Unfallrente

von
Jonathan

Guten abend,
ich bekomme von der BG eine Unfallrente wegen eines Arbeitsunfalles in Höhe von 500,00€ monatlich. Einschränkung mit dem Arm Motorradunfall 20%. Ich bin 55Jahre alt
und möchte gerne wissen wann ich mit 65Jahren in Rente gehe, diese Unfallrente
noch weiter bezahlt wird, oder ob diese
Unfallrente angerechnet wird.
(Alltersrente ca 1.500,00€)l
vielen Dank
Jonathan

von
-_-

:P
Lesen Sie
http://www.ihre-vorsorge.de/forum.html?tx_mmforum_pi1%5Baction%5D=list_post&tx_mmforum_pi1%5Btid%5D=16020&tx_mmforum_pi1%5Bpageret%5D=3

Zitiert von:

"Das Zusammentreffen einer Unfallrente mit einer Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung regelt § 93 Sozialgesetzbuch Sechstes Buch. Aus beiden Renten wird eine Summe gebildet. Da Ihre Unfallrente nur in Höhe von 20 vom Hundert festgestellt wurde, wird bei Ermittlung der Summe, vorher zwei Drittel der Mindestgrundrente nach dem BVG in Abzug gebracht.

Der Grenzbetrag den beide Renten nicht überschreiten dürfen, beträgt 70 vom Hundert eines Zwölftels des Jahresarbeitsverdienstes aus der Unfallrente. Es ist aber eher unwahrscheinlich, dass ein Ruhen in der gesetzlichen Rente bei Zahlung von Kleinstrenten aus der gesetzlichen Unfallversicherung tatsächlich eintritt.

Da keine konkreten Berechnungen aus datenschutzrechtlichen Gründen in diesem Forum angeboten werden können, empfehlen wir Ihnen eine persönliche Vorsprache in einem Service Zentrum der Deutschen Rentenversicherung. Unter Vorlage der letzten Anpassungsmitteilung der Berufsgenossenschaft können die Berater eine Probeberechnung über die Auswirkungen des Zusammentreffens anfordern."

von
Sozialrechtler

Zitiert von: -_-

:P
Lesen Sie
http://www.ihre-vorsorge.de/forum.html?tx_mmforum_pi1%5Baction%5D=list_post&tx_mmforum_pi1%5Btid%5D=16020&tx_mmforum_pi1%5Bpageret%5D=3
Zitiert von: -_-

"Das Zusammentreffen einer Unfallrente mit einer Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung regelt § 93 Sozialgesetzbuch Sechstes Buch. Aus beiden Renten wird eine Summe gebildet. Da Ihre Unfallrente nur in Höhe von 20 vom Hundert festgestellt wurde, wird bei Ermittlung der Summe, vorher zwei Drittel der Mindestgrundrente nach dem BVG in Abzug gebracht.

Der Grenzbetrag den beide Renten nicht überschreiten dürfen, beträgt 70 vom Hundert eines Zwölftels des Jahresarbeitsverdienstes aus der Unfallrente. Es ist aber eher unwahrscheinlich, dass ein Ruhen in der gesetzlichen Rente bei Zahlung von Kleinstrenten aus der gesetzlichen Unfallversicherung tatsächlich eintritt.

Da keine konkreten Berechnungen aus datenschutzrechtlichen Gründen in diesem Forum angeboten werden können, empfehlen wir Ihnen eine persönliche Vorsprache in einem Service Zentrum der Deutschen Rentenversicherung. Unter Vorlage der letzten Anpassungsmitteilung der Berufsgenossenschaft können die Berater eine Probeberechnung über die Auswirkungen des Zusammentreffens anfordern."


Stimmt!

Das ist die richtige Hausnummer.

von
Hans

Soweit die Unfallrente im Bescheid der Berufsgenossenschaft nicht zeitlich begrenzt ist, wird sie über das 65. Jahr hinaus weitergezahlt, aber auf die Altersrente der gesetzlichen Rentenversicherung angerechnet, soweit der in den vorherigen Antworten genannte sog. Grenzbetrag überschritten wird.

Bei einer Unfallrente in Höhe von 500 € und einer MdE von 20% beträgt der Jahresarbeitsverdienst ca. 45.000 €. Der Grenzbetrag bei einer Altersrente beträgt somit ca. 2.600 €. Mit beiden Renten überschreiten Sie den Grenzbetrag nicht, sodass es zu keiner Minderung der Altersrente kommen wird.

von Experte/in Experten-Antwort

Dem Beitrag von -_- wird zugestimmt.
Bitte Vorsprache in einer Auskunfts- und Beratungsstelle vor Ort. Die Ihrem Wohnort am nächsten gelegene Auskunfts- und Beratungsstelle können Sie unter dem Link "Service/Beratungsstellen" ermitteln. Hier kann man Ihnen eine Probeberechnung erstellen.