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Umwandlung in Altersrente für Schwerbehinderte

von
Gerhard

Hallo liebe Forengemeinde
Habe im Internet folgende Informationen gefunden und bitte um Mitteilung ob diese richtig sind.
Bin seit 1996 wegen Erwerbsunfähigkeit in Rente und beziehe 933 Euro netto.Zusätzlich beziehe ich eine private BU Rente von 651 Euro die 2018 ausläuft. Nach einem Steuerprogramm brauche ich momentan keine Steuern zu zahlen. Komme jedoch wegen zunehmender Kapitalerträge und Rentenerhöhung zunehmend in die Nachgelagerte Besteuerung hinein. Dies dürfte nächstes Jahr schon der Fall sein.Jetzt habe ich gelesen daß wenn ich mit 63 (2030)Jahren die Altersrente wegen Schwerbehinderung in Anspruch nehmen sollte kann ich wieder mit 50% Besteuerung anfangen weil mir die Jahre der Erwerbsunfähigkeitsrente gutgeschrieben wird. Dies wäre sehr günsig für mich da ich über erhebliche Kapitaleinkünfte verfügen könnte. Eine zweite frage habe ich noch. Wenn ich die Altersrente bekomme fehlt mir ja ein Monat die Rente, da ja die Erwerbsunfähigkeitsrente im Voraus bekomme und dann die Altersrente im Nachhinein . Ist dies korekt?
Vielen dank für beantwortung der Fragen.
Gruß Gerhard

von
bekiss

Zur Rentenbesteuerung finden Sie eine Broschüre unter
http://www.deutsche-rentenversicherung.de/nn_15182/SharedDocs/de/Inhalt/04__Formulare__Publikationen/02__info__broschueren/03__rente/neues__steuerrecht__f_C3_BCr__versicherte__und__rentner,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/neues_steuerrecht_f%C3%BCr_versicherte_und_rentner

Der Auszahlungszeitpunkt Ihrer Rente richtet sich ausschließlich nach dem erstmaligen Rentenbeginn, auch wenn nachfolgend eine Altersrente gezahlt wird. Hat die EM-Rente vor dem 01.04.2004 begonnen, bleibt es bei der vorschüssigen Zahlung.

von
Gerhard

Habe noch mal im Internet geschaut. Schweint tatsächlich so zu sein, daß ich mit 65 Jahren(also in 25 Jahren), dann wieder bei 50% anfangen darf. Dies ist sehr günstig für mich

Experten-Antwort

Hallo Gerhard!

Die erste Frage kann mit ja beantwortet werden. Wenn nach dem 31.12.2004 Renten aus derselben Versicherung einander nachfolgen, bei der Ermittlung des Prozentsatzes nicht der tatsächliche Beginn der Folgerente herangezogen wird, es wird vielmehr ein fiktives Jahr des Rentenbeginns ermittelt, indem vom tatsächlichen Rentenbeginn der Folgerente die Laufzeiten vorhergehender Renten abgezogen werden. Dabei darf allerdings der Prozentsatz von 50 % nicht unterschritten werden.

Nun zu Ihrer zweiten Frage. Bei einem nahtlosen Übergang von einer Rentenart auf eine andere tritt keine Veränderung des Auszahlungszeitpunktes ein, sofern die zuerst gezahlte Rentenart bereits vorschüssig gezahlt wurde. Es tritt also keine &#34;Lücke&#34; in Ihrer laufenden Versorgung ein.