< content="">

Umwandlung EU zur abschlagsfreien Altersrente

von
Reinhard

Jahrgang 1951, EU Rente seit 2005,70% Behinderung, vorgezogene Altersrente mit 60 möglich, Abschlag weiterhin 10,8 %,
Was geschieht mit dem Abschlag, wenn ich mit 63+5 Monate in Altersrente gehe, bleibt er weiterhin bestehen ?

von
honk

jepp

von
Karina13

Hallo Reinhard,
Sie erfüllen leider nicht die Bedingungen, eine abschlagsfreie Altersrente zu bekommen. Sie sind leider zu spät geboren. Für die abschlagsfreie Rente ist Geburtsdatum vor dem 16.11.1950, GdB 50 vor dem 16.11.2000 und 35 Versicherungsjahre. Ihnen bleiben also die Abschläge leider erhalten.
LG Karina13

Experten-Antwort

Hallo Reinhard,

eine abschlagsfreie Altersrente für schwerbehinderte Menschen mit 60 Jahren können nur Personen erhalten, die bereits am 16.11.2000 schwerbehindert oder erwerbs-bzw. berufsunfähig waren und zu diesem Stichtag auch bereits das 50. Lebensjahr vollendet hatten.
In Ihrem Fall kommt eine abschlagsfreie Altersrente für schwerbehinderte Menschen erst mit 63 Jahren in Frage. Sofern Sie die Altersrente bereits mit 60 Jahren in Anspruch nehmen werden, wäre ein Abschlag von 10,8 % zu berücksichtigen, der immer bestehen bleibt.

von
Reinhard

Hallo Expertin, vielen Dank für Deine schnelle und positive Antwort- Ich werde von der Rentenstelle 2011 prüfen lassen, was ich für eine Altersrente mit 60 und eine Altersrente mit 63 Jahren plus 5 Monaten bekommen würde. Da meine EU unbefristet bis Rentenbeginn ist, gibt es keine Probleme. Ich danke Dir nochmals und wünsche ein schönes Wochenende.

von
@ Fachkundige

Reinhart bezieht doch schon EM.Rente,dann bleiben ihm die 10,8 % Abschlag auch bei Bezug der AR mit 63 erhalten.

von
@ Ex pertin

&#34;In Ihrem Fall kommt eine abschlagsfreie Altersrente für schwerbehinderte Menschen erst mit 63 Jahren in Frage.&#34;

EM-Rente seit 2005 und abschlagsfreie Folgerente? Wo ist das so geregelt?

http://www.deutsche-rentenversicherung-regional.de/Raa/Raa.do?f=SGB6_77R3.1

§ 77 Abs. 3 Satz 1 SGB 6 regelt, dass der frühere (bisherige) Zugangsfaktor für diejenigen Entgeltpunkte maßgebend bleibt, die bereits Grundlage für die Ermittlung der persönlichen Entgeltpunkte der vorherigen Rente waren.
Der bisherige Zugangsfaktor bleibt demnach für alle Entgeltpunkte (= &#34;Summe der Entgeltpunkte&#34;) maßgebend, die der Ermittlung der persönlichen Entgeltpunkte der Vorrente zugrunde lagen.

Experten-Antwort

Hallo @ Ex pertin,

vielen Dank für Ihren Beitrag. Wir müssen unsere Stellungnahme in diesem Punkt korrigieren.
Die Altersrente für schwerbehinderte Menschen wird als Folgerente zwar mit einem um 10,8 % geringeren Zugangsfaktor berechnet, allerdings werden die besitzgeschützten persönlichen Entgeltpunkte der vorhergehenden Rente von Bedeutung sein.
Sollte die nach der aktuellen Rechtslage gültige Berechnung, einen niedrigeren Rentenbetrag ergeben, so wird aus Besitzschutzgründen stets die bisherige Rentenhöhe geleistet.
Für Reinhard bedeutet dies, dass er sich bitte hierzu von seinem Rentenversicherungsträger beraten läßt.