gehabt, auch die hat überhaupt keine Berichte, Befunde etc. von der DRV bekommen...?

- Kann es sein, das ich schon 2000 hätte in
Rente gehen können?
- Was hat das jetzt auf einmal mit der
Umwandlung § 116 Abs. 2 Nr. 1 SGB VI zu
tun?
- Muss ich mir Gutachter Untersuchungen über
mich ergehen lassen?
- Vertuscht hier die Rentenversicherung irgend
etwas?

Viele Fragen, aber die hätte ich sehr gerne so beantwortet, das ich es verstehe.

Danke.

Mrb

von
KSC

All Ihre gestellten Fragen lassen sich im Forum nicht klären, weil keiner hier den Vorgang mit den Unterlagen der letzten 11 Jahre vorliegen hat.

Jeder Antwortversuch würde einem Stochern im Nebel gleichen.

Kann es sein, dass Sie genau dieselbe Fallgestaltung vor einigen Tagen schon mal ins Forum gestellt haben?

von
Mrb

hallo

ja, aber ich frage trotzdem noch einmal an, weil ich mich nicht damit zufrieden gebe.

Wenn es ein Rentenberater-Experte es nicht weiß, wer dann..., die Sachbearb. der DRV, die mir erst Recht keine Antwort eigenartiger weise nicht geben oder nicht wollen???

Leider bekomme ich ja von nirgends die Unterlagen her.

Den Vorgang hab ich hier doch beschrieben..., was fehlt noch...?

Gruss
Mrb

von
KarlaG

§ 116
Besonderheiten bei Leistungen zur Teilhabe
(1) (weggefallen)

(2) Der Antrag auf Leistungen zur medizinischen Rehabilitation oder zur Teilhabe am Arbeitsleben gilt als Antrag auf Rente, wenn Versicherte vermindert erwerbsfähig sind und

1. ein Erfolg von Leistungen zur medizinischen Rehabilitation oder zur Teilhabe am Arbeitsleben nicht zu erwarten ist oder

2. Leistungen zur medizinischen Rehabilitation oder zur Teilhabe am Arbeitsleben nicht erfolgreich gewesen sind, weil sie die verminderte Erwerbsfähigkeit nicht verhindert haben.

(3) Ist Übergangsgeld gezahlt worden und wird nachträglich für denselben Zeitraum der Anspruch auf eine Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit festgestellt, gilt dieser Anspruch bis zur Höhe des gezahlten Übergangsgeldes als erfüllt. Übersteigt das Übergangsgeld den Betrag der Rente, kann der übersteigende Betrag nicht zurückgefordert werden.

von
Mrb

Ja, und jetzt...

Das kenne ich in und auswendig.

Was bedeutet die Umwandlung genau? Hätte ich schon 2000 in Rente gehen können? Warum dann noch Gutachter-Untersuchungen?
Bekomme ich nur volle EM-Rente oder normale Rente?

Ich weiß, ich nerve, aber die Antwort genügt mir nicht, sorry.

von
KSC

Ja es nervt schon.

Wenn Sie im Jahr 2000 den Rentenantrag gestellt hätten und damals berufs- oder erwerbsunfähig (so hieß das damals noch) gewesen wären und die erorderliche Versicherungszeit hatten, hätten Sie damals eine Rente erhalten.......hätte, wenn und aber.....

Ob Sie eine volle Rente bekommen wissen Sie wenn Sie den Rentenbescheid in Händen halten, darin steht dann auch ab wann man Sie für erwerbsgemindert hält, wie hoch die Rente ist und wann sie beginnt. Und da lesen Sie dann auch welches Datum man als Rentenantrag nimmt, eventuell vielleicht auch irgendein Datum eines Rehaantrages aus der Vergangenheit.
Hellseher ist hier im Forum aber keiner.

Warum ein Gutsachten? Weil es in den Augen des RV Trägers, der Ihren Antrag bearbeitet wohl notwendig war - wer hier soll diese Frage beantworten?

PS: auch der dienstverpflichtete Experte, der Ihnen morgen antworten darf, hat Ihren Vorgang nicht vorliegen und kann allenfalls in der Theorie spekulieren.

Manche Dinge lassen sich in einem Forum nicht klären, das müssen Sie wohl oder über akzeptieren.

von
John

Hallo KSC!

Wenn Sie die Frage nervt, warum beantworten Sie sie denne?

Lassen Sie das doch den jeweiligen arbeitsmäßigen Experten tun, der turnusmäßig "dran" ist, vielleicht macht der das doch gern?

Sie MÜSSEN doch nicht Ihre private Zeit in diesem Forum mit unwissenden, nervenden Fragenden vertun, und anscheindend öfter mit den Gleichen... :)

Sie könnten statt dessen z.B. mit Familie, Hund oder Freundin in frischer Luft spazierengehen....nervenberuhigend/entspannend....:)

Oder haben Sie evtl. nix Besseres zu tun in Ihrer Freizeit, als im I-net abzuhängen..??

Nix für ungut....überleg mal....

....John...:)

von
Katja

Hatten wir dies nicht schon einmal?

>>Hallo an die Experten,

ich muss ein wenig weit ausholen.

Aufenthalt Reha-Klinik Juli 2000 - August 2000.

Den Entlassungsberich hab ich damals nicht bekommen, auch mein Arzt nicht. (jetzt bitte nicht fragen, warum und wieso nicht!).

Jetzt im Sept. EM-Antrag von mir aus gestellt.

Bevor ich diesen EM-Antrag ausfüllte, hat mir die DRV einen Rentenantrag zugeschickt, mit diesem Paragraphen § 116 Abs. 2 Nr.1 SGB VI, d. h. der Rehaantrag von damals von Aug. 2000 umgewandelt!

Jetzt möchte ich wissen, ob ich damals im Jahr 2000 schon längst EM-Rente hätte haben können?

Wenn ja, wieso werde ich jetzt zu zwei Gutachter geschickt? (Nervenarzt und Orthopädie). Will die DRV jetzt "Ihr Gesicht wahren" und nur proforma...?

Hat die DRV nicht evtl. bei mir Mist gebaut?

Einsicht in den Befunde bekomme ich nicht und die DRV gibt keine Auskunft. Wahrscheinlich aus gutem Gewissen, denn wenn ich Recht hab, das ich schon seit 11 Jahren arbeitsunfähig entlassen wurden bin, müssen die mir für diese Jahre wohl einiges zurückbezahlen und mich jetzt ohne GA sofort in Rente schicken.

Sehe ich das so richtig?

Da ich dieses Forum regelmäßig besuche, möchte ich bitte auf DUMME Kommentaren verzichten.

Wer mir etwas zu meinem Problem etwas sagen kann, damit meine ich DIE EXPERTEN, dann würde ich mich sehr freuen.

Danke.

von
Mrb

Hallo Katja,

haste gefunden, muss viel Zeit haben.

Gibts du dich immer sofort zufrieden, mit Antworten?

Was sind das hier eigentlich für Menschen, die andere maßregeln wollen?

Wenn ich mein Problem dutzendmale hier reinschreibe, dann ist das so!

Und zu den Anderen "netten" Forummitglieder.
Geht spazieren!!!

Dieses Forum kann man wirklich vergessen! Unmöglich hier.

An Euch Besserwisser, haltet euch zurück, wenn ihr NICHTS ZU SAGEN habt!

Danke.

von
Cassandra

Hallo Mrb,

vermutlich ist § 116 SGB VI hier aufgrund der nicht erfolreichen Leistung zur Teilhabe erfolgt. Das ist aber nur eine Vermutung !!!
Relativ sicher bin ich mir, dass die Reha im Jahr 2000 nicht ausschlaggebend ist/war. Unterlagen aus 2000 sind in der Regel bereits vernichtet.
Allerdings macht es -für mich-überhaupt keinen Sinn, dass Sie jetzt einen Termin beim Gutachter hatten.
Das lässt sich aber im Forum wirklich nicht klären, weder vom Experten noch von sonst wem.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Mrb,

den Ausführungen von KSC ist absolut zuzustimmen. Jede Vermutung, ohne Ihre persönliche Akte zu kennen, wäre reine Spekulation.

Unwahrscheinlich ist jedoch, dass bei Ihnen der Leistungsfall bereits im Jahr 2000 eingetreten ist, wenn Ihre Schilderung, so wie angegeben, zutreffend ist.

Die DRV verschweigt sicher nichts, Sie haben das Recht Einsicht in Ihre Akte beim Rentenversicherungsträger zu beantragen. Je nach Inhalt der medizinischen Akten können diese Aktenteile durch einen Arzt eröffnet werden.