Unfall während Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben

von
Tessa

Sehr geehrte Experten,

ich nehme gerade an einer Maßnahme zur Teilhabe am Arbeitsleben teil, die durch die DRV Bund finanziert wird und beziehe während dieser Zeit Übergangsgeld. Gestern bin ich bei dem Bildungsträger ausgerutscht. Heute war ich bei einem Durchgangsarzt, der mich für die nächsten 4 Wochen krank geschrieben hat und den Unfall der Berufsgenossenschaft gemeldet hat.

Meine Rehberaterin kann ich momentan nicht erreichen. In 14 Tagen endet die Maßnahme.
Ab wann beziehe ich Verletztengeld, ab dem 1. Tag der AU oder erst nach Beendigung der Maßnahme? Wo ist das gesetzlich geregelt?

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Tessa

von
???

Grundsätzlich kann während einer Maßnahme bis zu 6 Wochen Krankheit das Übergangsgeld weitergezahlt werden. Von daher bekommen Sie jetzt erstmal weiter Übergangsgeld.
Evtl. beendet die DRV auch die Maßnahme vorzeitig. Dann würde auch der Übergangsgeldanspruch wegfallen.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Tessa,

ob und wann in Ihrem Fall ein Anspruch auf Verletztengeld besteht, kann Ihnen nur Ihre zuständige Berufsgenossenschaft mitteilen.
Das Übergangsgeld wird zunächst erst einmal bis Ende der Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben weitergezahlt, längstens für 6 Wochen im Krankheitsfall bzw. bei Ihnen, da die Maßnahme in 14 Tage endet, bis Ende der Maßnahme.
Sollte ein Anspruch auf Verletztengeld bestehen, so würde dieses auf das Übergangsgeld angerechnet.