Unterstützungskasse vs. Direktversicherung

von
Ines

Guten Tag,
auf der Suche nach einer passenden Altersvorsorge schwanke ich zw. Unterstützungskasse vs. Direktversicherung.
Was ist günstiger bzw. wo liegen die Vor-und Nachteile?
Auch in Anbetracht der Tatsache, das es für einen GF einer GmbH ist und die Beiträge vom Arbeitgeber kommen. Könnte man da auch 2 Verträge machen: 1 x vom Arbeitgeber gezahlte Unterstützungskasse und 2. Lohnverzicht vom Arbeitnehmer (Direktversicherung)?
Vielen Dank

von
Rentnerin

Um rauszufinden, was günstig ist, kommen Sie nicht umhin, Satzung bzw. Vertragsbedingungen zu lesen bzw. Angaben anzufordern (Abschluss- und Verwaltungskosten, Kosten einer vorzeitigen Beendigung). Ein Patentrezept gibt es nicht!

Für mich war seinerzeit freiwillige Versicherung bei der betrieblichen Zusatzversorgung am besten, die müssen für niemanden Gewinne erwirtschaften und hatten damals maximal 2 % Verwaltungskosten in der Satzung festgeschrieben.

Experten-Antwort

Siehe Beitrag von "Rentnerin".
Bei diesem koplexen Thema kommt es immer darauf an: Was will ich, was kann ich investieren und was soll dabei rauskommen? Und das kann Ihnen nur die jeweiligen Anbieter erläutern!

von
Kollektor

Direktversicherung ist ein Standardprodukt für Arbeitnehmer die lange und kontinuierlich einen Teil ihres Gehaltes wandeln wollen.

Die Unterstützungskasse ist ein komplexes Produkt mit viel Gestaltungsraum für ein Unternehmen. Eine sichere und gängige Form ist die durch eine Rentenversicherung rückgedeckten U-Kasse. Hauptvorteil gegenüber Direktversicherung und Pensionskasse ist, dass sehr hohe Summen der Gehaltswandlung möglich sind und sich deshalb besonders für Leute eignen die in wenigen Jahren noch eine gute Beriebsrente erreichen wollen. Auch steuerlich gibt es hier interessante Gestaltungsmöglichkeiten bei der Auszahlung, das führt aber hier zu weit.