Unstimmigkeiten bei Rentenauskunft

von
hubertus

Hallo, wie sehen die Experten aus diesem Forum das.
Wir waren bei einer Beratungsstelle der RVS und haben für meine Frau eine Rentenauskunft eingeholt. Diese unterscheidet sich von dem Bescheid der Rentenversicherung.
Meine Frau ist Jahrgang 1950 und hat 45 Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt und möchte zum 01.03.2013 in Rente gehen.Das dies möglich ist, bejahen beide Stellen aber mit unterschiedlichen Abschlägen.
Bei der Rentenberatung ist ein Abschlag von 7,2% herausgekommen.
Die Rentenversicherung nennt einen Abschlag von 8,4 %.
Was ist richtig?
Gruß hubertus

von
hubertus

Entschuldigung ich habe den Geburtsmonat vergessen. 02. 1950.

von
pesta

Da kann man nachrechnen: http://www.deutsche-rentenversicherung.de/SiteGlobals/Forms/Rentenbeginnundhoehenrechner/RentenbeginnrechnerForm.html

...mehr Abzug aus Arbeitslosigkeit, weniger Abzug bei ohne Arbeitslosigkeit.

von
Jockel

7,2% ist der Abschlag bei einer Rente wegen Arbeitslosigkeit (ohne Vertrauensschutz) und einem Rentenbeginn 01.03.2013.
8,4% ist der Abschlag bei einer Rente für langjährig Versicherte (ohne Vertrauensschutz) und ebenfalls Rentenbeginn 01.03.2013.

von
hubertus

Hallo, es gibt aber noch die Altersrente für Frauen. Da meine Frau 1950 geboren wurde, müsste diese Rente doch eigentlich auch möglich sein. Bei dieser Rentenart komme ich genau wie die Auskunftsstelle auf 7,2 %
Gruß hubertus

von
Jockel

....stimmt, habe ich vergessen.Die Altersrente für Frauen geht natürlich auch (7,2%).

von
Schade

Die AR für Frauen hat mit 63 7,2% Abschlag.

Die AR für langjährig Versicherte hätte mit 63 8,4% Abschlag.

Eine Frau wird "natürlich" die AR für Frauen im Rentenantrag ankreuzen.
So gesehen ist es doch logisch, dass der Berater nur auf die Rentenart mit dem günstigsten Abschlag eingeht.

:)

von Experte/in Experten-Antwort

Eine Entscheidung über die günstigste Rentenart für ihre Frau kann mit den vorliegenden Angaben nicht getroffen werden.

Wir empfehlen Ihnen daher, sich mit dem für Ihre Frau zuständigen Rentenversicherungsträger in Verbindung zu setzen.
Ggf. ist lediglich ein Telefonat erforderlich, da Ihnen bereits eine schriftliche Rentenauskunft vorliegt.

von
Schießl Konrad

Zitiert von:

Eine Entscheidung über die günstigste Rentenart für ihre Frau kann mit den vorliegenden Angaben nicht getroffen werden.

Wir empfehlen Ihnen daher, sich mit dem für Ihre Frau zuständigen Rentenversicherungsträger in Verbindung zu setzen.
Ggf. ist lediglich ein Telefonat erforderlich, da Ihnen bereits eine schriftliche Rentenauskunft vorliegt.

Nicht ganz verständlich, Ihre Empfehlung.

Ist es denn nicht so:

Bei Rente für Frau gilt für Jahrgang 1950 mit
65 abschlagsfrei, schon mit 60, also 5 Jahre
früher 18 % Abschlag.
Am 1.03. 2013 Rente bedeutet doch 2 Jahre früher a/ 0,30 Abschlag x 24 nurmehr
7,20% Abschlag.

Alternativ, AR für langjährig Versicherte mit
65/4 Jahren abschlagsfrei, schon mit 63
Jahren bei 28 Monaten früher a/0,30 8,40% Abschlag
Das Thema ist deswegen so wichtig, da vor
längerer Zeit der Rentenversicherung Falsch-
berechnung vorgeworfen wurde, in Wirklich-
keit aber nicht nach der günstigeren Va-
riante die Rente beantragt wurde.
Eben nach den genannten Beispielen, die
Rente nicht für Frauen( 7,20% Abschlag),
sondern die Al,tersrente für langj. Ver-
sicherte bei 8,4% Abschlägen.

von
hubertus

Vielen Dank an Schießl Konrad.