Unterschied der Rentenantragsart

von
Grashüpfer

Gibt es in irgend einer Hinsicht einen Unterschied in der Art der beantragten Rente?

Folgender Sachverhalt:

Es wurde ein Antrag auf Erwebsminderungsrente gestellt. Auf dem Antragsformular R100, Seite 1 wurde Kennziffer 75 angekreutzt und so abgegeben.

Von der DRV wurde nun ein "Antrag auf Altersrente für schwerbehinderte Menschen nach § 236 a SGB VI"daraus gemacht.

Warum wird ein Mensch zum " schwerbehinderten Menschen" umbenannt, obwohl keine schwerbehinderung vorliegt?

Für eine Erklärung dieser vorgehensweise danke ich im voraus.

von
Machts Sinn

Bei der DRV ist schlicht alles möglich - wer überhaupt eine Reaktion erhält kann, kann von Glück sagen und ein Rentenbescheid als Folge auf einen Antrag auf EM-Rente kommt so oder so fast einem Sechser im Lotto gleich.

von
Skatrentner

Zitiert von: Machts Sinn

Bei der DRV ist schlicht alles möglich - wer überhaupt eine Reaktion erhält kann, kann von Glück sagen und ein Rentenbescheid als Folge auf einen Antrag auf EM-Rente kommt so oder so fast einem Sechser im Lotto gleich.

Ihre Aussage macht nun wirklich keinen " Sinn ", diese halte ich persänlich für Schwach"sinn", denn damit ist dem Fragesteller nicht geholfen.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Grashüpfer,

weshalb Ihnen statt der beantragten Rente wegen Erwerbsminderung eine Altersrente für schwerbehinderte Menschen gem. § 236a SGB VI gewährt wurde kann von hier aus nicht beurteilt werden. Hierüber kann Ihnen nur Ihr zuständiger Rentenversicherungsträger genaue Auskunft geben.

Allgemein kann nur gesagt werden, dass für Versicherte, die vor dem 01.01.1951 geboren sind auch dann Anspruch auf Altersrente für schwerbehinderte Menschen besteht, wenn Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit nach dem am 31.12.2000 geltenden Recht vorliegt. Eine Schwerbehinderteneigenschaft ist dann nicht erforderlich.
Sowohl bei der Rente wegen voller Erwerbsminderung als auch bei der Altersrente für schwerbehinderte Menschen beträgt der Rentenartfaktor jeweils 1,0.
Der Abschlag bei Inanspruchnahme vor Vollendung des 63. Lebensjahres ist ebenfalls für beide Rentenarten gleich.

Bei einer Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung liegt der Rentenartfaktor nur bei 0,5. Eine Altersrente für schwerbehinderte Menschen ist dann für den Versicherten günstiger. Wenden Sie sich deshalb an Ihren Rentenversicherungsträger um über die Gründe für die gewährte Rentenart Auskunft zu erhalten.

von
furchtbar

Zitiert von: Skatrentner

Zitiert von: Machts Sinn

Bei der DRV ist schlicht alles möglich - wer überhaupt eine Reaktion erhält kann, kann von Glück sagen und ein Rentenbescheid als Folge auf einen Antrag auf EM-Rente kommt so oder so fast einem Sechser im Lotto gleich.

Ihre Aussage macht nun wirklich keinen " Sinn ", diese halte ich persänlich für Schwach"sinn", denn damit ist dem Fragesteller nicht geholfen.

die beitrgäge von "machst sinn" helfen nie den usern. aber sie helfen ihm selbst seine verbitterung ein den griff zu kriegen. daher lassen wir den armseligen pinpf einfach. besser als wenn er seine agressionen an menschen ausllässt.

von
Machts Sinn

Geteiltes Leid ist halbes Leid und dazu noch die Wahrheit über die DRV - also wenn das nicht hilfreich ist?

von
Grashüpfer

Zitiert von: Machts Sinn

Hallo Grashüpfer,

weshalb Ihnen statt der beantragten Rente wegen Erwerbsminderung eine Altersrente für schwerbehinderte Menschen gem. § 236a SGB VI gewährt wurde kann von hier aus nicht beurteilt werden. Hierüber kann Ihnen nur Ihr zuständiger Rentenversicherungsträger genaue Auskunft geben.

Allgemein kann nur gesagt werden, dass für Versicherte, die vor dem 01.01.1951 geboren sind auch dann Anspruch auf Altersrente für schwerbehinderte Menschen besteht, wenn Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit nach dem am 31.12.2000 geltenden Recht vorliegt. Eine Schwerbehinderteneigenschaft ist dann nicht erforderlich.
Sowohl bei der Rente wegen voller Erwerbsminderung als auch bei der Altersrente für schwerbehinderte Menschen beträgt der Rentenartfaktor jeweils 1,0.
Der Abschlag bei Inanspruchnahme vor Vollendung des 63. Lebensjahres ist ebenfalls für beide Rentenarten gleich.

Bei einer Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung liegt der Rentenartfaktor nur bei 0,5. Eine Altersrente für schwerbehinderte Menschen ist dann für den Versicherten günstiger. Wenden Sie sich deshalb an Ihren Rentenversicherungsträger um über die Gründe für die gewährte Rentenart Auskunft zu erhalten.

Danke,
nur leicht am Thema vorbei geantwortet.
Es ging hier nicht um eine gewährte Rente, sondern um einen Antrag.

Das könnte evtl. auch erklären, weshalb der Antragsteller ein Jahr vorher bei der A + B-Stelle abgewiesen wurde und der Antrag nicht angenommen wurde.
Da muß man der DRV nun wohl dankbar sein, daß der Antrag nun zumindest zeitweise bearbeitet wird.

von
B´son

Zitiert von: Grashüpfer

Zitiert von: Grashüpfer

Hallo Grashüpfer,

weshalb Ihnen statt der beantragten Rente wegen Erwerbsminderung eine Altersrente für schwerbehinderte Menschen gem. § 236a SGB VI gewährt wurde kann von hier aus nicht beurteilt werden. Hierüber kann Ihnen nur Ihr zuständiger Rentenversicherungsträger genaue Auskunft geben.

Allgemein kann nur gesagt werden, dass für Versicherte, die vor dem 01.01.1951 geboren sind auch dann Anspruch auf Altersrente für schwerbehinderte Menschen besteht, wenn Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit nach dem am 31.12.2000 geltenden Recht vorliegt. Eine Schwerbehinderteneigenschaft ist dann nicht erforderlich.
Sowohl bei der Rente wegen voller Erwerbsminderung als auch bei der Altersrente für schwerbehinderte Menschen beträgt der Rentenartfaktor jeweils 1,0.
Der Abschlag bei Inanspruchnahme vor Vollendung des 63. Lebensjahres ist ebenfalls für beide Rentenarten gleich.

Bei einer Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung liegt der Rentenartfaktor nur bei 0,5. Eine Altersrente für schwerbehinderte Menschen ist dann für den Versicherten günstiger. Wenden Sie sich deshalb an Ihren Rentenversicherungsträger um über die Gründe für die gewährte Rentenart Auskunft zu erhalten.

Danke,
nur leicht am Thema vorbei geantwortet.
Es ging hier nicht um eine gewährte Rente, sondern um einen Antrag.

Das könnte evtl. auch erklären, weshalb der Antragsteller ein Jahr vorher bei der A + B-Stelle abgewiesen wurde und der Antrag nicht angenommen wurde.
Da muß man der DRV nun wohl dankbar sein, daß der Antrag nun zumindest zeitweise bearbeitet wird.

Bitte seien sie mir nicht böse, aber ich nehme ihnen den Sachverhalt so wie sie ihn hier darstellen einfach nicht ab, weder die (rechtlich unmögliche) eigenmächtige Umwandlung der beantragten Rentenart, noch die Nichtannahme des Antrages in der A/B-Stelle (wobei gelegentlich tatsächlich von einer Antragstellung abgeraten werden MUSS) ...

Bitte kurz beantworten :
1.) Geburtsjahr ihres Vaters
2.) Was hat er in den letzten 5 Jahren gemacht (Beiträge ?)

von
Grashüpfer

Zitiert von: B´son

Danke,
nur leicht am Thema vorbei geantwortet.
Es ging hier nicht um eine gewährte Rente, sondern um einen Antrag.

Das könnte evtl. auch erklären, weshalb der Antragsteller ein Jahr vorher bei der A + B-Stelle abgewiesen wurde und der Antrag nicht angenommen wurde.
Da muß man der DRV nun wohl dankbar sein, daß der Antrag nun zumindest zeitweise bearbeitet wird.

Bitte seien sie mir nicht böse, aber ich nehme ihnen den Sachverhalt so wie sie ihn hier darstellen einfach nicht ab, weder die (rechtlich unmögliche) eigenmächtige Umwandlung der beantragten Rentenart, noch die Nichtannahme des Antrages in der A/B-Stelle (wobei gelegentlich tatsächlich von einer Antragstellung abgeraten werden MUSS) ...

Bitte kurz beantworten :
1.) Geburtsjahr ihres Vaters
2.) Was hat er in den letzten 5 Jahren gemacht (Beiträge ?)

[/quote]

1.) Geburtsjahr = 1949
1.)" Die erforderliche Wartezeit von 35 Jahren mit rentenrechtlichen Zeiten ist erfüllt" (Zitat der DRV aus Bescheid)

Der Termin des ersten Versuches der Antragstellung und der Name der SB'in war bei Antragsanname im PC der DRV A/B-Stelle gespeichert.

von
B´son

Fehlt noch die Frage 2...

Beiträge in den letzten 5 Jahren ?

von
Feli

Ich vermute, dass Ihr Vater in den letzten 5 Jahren nicht die erforderlichen 36 Pflichtbeiträge oder eine lückenlose Belegung hatte und deshalb, bevor Ihr Vater 60 wurde, von einer Rentenantragstellung abgeraten wurde, weil die Rente aus versicherungsrechtlicher Sicht ohnehin abgelehnt worden wäre.

Nach dem 60. Geburtstag ist es jedoch möglich, eine Altersrente wegen Berufsunfähigkeit zu erhalten, wenn denn die 35 Versicherungsjahre vorhanden sind. Dies haben die Kollegen in der Sachbearbeitung wohl auch so gesehen und die erfolgversprechende Rentenart als beantragt angesehen.

Die Rentenhöhe ist bei einem identischen Rentenbeginn in beiden Fällen die selbe.

von
Grashüpfer

Zitiert von: B´son

Fehlt noch die Frage 2...

Beiträge in den letzten 5 Jahren ?

In den letzten 5 Jahren wurden lückenlos Pflichtbeiträge gezahlt.

von
Grashüpfer

Zitiert von: Feli

Ich vermute, dass Ihr Vater in den letzten 5 Jahren nicht die erforderlichen 36 Pflichtbeiträge oder eine lückenlose Belegung hatte und deshalb, bevor Ihr Vater 60 wurde, von einer Rentenantragstellung abgeraten wurde, weil die Rente aus versicherungsrechtlicher Sicht ohnehin abgelehnt worden wäre.

Nach dem 60. Geburtstag ist es jedoch möglich, eine Altersrente wegen Berufsunfähigkeit zu erhalten, wenn denn die 35 Versicherungsjahre vorhanden sind. Dies haben die Kollegen in der Sachbearbeitung wohl auch so gesehen und die erfolgversprechende Rentenart als beantragt angesehen.

Die Rentenhöhe ist bei einem identischen Rentenbeginn in beiden Fällen die selbe.

Es wurden bis zum heutigen Tag lückenlos Pflichtbeiträge gezahlt. Diese Auskunft der DRV wurde auch vorgelegt.

von
Grashüpfer

Zitiert von: Feli

Ich vermute, dass Ihr Vater in den letzten 5 Jahren nicht die erforderlichen 36 Pflichtbeiträge oder eine lückenlose Belegung hatte und deshalb, bevor Ihr Vater 60 wurde, von einer Rentenantragstellung abgeraten wurde, weil die Rente aus versicherungsrechtlicher Sicht ohnehin abgelehnt worden wäre.

Warum sollte mit dem 60. Lebensjahr keine lückenlose Beitragspflicht bestanden haben, aber mit dem 61. Lebensjahr ohne Veränderungen der Pflichtbeitragszahlung eine lückenlose Pflichtbeitragszahlung bescheinigt wird?

Nach dem 60. Geburtstag ist es jedoch möglich, eine Altersrente wegen Berufsunfähigkeit zu erhalten, wenn denn die 35 Versicherungsjahre vorhanden sind.

Es wurden schon bei Vollendung des 60. Lebensjahres weit über 35 Jahre lückenloser Pflichtbeitrag von der DRV mit den allgemeinen Bescheinigungen bestätigt, welche auch bei der A+B-Stelle vorgelegt wurden.

Dies haben die Kollegen in der Sachbearbeitung wohl auch so gesehen und die erfolgversprechende Rentenart als beantragt angesehen.

Die Rentenhöhe ist bei einem identischen Rentenbeginn in beiden Fällen die selbe.