unterschiedlliche hohe monatsgehälter durch zeitzuschläge - wie wird das Ü-Geld berechnet?

von
helga-sabine

Ich habe meinen vorläufigen Bescheid über mein Übergangsgeld vorliegen. Vorläufig weil lt. DRV mein AG die Tarifart noch nicht angegeben hat.
Ich habe in der Pflege gearbeitet und durch die Wechseldienste jeden Monat ein anderes Gehalt gehabt. Je nach Höhe der Zulagen.
Im letzten Monat, der nun zur Berechnung herangezogen wurde, war ich im bereits krank und habe nur das Grundgehalt bekommen. Was erheblich niedriger war als mein durchschnittliches Einkommen.

Gibt es die Möglichkeit, mein eigentlich höheres Gehalt als Berechnungsgrundlage zu nehmen?

Und ja, ich werde meinen Sachbearbeiter deswegen anrufen, möchte aber trotzdem gerne Eure Erfahrungen dazu wissen.
Danke

von Experte/in Experten-Antwort

Guten Morgen Helga-Sabine,
die Festlegung des Bemessungszeitraumes lässt keinen Spielraum zu. Sofern Sie jedoch vor der Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben durchgehend Arbeitsunfähig gewesen sind, ist für die Vergleichsberechnung aus den tatsächlich erzielten Entgelten der letzte abgerechnete Entgeltabrechnungszeitraum vor Beginn der Arbeitsunfähigkeit zugrunde zu legen. Sobald sich Ihr Arbeitgeber zur Höhe des Tarifentgeltes geäußert hat, wird eine Vergleichsberechnung aus dem Tariflohn erfolgen und Ihr Übergangsgeld "endgültig" festgesetzt. Wie Sie bereits geschildert haben sollten Sie Kontakt mit Ihrem Rentenversicherungsträger aufnehmen.
Viele Grüße