Umzug von meiner OMA (74) von West nach Ost

von
Dana Opitz

Guten Abend, meine Oma ist 1988 aus der DDR geflohen und lebt seitdem in Hessen. Im Osten hat sie bis zu ihrer Flucht als Krankenschwester gearbeitet. Im Westen auch und derzeit arbeitet Sie neben Ihrer Rente als Zeitungsausträgerin bis Sommer 2008. Danach wollte sie wieder zurück nach Sachsen ziehen. Nun würde ich gerne wissen, ob Sie mit einer Kürzung Ihrer Rente rechnen muß.
Danke für Ihre Auskunft
Mfg Dana Opitz

von
Karl-Heinrich

Nein, nur sofern sie eine Witwenrente bezieht verringert sich der Freibetrag etwas.

Experten-Antwort

Hatte die Versicherte ihren gewöhnlichen Aufenthalt am 18.05.1990 zuletzt vor dem 19.05.1990 im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland ohne das Beitrittsgebiet, erhalten die vor dem 19.05.1990 im Beitrittsgebiet zurückgelegten Beitragszeiten und die Reichsgebiets-Beitragszeiten Entgeltpunkte.

Unschädlich ist es, wenn die Versicherte ihren gewöhnlichen Aufenthalt nach dem 18.05.1990 innerhalb der Bundesrepublik Deutschland verändert, diesen somit im Inland belässt. Die im Beitrittsgebiet zurückgelegten Beitragszeiten des durch § 254d SGB VI begünstigten Personenkreises erhalten somit selbst dann Entgeltpunkte, wenn die Versicherte nach dem 18.05.1990 wieder in das Beitrittsgebiet zurückkehrt. Entsprechendes gilt für Entgeltpunkte für Reichsgebiets-Beitragszeiten. Für diese Fallgestaltung hat der Gesetzgeber keine Kürzung der Rente vorgesehen.

Sollte jedoch weiterhin neben der Rente eine Beschäftigung im Beitrittsgebiet ausgeübt werden, ist jedoch für die Ermittlung von Hinzuverdienstgrenzen der aktuelle Rentenwert (Ost) maßgebend.

von
Karl-Heinrich

Ich möchte nicht meckern, aber glauben Sie wirklich ein Laie hat das verstanden?

von
?-?

wie wahr Karl-Heinrich