Unfallrente

von
Thomas Reiche

Guten Tag.
vielleicht kann mir hier jemand helfen.
es geht um die Berechnung meiner beiden Renten wenn diese zusammentreffen.
Nach einem Unfall( 2008 ) wird mir seit zwei Jahr eine volle Erwerbsminderungsrente gezahlt. nun erfahre ich von der BG das mir eine Unfallrente von 30% mde gewärt wird.
was wird mir da auf meine erwerbsunfähigkeitsrente von angerechnet.

hier nun meine Zahlen die mir vorliegen
Jahresverdienst Bruto 42.350,12€
mde % 745,92 €/Monat

monatliche Erwerbsminderungsrene Bruto 1.220.88€ (netto 1.096.96€)
Hoffe mir kann da einer weiter helfen was mir von beiden Renten bleibt.
mit besten dank.

von
Thomas Reiche

Zitiert von: Thomas Reiche

Guten Tag.
vielleicht kann mir hier jemand helfen.
es geht um die Berechnung meiner beiden Renten wenn diese zusammentreffen.
Nach einem Unfall( 2008 ) wird mir seit zwei Jahr eine volle Erwerbsminderungsrente gezahlt. nun erfahre ich von der BG das mir eine Unfallrente von 30 % mde gewärt wird.
was wird mir da auf meine erwerbsunfähigkeitsrente von angerechnet.

hier nun meine Zahlen die mir vorliegen
Jahresverdienst Bruto 42.350,12€
mde % 745,92 €/Monat

monatliche Erwerbsminderungsrene Bruto 1.220.88€ (netto 1.096.96€)
Hoffe mir kann da einer weiter helfen was mir von beiden Renten bleibt.
mit besten dank.

von
Ajax

Trifft eine Versichertenrente aus der Unfallvericherung (Verletztenrente) mit einer Versichertenrente aus der RV (EM-Rente) zusammen, wird bei Überschreiten des Grenzbetrages die Rente der gesezlichen Rentenversicherung insoweit nicht gezahlt.
1 Summe der Rentenbeträge:
Brutto-Rente aus der RV: = 1.220,80
Brutto-UV ./. MdE bei BVG-Rente (118,--)
= 627,92
gesamt: 1.748,09
2 Grenzbetragsermittlung
JAV:12= ... € x 70 % ... € x RaF = 2.470,42
3 Ruhensberechnung
Summe der Rentenbeträge (1.748,09€) ./. Grenzbetrag (2.470,42€) - es wird sich wohl keine Anrechnung ergeben - beide Summen werden in voller Höhe ausbezahlt

von
Cheffe

Der Herr Kollege Ajax hat aber den § 96a Abs. 3 Nr. 4 SGB VI leider nicht erwähnt.

von
Feli

Der § 96 kann doch gar nicht zur Anwendung kommen, wenn Herr Reiche den Arbeitsunfall 2008 hatte und die Rente erst seit zwei Jahren (2010) bezieht. Dann ist doch mit Sicherheit das Verletztengeld oder Übergangsgeld schon aufgebraucht gewesen.

von Experte/in Experten-Antwort

Bei einem Zusammentreffen einer Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung und einer Rente aus der gesetzlichen Unfallversicherung, die auf diese Rente anzurechnen ist, kann man allgemein Folgendes sagen: es gilt ein bestimmter Grenzbetrag. Der Grenzbetrag richtet sich nach dem von der Berufsgenossenschaft festgestellten Jahresarbeitsverdienst, der für die Berechnung der Unfallrente maßgebend war. In Ihrem Fall beträgt er 2470,42 Euro (70 % des von Ihnen angegebenen Betrages, jedoch auf den Monat bezogen).
Übersteigt die Summe der Rente und der Leistung aus der Unfallversicherung den errechneten Grenzbetrag, wird die Rente aus der Rentenversicherung um den übersteigenden Betrag gemindert. Dabei bleibt jedoch ein der MdE entsprechender Betrag der Grundrente nach dem Bundesversorgungsgesetz bei der Summenbildung unberücksichtigt. Bei einer MdE in Höhe von 30 % sind das zurzeit 127,- Euro.

Sobald die Unfallversicherung ihre Entscheidung mitgeteilt hat, werden Sie eine Nachricht Ihres Rentenversicherungsträgers erhalten, aus der Sie ggf. die genaue Berechnung entnehmen können.