Unterhalt an Tochter wird von FA nicht voll anerkannt

von
Jürgen

Hallo,

Ich bin mit dem Finanzamt im Clinch, weil die mir meine Unterhaltszahlungen an meine leibliche Tochter nicht in voller Höhe anerkennen wollen.
Zur Info: meine Tochter ist 27 Jahre alt, bezieht damit auch kein Kindergeld mehr (auch ich habe keinen Kinderfreibetrag mehr) und studiert derzeit noch (Master).
Mein Tochter ist seit 2 Jahren Mutter einer Tochter und wohnt mit dieser und ihrem Lebensgefährten zusammen.
Jetzt sagt das Finanzamt, meine Unterhaltsleistungen müssen durch Köpfe geteilt werden, eben weil sie mit Kind und Partner zusammen wohnt.
Ich halte dem entgegen, dass ich ausschließlich ! meine Tochter unterstütze, nicht deren Lebensgefährten. Der ist nämlich selber noch Student und wird von seinen Eltern mit Unterhaltszahlungen unterstützt.
Falls die Eltern ihres Partners diese Unterhaltszahlungen in ihrer Steuererklärung ebenfalls ansetzen (weiß ich nicht), und das Finanzamt dort auch nach Köpfen berechnet, dann kassiert das Finanzamt doch 2 mal.
Wie würden Sie diesen Fall beurteilen ?
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.
Grüße
Jürgen

von
Onkel Otto

Und was suchen Sie in einem Rentenforum?
Kaufen Sie Schuhe beim Metzger?

von

Wäre interessant zu wissen, warum Sie sich mit Ihrem Sachverhalt an ein Rentenforum wenden.
Ich sehe da keinerlei Verbindung. Sehr merkwürdig.

von
Siehe hier

Zitiert von: Jürgen
Hallo,
Falls die Eltern ihres Partners diese Unterhaltszahlungen in ihrer Steuererklärung ebenfalls ansetzen (weiß ich nicht), und das Finanzamt dort auch nach Köpfen berechnet, dann kassiert das Finanzamt doch 2 mal.
Wie würden Sie diesen Fall beurteilen ?
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.
Grüße
Jürgen

Ihre Frage erledigt sich doch schon von allein, wenn Sie die Fragstellung umkehren. Beide Studenten werden von den Eltern unterstützt, das Enkelkind durch das den Eltern zustehende Kindergeld/Erziehungsgeld. Alle diese Gelder sind für die unterstützten Personen steuerfreies Einkommen. Warum also sollte das Finanzamt den Freibetrag aus Unterhaltsleistungen, der pro "Haushalt" (nicht pro Person!!) zusteht, zweimal gewähren?
Das, was Ihrer Meinung nach "zweimal kassiert" wird, fließt in andere Kassen, z.B. ALG II oder Wohngeld, von denen sich die Studenteneltern auch noch (als steuerfreies Einkommen) unterstützen lassen können.
Dies sind so nun mal die Regelungen unseres Sozialsystems.

Die Rentenversicherung ist hierfür aber dennoch nicht zuständig, zumindest jetzt noch nicht, sondern erst später, wenn es um die Kindeserziehungszeiten Ihrer Tochter für Ihr Enkelkind geht.

Experten-Antwort

Hallo Jürgen,
in diesem Forum werden nur Fragen zu allen Bereichen der Altersvorsorge - gesetzliche Rente, betriebliche und private Altersvorsorge - sowie zur Rehabilitation durch unsere Experten beantwortet.

von
sturkopp

Zitiert von: Siehe hier

Warum also sollte das Finanzamt den Freibetrag aus Unterhaltsleistungen, der pro "Haushalt" (nicht pro Person!!) zusteht, zweimal gewähren?

@ Siehe hier,
sie liegen hier ja wohl völlig falsch.
Pro "Haushalt" bezieht sich ja wohl auf den gebenden Haushalt und hat mit dem Empfänger nix zu tun.

Zitiert von: Siehe hier

(als steuerfreies Einkommen) unterstützen lassen können.
Dies sind so nun mal die Regelungen unseres Sozialsystems.

und auch hier liegen sie falsch. Der Unterhalt wäre bis zum Freibetrag Steuerfrei und müssten beim beantragen von Sozialleistungen als Einkommen angegeben werden.

von
Siehe hier

[quote=339574@ Siehe hier,
sie liegen hier ja wohl völlig falsch.
Pro "Haushalt" bezieht sich ja wohl auf den gebenden Haushalt und hat mit dem Empfänger nix zu tun.
[/quote]

wenn das unterstützte Kind noch im unterstützenden Haushalt lebt, haben Sie recht.
Ist hier aber nicht der Fall.

Zitiert von: Siehe hier

(als steuerfreies Einkommen) unterstützen lassen können.
Dies sind so nun mal die Regelungen unseres Sozialsystems.

und auch hier liegen sie falsch. Der Unterhalt wäre bis zum Freibetrag Steuerfrei und müssten beim beantragen von Sozialleistungen als Einkommen angegeben werden.
[/quote]
bleibt aber trotzdem steuerfrei, und zwar bis zu Höhe des Freibetrages, der dem unterstützten Haushalt zusteht und nicht dem Haushalt der unterstützenden Person. Und ja, wird natürlich abgezogen/angerechnet, bevor weitere Leistungen erbracht werden.

von
Unverständnis

@siehe hier:
Müssen Sie eigentlich zu jeder hier noch so abwegigen Frage eine Antwort einstellen?
Dies ist ein Rentenforum und daher sollten auch nur diesbezügliche Fragen beantwortet werden.
Man „sieht“ ja, was sonst dabei herauskommt.
Wenn hier jemand nach einer Bauanleitung für ein Vogelhaus fragt, wären Sie vermutlich auch der Erste der antworten würde.
Das Ganze grenzt langsam schon an Klugsch....rei.

von
sturkopp

Zitiert von: Siehe hier
[quote=339574@ Siehe hier,
sie liegen hier ja wohl völlig falsch.
Pro "Haushalt" bezieht sich ja wohl auf den gebenden Haushalt und hat mit dem Empfänger nix zu tun.

wenn das unterstützte Kind noch im unterstützenden Haushalt lebt, haben Sie recht.
Ist hier aber nicht der Fall.

Zitiert von: Siehe hier

(als steuerfreies Einkommen) unterstützen lassen können.
Dies sind so nun mal die Regelungen unseres Sozialsystems.

und auch hier liegen sie falsch. Der Unterhalt wäre bis zum Freibetrag Steuerfrei und müssten beim beantragen von Sozialleistungen als Einkommen angegeben werden.
[/quote]
bleibt aber trotzdem steuerfrei, und zwar bis zu Höhe des Freibetrages, der dem unterstützten Haushalt zusteht und nicht dem Haushalt der unterstützenden Person. Und ja, wird natürlich abgezogen/angerechnet, bevor weitere Leistungen erbracht werden.
[/quote]

@ Siehe hier,

dann spielen sie ihre Denke doch einmal im Fall einer WG, was anderes liegt ja hier auch nicht vor, durch.

Und zum Steuerfreibetrag, lösen sie das Problem ihrer Denke doch einmal im Fall wo unterstützt wird und der
Unterstützte voll steuerpflichtig ist.
Es wird durch die Steuererklärung doch nur die Steuerlast ( in Höhe der geleisteten Unterhaltszahlungen ) verschoben.
Grenze dabei liegt im Höchstbetrag der geltend gemacht werden kann.

von
Siehe hier

Zitiert von: sturkopp
@ Siehe hier,

dann spielen sie ihre Denke doch einmal im Fall einer WG, was anderes liegt ja hier auch nicht vor, durch.


in diesem Fall ist es wohl eher eine eheähnliche Gemeinschaft...

gern können wir im Steuerforum über die Anwendung des § 33a ESG diskutieren und im Hartz IV-Forum über Ansprüche einer Bedarfsgemeinschaft und in mein Kind in den ersten Jahren über Kindergeld und Elternzeit. Und nicht zu vergessen in mein Haus und Garten über den Vogelkäfigbau :-)

Meine Hauptaussage an den Fragesteller war:
Die Rentenversicherung ist hierfür aber dennoch nicht zuständig, zumindest jetzt noch nicht, sondern erst später, wenn es um die Kindeserziehungszeiten Ihrer Tochter für Ihr Enkelkind geht.

von
sturkopp

Zitiert von: Siehe hier

in diesem Fall ist es wohl eher eine eheähnliche Gemeinschaft...

auch diese ändert nichts an ihrer falschen Behauptung, auch nicht ihr Sarkasmus.
Im übrigen haben sie mit Antworten, wenn auch fragwürdigen, zum Steuerrecht angefangen.

Experten-Antwort

Da es sich hier um Fragen handelt, die nicht Gegenstand des Forums sind, schließen wir den Thread und hoffen, dass der Fragesteller genügend Hinweise erhielt.

Ihr Admin