Unterbrechung Maßnahme zur TaA

von
Karin

Sehr geehrte Experten,

ich bin selbständig tätig und in der DRV Bund pflichtversichert.

Zur Zeit nehme ich an einer Maßnahme zur Teilhabe am Arbeitsleben teil und beziehe Übergangsgeld. Leider habe ich in den letzten Tagen erfahren, dass bei mir in den nächsten Wochen eine Schulter-OP vorgenommen werden muss.
Ich habe dies auch bereits dem Bildungsträger der Maßnahme mitgeteilt und gefragt, wann und wie ich nach der OP wieder an der Maßnahme teilnehmen kann.

Der Bildungsträger möchte die Maßnahme während der Zeit der anstehenden (durch die Schulter-OP bedingten) Arbeitsunfähigkeit und einer anschliessenden Anschlussheilbehandlung unterbrechen und nach dieser werde ich dann so gestellt, wie wenn es keine Unterbrechung gegeben hätte. Dies wird der Bildungsträger auch mit meinem Rehaberater besprechen.

Habe ich nach erfolgreicher Beendigung dieser Maßnahme zur Teilhabe am Arbeitsleben ggfs. auch Anspruch auf Anschlussübergangsgeld?

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Karin

Experten-Antwort

Wird die Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben nicht abgebrochen, sondern nur aus gesundheitlichen Gründen unterbrochen, wird das Übergangsgeld für längstens bis zu sechs Wochen weitergezahlt.

Die Weiterzahlung des Übergangsgeldes erfolgt einzig und allein bei Unterbrechungen aus gesundheitlichen Gründen.
Die Art und Ursache der Erkrankung sind hierbei unerheblich.
Gesundheitliche Gründe sind z. B.
– Schulungsunfähigkeit,
– stationärer Krankenhausaufenthalt,
– stationäre/ambulante medizinische Rehabilitationsleistung.

Ein Anspruch auf Anschlussübergangsgeld bleibt hiervon unberührt.

von
Karin

Sehr geehrter Experte,

vielen Dank für Ihre Antwort.

Und wie sieht der Fall aus, wenn die Maßnahme nicht unterbrochen wird, sondern abgebrochen wird (Krankenhausaufenthalt + anschl. Rehaaufenthalt= 8 Wochen) und nach der Genesung wieder aufgenommen wird? Ist in diesem Fall ggfs. auch ein Anspruch auf Anschlussübergangsgeld möglich?

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Karin