Urlaubsabgeltung im Dezember vorteilhafter?

von
Bettina

Hallo Zusammen,

wenn bei Vertragsauflösung in diesem Jahr 2019, ausser Urlaubsabgeltung für nicht genommenen Urlaub eine Auszahlung erfolgt, stellt mir sich folgende Frage:

Status: volle Erwerbsunfähigkeitsrente
Im Jahr 2019 gibt es keine weiteren meldepflichtigen Einkünfte. Somit ist der Hinzuverdienst bisher für 2019 gleich
0,00 EUR.
Die Auszahlung der Urlaubsabgeltung steht an, diese wird zur Zeit ermittelt. Diese wird über der Freigrenze von 6.300 EUR liegen.

1.
Wenn diese Auszahlung in 12.2019 erfolgt, anstatt früher, ist das vorteilhafter? Wird dann nur der Dezember als gekürzte Rente gezahlt?
2.
Im Umkehrschluss würde bei einer Auszahlung in 09.2019 für die restlichen Monate in 2019 (09-12.2019) des Jahres die Rente gekürzt?
Vorausgesetzt in beiden Fällen sind bei der Berücksichtigung die persönlichen Höchstentgeltpunkte, Rentenkürzung errechnet.

von
?????

Sofern die Urlaubsabgeltung der Anrechnung unterliegt, erfolgt am Ende das Tages eine möglich Kürzung gleichmäßig für alle Monate in einem Kalenderjahr, in denen die Rente bezogen wird.

Es macht daher kein Unterschied, ob im Januar oder September oder Dezember.

Der einzige "Vorteil" wäre, dass man sich etwas Zeit mit der Kürzung der Rente verschafft, wenn der Hinzuverdienst später im Jahr liegt, weil der Rentenversicherungsträger erstmal mit einer 'Prognose' rechnet.
Sofern ein schädlicher Hinzuverdienst hinzutritt, wird die Rente ab der laufenden Zahlung - erstmal - gekürzt, egal, wann der Hinzuverdinienst eingetreten ist. Im 1. Halbjahr des Folgejahres kommt dann aber die Abrechnung (mit dem 'Nachweis', wenn alle Meldungen vorliegen)für das gesamte Jahr. Und spätestens dann ist es vollkommen egal, in welchem Monat welcher Betrag liegt. Es wird alles in einem Jahr zusammengerechnet und gleichmäßig verteilt (Stichwort: "Flexirente").

von
W°lfgang

Hallo Bettina,

nicht über 450 Euronen im Monat - dann ist alles in Ordnung!!

Gruß
w.

von
Bettina

Danke für die Rückmeldungen.

Damit haben ich meinen Gedankenfehler gefunden.

Wenn jemand über die persönlichen Freigrenzen rutscht innerhalb eines Kalenderjahres, gleich ob es eine Zahlung ist oder monatliche sind, wird es in der nachträglichen Endberechnung über alle 12 Renten-Monate verteilt und alle 12 Monate 'gekürzt'.

Danke, ohne Ihre Mithilfe, ist es nicht gleich für jeden zu verstehen.

Experten-Antwort

Hallo Bettina,

wie ich sehe, wurde Ihre Frage bereits vollständig beantwortet. Vielen Dank!