Unberechtigte Zurückfordeung von Riester-Zulagen

von
Jens

Hallo, meine Frau und ich haben in Sachen Riester schon einiges durch, speziell in Sachen Kindererziehungszeiten.
Also fangen wir von vorne an. 2003 waren wir mit unsere damals 2 jährigen Tochter beim Riesteranbieter A. , das Wort "Kindererziehungszeit" kannte der nicht, nur das die Ehefrau ohne Verdienst ein "Beitragfreies Riester" hätte.
Fehlleistung Nr1
Erst 2006 kamen wir darauf, nach Telefonaten mit der Deutschen Rentenversicherung
(hier wusste schon jeder 2. darüber richtig bescheid)
mussten wir nur noch unseren Anbieter davon überzeugen (Wirklich),
das meine Frau den Sockelbetrag bezahlen muss und ein virtuelles Eikommen hat!

Die Kinderzulagen 2004/2005 wurden dann eiligst auf das Konto des Mannes (meins) umgebucht, meine frau hat sich mit dem anbieter ausergerichtlich geeinigt, inkl schweigepflicht

2006 haben wir dann auch Kindererziehungszeiten beantragt, inzwischen war unser Sohn gebohren worden.

Meine Frau hat von da an auch den Sockelbetrag jährlich gezahlt und es so mit Kindererziehungszeiten beantragt.

Ab 2006 hat meine Frau IMMER den Sockelbetrag gezahlt, zum einen wegen Kindererziehungzeiten, zum anderen aus 0,-€ Vorjahres-Einkommen freiwillig

Die Zulagen für 2006 und 2007 wurden dann für die Kindererziehungszeiten gezahlt

Der Hammer kam Ende 2010, plötzlich wurde Geld vom Riesterkonto meiner Frau abgebucht,
nur Axelzucken beim Anbieter...
Fehlleistung Nr.2

Erst mit der jährlichen Mitteilung 2011 kam heraus, das es wegen Kindererziehungszeiten wäre.

Wir sind uns sicher alles richtig gemacht zu haben
Trotzdem haben wir noch mal Kindererziehnugszeiten für 2007 beantragt.
Promt wurden auch "Berechtigungszeiten für Kindererziehende" bewilligt,
also noch mal nachhacken und Einspruch gemacht.

Dann nach Monaten ein Scheiben, der oder die Beamte könne nicht verstehen was wir wollten und jetzt waren "Berechtigungszeiten für Kindererziehende" und Kindererziehungszeiten für 2007 klar, jetzt irgendwie ein paar Tage länger, egal verstehe wer will.

Also den Widerspruch wegen der Zulage 2007, weil meine Frau den Sockelbetrag gezahlt hat und Kindererziehungszeiten vorliegen und weil sie das ja auch so richtig beantragt hat.
Wieder gehen Monate ins Land.

Vor etwa einen Monat der Versuch telefonisch nachzuhacken, x-mal durchverbunden, oder andere Nummer gewählt.

Dann die Aussage, der zuständige Sacharbeiter ist im Urlaub, der Widerspruch wäre eingegangen, aber der läge irgendwo im Papierstapel...

Sollte meine Frau 2007 nicht wegen Kindererziehungszeiten selbst zulageberechtigt sein, dann ist sie es ja auch mittelbar wegen meinen Verdienst.
Also unmittelbar wegen Kindererziehungsz. und mittlelbar durch den Eheman, also kein Grund die Zulage zu entziehen.

Anscheinden muss man/frau sein recht erst einklagen oder eine eselsgeduld haben und sich die Finger wund tippen und die Ohren heiß telefonieren....

was tun ????
vor Riester-Stress ins Grass beisen, nein den Gefallen tun wir euch nicht...

von
Lena

Wollen Sie diesen Zirkus weiter hinnehmen bis Sie 67 sind? Und dann kommt das nächste böse Erwachen, es sei denn, Sie sind Beamter. Ansonsten wird Ihnen als Rentner die Rente durch den Riesterfaktor gekürzt und Sie zahlen sich die Prämien quasi selbst. Wenn Sie Glück haben, bekommen Sie das eingezahlte Geld ausgezahlt, aber was ist es dann Wert?

von
DarkKnight RV

Hallo Jens,

Ihr Beitrag ist recht ausführlich. Durch diese lange Schilderung ist der Sachverhalt leider schwer verständlich. Könnten Sie das bitte noch einmal kurz zusammenfassen. Wieviel Verträge und wer hat wann was eingezahlt? Geburt der Kinder wäre noch hilfreich.

@Lena: Vielleicht sollten Sie sich einen Beamten zum Mann nehmen, dann würden Sie endlich damit aufhören, ständig über Beamte zu schimpfen. ;-)

von
Lena

@Lena: Vielleicht sollten Sie sich einen Beamten zum Mann nehmen, dann würden Sie endlich damit aufhören, ständig über Beamte zu schimpfen. ;-)
[/quote]

Da haben Sie etwas falsch verstanden. Es geht nicht gegen Beamte, sondern gegen die Ungerechtigkeit gegenüber Rentner.

Keiner würde je etwas gegen Beamte sagen, wenn sie gleiche Rechte hätten. So einfach ist das!

von
aha

Zitiert von: Jens

was tun ????
vor Riester-Stress ins Grass beisen, nein den Gefallen tun wir euch nicht...

Entweder Sie beißen ins Gras oder aber in den 'Grass' (Achtung schwer verdaulich!) ;-)

Ihr Vertragsanbieter hat so lange Interesse an Ihnen, bis Sie unterschrieben haben - daher die weitreichenden Unkenntnisse des Verkäufers.

Die Zulagenbehörde ZfA ist eine fast vollständig elektronisch und weitgehend papierlos laufende Einrichtung mit einem Minimum an Beschäftigten - und da es an Aufklärung durch die Verkäufer mangelt und die Unwissenheit der Vertragsunterzeichner immer größer wird kommt es mittlerweile zu vielen Staus in den Abläufen und damit zu den unsäglichen Verzögerungen bei Rückfragen - ob da nun Beamte beschäftigt sind oder nicht sei dahingestellt. Die Personaldecke ist auf reibungslosen Ablauf ausgelegt! Die Verkäufer der Verträge 'sacken' nur ein und bieten i.d.R. unzureichende bis keine Unterstützung - leider!

Aber: würden alle nach dem Motto handeln 'unterschreibe nur was Du verstehst', dann würden nur wenige Versicherungen und Banken etwas verkaufen... ;-)

P.S.: da Sie mit den evtl. fehlenden Beiträgen nicht allein sind will der Gesetzgeber nacharbeiten und Nachzahlungen für sonst nicht förderfähige Jahre zulassen.

von
nativ

Grundsätzlich rate ich von privaten Riesterverträgen ab.

von
Brille

Zitiert von: Lena

Keiner würde je etwas gegen Beamte sagen, wenn sie gleiche Rechte hätten. So einfach ist das!

1. Jedem/jeder die die notwendige Geistesleistung vorweisen kann steht der Weg in die Beamtenlaufbahn offen!

2. Weniger Rechte im Berufsleben hat der Beamte und nicht der Tarifbeschäftigte!

3. Die Besoldung der Beamten ist in der ersten Hälfte des Berufslebens deutlich schlechter, als bei Tarifbeschäftigten, welche die selbe Tätigkeit verrichten - dann evtl. gleich.

4. Der Beamte hat jedes Familienmitglied gesondert in der privaten Krankenkasse zu versichern - die vom AG zu tragenden Beitragsanteile zur KV werden über die Beihilfe erbracht - somit auch hier sicher kein Vorteil!

5. Fragen Sie mal einen Verwaltungshauptsekretär nach 40 und mehr Dienstjahren nach seiner Pension - da steht mancher Rentner deutlich besser da!

von
B´son

Zitiert von: Brille

Zitiert von: Lena

Keiner würde je etwas gegen Beamte sagen, wenn sie gleiche Rechte hätten. So einfach ist das!

1. Jedem/jeder die die notwendige Geistesleistung vorweisen kann steht der Weg in die Beamtenlaufbahn offen!

2. Weniger Rechte im Berufsleben hat der Beamte und nicht der Tarifbeschäftigte!

3. Die Besoldung der Beamten ist in der ersten Hälfte des Berufslebens deutlich schlechter, als bei Tarifbeschäftigten, welche die selbe Tätigkeit verrichten - dann evtl. gleich.

4. Der Beamte hat jedes Familienmitglied gesondert in der privaten Krankenkasse zu versichern - die vom AG zu tragenden Beitragsanteile zur KV werden über die Beihilfe erbracht - somit auch hier sicher kein Vorteil!

5. Fragen Sie mal einen Verwaltungshauptsekretär nach 40 und mehr Dienstjahren nach seiner Pension - da steht mancher Rentner deutlich besser da!

Hören sie sofort auf, hier eine sachliche Diskussion zu starten, das will an den Stammtischen der Nation keiner hören ;-)

von
B´son

Zitiert von: Lena

Grundsätzlich rate ich von privaten Riesterverträgen ab.

Alternativvorschläge ?

von
Arbeiter

Zitiert von: Brille

Zitiert von: Lena

Keiner würde je etwas gegen Beamte sagen, wenn sie gleiche Rechte hätten. So einfach ist das!

1. Jedem/jeder die die notwendige Geistesleistung vorweisen kann steht der Weg in die Beamtenlaufbahn offen!

2. Weniger Rechte im Berufsleben hat der Beamte und nicht der Tarifbeschäftigte!

3. Die Besoldung der Beamten ist in der ersten Hälfte des Berufslebens deutlich schlechter, als bei Tarifbeschäftigten, welche die selbe Tätigkeit verrichten - dann evtl. gleich.

4. Der Beamte hat jedes Familienmitglied gesondert in der privaten Krankenkasse zu versichern - die vom AG zu tragenden Beitragsanteile zur KV werden über die Beihilfe erbracht - somit auch hier sicher kein Vorteil!

5. Fragen Sie mal einen Verwaltungshauptsekretär nach 40 und mehr Dienstjahren nach seiner Pension - da steht mancher Rentner deutlich besser da!

Sie sollten etwas weinen um die armen Beamten.

von
Brille

Zitiert von: B´son

Hören sie sofort auf, hier eine sachliche Diskussion zu starten, das will an den Stammtischen der Nation keiner hören ;-)

Ich bitte um Entschuldigung für den zu sachlichen Beitrag ;-) Aber wenn die Klügeren immer nachgeben und schweigen, dann haben nur noch die Dummen das Sagen!

von
Jens

ich hab nichts gegen Beamte, nur will ich nicht vera... werden

Noch mal im Telegramstiel:
1. Kind 2001
2. Kind 2004

seid 2003 Riester
Kindererziehungszeiten bis 2007 bewilligt

2003 - 2005 keine Beiträge für Frau gezahlt, weil Riesterversicherer das so ausgerechnet hat.

2004 und 2005 Kinder auf Konto des Mannes, 2003 unklar (wurde 2006 rückwirkend gemacht)

ab 2006 Grundbetrag gezahlt, auch später wenn nicht nötig, da sie kein Einkommen hat

Für 2006 und 2007 hat meine Frau Riester beantragt "umittelbar" da Kindererziehungszeiten

für beide Jahre erhalten, für 2007 wurde die Zulage wieder zurück gebucht.

2011 noch mal Kindererziehungszeiten beantragt/überprüft:
Ergebnis: bis 2007 Kindererziehungszeiten

und bis irgendwas mit "Berechtigungszeiten für Kindererziehende", letzteres wollten wir gar nicht, ist aber auf dem Formular mit drauf, bringt aber nichts.

Seit über einem guten halben Jahr warten auf Zulage für 2007, die unberechtigt zurück gebucht wurde...

von
Jens

Zitiert von: B´son

Grundsätzlich rate ich von privaten Riesterverträgen ab.

Das ich es gemacht habe hat diese Gründe

a) eine Riester über den Arbeitgeber stand nicht zur Verfügung,
b) ich wollte eine Zusatzrente für meine Frau, die wegen der Kinder länger nicht gearbeitet hat
c) so können wir die Kinderzulage mit nehmen, das geht bei einer Altersvorsorge über den Arbeitgeber nicht
d) das Zusatzrenten Angebot des Arbeitsgebers hat mir nicht zugesagt, was sich mitlerweile bestätigt hat, da viel ihre Verträge dort beitragsfrei gestellt haben
e) ich wollte nicht zwei Zusatzrenten (privat und Arbeitgeber) bezahlen, ein bischen braucht man noch zu leben

von
KSC

Wenn Sie neu hier sind, sollten Sie sich zunächst mal die Forenregeln anschauen.

Dann wüssten Sie dass es hier um Rentenfragen geht und nicht um politische Parolen oder Meinungsäußerungen.

Somit hätten Sie sich Ihren wertvollen Beitrag sparen können.

von
Jens

An alle die über Sinn und Zweck der Riesterrente über Beamte und das was sie "nicht empfehlen" diskustieren wollen.

DARAN HABE ICH KEIN INTERRESSE

ICH WERDE MICH AUCH HIER NICHT RECHTFERTIGEN WO ICH MEIN GELD HIN GEBE!

Ich dacht, man könne hier sachlich über die Reisterrente reden und Problem damit, sowie lösungwege
nicht wer einen Beamten heiratet usw...

DAS BRINGT MIR NICHTS

@Admin: bitte diesen Theard löschen... mir reicht es Punkt

Ende:Klartext

von
Bert

wenn Sie wirklich über Riester gute Informationen bekommen wollen, dann sehen Sie sich die Nachdenkseiten an unter der Rubrik Sachfragen, linke Seite -Riester-Rürup-Täuschung, oder die gerechterente.net oder rentenreform-alternative.de, dort stehen jahrelange Erfahrungen zur Verfügung.

von
Jens

Ich fasse zusammen:

Auf Fragen zur Riesterrente kommen in diesen "Experten-Forum" Antworten wie:

Vielleicht sollten Sie sich einen Beamten zum Mann nehmen…

Grundsätzlich rate ich von privaten Riesterverträgen ab.

Als ehemaliger Kämmer der Stadt Pforzheim rate ich dringend zu ...

Perfekte Altersvorsorge: gründen Sie eine Pleitebank…

und …bei den Herstellern von Streubomben angelegt werden...

Danke für die Tipps von den "Experten", das Nivau ist ja hier nicht sehr hoch.

Zum Schluss kommt dann das wahre anliegen einiger Forenmitglieder zum Vorschein.

Eine halbwegs sachliche Aussprache ist hier offensichtlich nicht möglich, eben so wenig seriöse Infos zu bekommen.

von
Walter B.

Zitiert von: Jens

Ich fasse zusammen:

Auf Fragen zur Riesterrente kommen in diesen "Experten-Forum" Antworten wie:

Vielleicht sollten Sie sich einen Beamten zum Mann nehmen…

Grundsätzlich rate ich von privaten Riesterverträgen ab.

Als ehemaliger Kämmer der Stadt Pforzheim rate ich dringend zu ...

Perfekte Altersvorsorge: gründen Sie eine Pleitebank…

und …bei den Herstellern von Streubomben angelegt werden...

Danke für die Tipps von den "Experten", das Nivau ist ja hier nicht sehr hoch.

Zum Schluss kommt dann das wahre anliegen einiger Forenmitglieder zum Vorschein.

Eine halbwegs sachliche Aussprache ist hier offensichtlich nicht möglich, eben so wenig seriöse Infos zu bekommen.

auch diese vom Forum offenbar ungeliebten Einwände dienen dem Fragesteller durchaus zu einer Entscheidungsfindung. Es steht auch zweifelsfrei fest, dass die Prämien u. a. bei Streubombemherstellern angelegt werden. So neveauvoll arbeiten die halt die Versicherer! Also sollte man von Riesterverträgen abraten.

von
Lena

Hallo Jens, sind Sie überhaupt bereit andere Meinungen zu lesen? Sind Sie in der Lage kritische Aussagen zu prüfen? Abgesehen von ein paar dümmlichen Aussagen hier, die damit nur stänkern wollen.
http://www.nachdenkseiten.de/?cat=40 Dort finden Sie reichlich Infomaterial, das nützlich ist und Sie vor finanziellem Schaden bewahren hilft.
Hier sind einige Hinweise und wirklich gut gemeinte Ratschläge. Wenn Sie dennoch an Riester und den so genannten Lockprämien festhalten, haben Sie selbst schuld.
Dann kann Ihnen keiner helfen.
Die Naivität oder Dummheit der Stänkerer finden Sie leider überall. Sie müssen lernen diese von gut gemeinten Ratschlägen zu unterscheiden.
Alle wollen Ihr Bestes, nämlich Ihr sauer verdientes Spargeld. In Ihrem Fall Riester und seine Freunde!
Das war mein Wort zum Sonntag!

von
KSC

Sie haben zunächst mal einen recht komplizierten Fall ins Forum eingestellt und zudem im ersten Beitrag wichtige Infos ausgelassen (z.B. Geburtsdaten der Kinder).

So gesehen ist es nicht verwunderlich, dass die Expertenantwort nicht gleich am Freitag kam (verwunderlich allerdings dass am Freitag keine einzige Expertenantwort kam).

Für regelmäßige Antworter, die hier helfen wollen, war oder ist die richtige Antwort zu umfangreich. Deshalb tut man sich das nicht so gerne an - dass andere einen Scheiß schreiben......das ist ja auch einfach.

Und für die richtige Antwort fehlt m.E. immer noch die Info ob Sie als Ehemann auch einen Riestervertrag haben.

Dass Sie auch noch den Begriff "Kinderberechtigungszeit" statt "Kinderberücksichtigungszeit" verwenden ist für manche verwirrend, für manche vielleicht erst recht ein Anreiz für Stammtischparolen.

Bis 2007 ist die Frau wegen der Kindererziehungszeit unmittelbar zulageberechtigt und hat die Zulagen wohl auch erhalten.
Ab 2008 ist sie nur noch "mittelbar" berechtigt, das aber auch nur dann, wenn Sie als Ehemann versicherungspflichtig sind und auch einen Riestervertrag erhalten.

Das sollte eigentlich Ihr Anbieter klären und erklären können!

Außerdem empfehle ich in solchen Situationen ein persönliches Gespräch in einer Außenstelle der DRV - dort sehen die allermeisten Kollegegen die Zusammenhänge mit Riester. Telefoniert man deswegen, ist die Gefahr viel größer, dass der Angerufene das Telefonat falsch versteht, weil er z.B. meint es geht um die Anrechnung von Kindererziehungszeiten und gar nicht merkt, dass es um Riester geht .....

Vielleicht kriegen Sie am Montag noch die Expertenantwort.