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Urteil des Bundesverfassungsgericht

von
Fragender

Kann man das heutige Urteil des Bundesverfassungsgericht dahingehend interpretieren, dass man nach 45 Beitragjahren schon vor erreichen des 65stigsten Lebensjahr abschlagsfrei in Rente gehen kann?

&#34;Langjährige Beitragszahler zu Recht priviligiert
In der Begründung der Verfassungsrichter heißt es, die Privilegierung von Versicherten mit 45 Pflichtbeitragsjahren sei gerechtfertigt. Denn sie hätten durch dauerhafte Beitragsleistung zur Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung beigetragen. Die Pflichtversicherten seien &#34;tragende Säulen zur Finanzierung des Systems&#34;, wird in der Begründung wörtlich ausgeführt.&#34;
Quelle:
http://www.tagesschau.de/inland/rente100.html

Viele Grüße

von
Wolfgang

Die Presseerklärung des BVerfG:
http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg08-102.html

&#34;...Versicherte, die vor dem 1. Januar 1942 geboren sind und 45 Pflichtbeitragsjahre ...&#34;

von
B´son

Nein, das heißt nur, dass die vom Gesetzgeber getroffene Regelung 45 Jahre Pflichtbeiträge --&#62; abschlagsfreie Rente mit 65 Jahren rechtens ist.

Die Privilegierung von der gesprochen wird, ist die Möglichkeit, bereits mit 65 abschlagsfrei in Rente zu gehen.

von
B´son

Vergessen sie meine obige Antwort...

Hätte vor dem Antworten besser lesen sollen ;-)

von
Wolfgang

http://www.bundesverfassungsgericht.de/newsletter/newsletter.html ...dann kannte man gestern schon die Anworten auf die Fragen von heute :-)

Gruß
w.

Experten-Antwort

Hallo Fragender,

die gesetzlichen Bestimmungen besagen, dass ein Renteneintritt für Versicherte, die von der Anhebung der Altersgrenze auf das 67. Lebensjahr betroffen sind, bereits mit Vollendung des 65. Lebensjahres beim Vorliegen von 45 Jahren mit Pflichtbeitragszeiten ohne Abschlag möglich ist.

von
Johann

Hallo zusammen,

anscheinend haben die meisten schon vergessen, dass die berühmten &#34;45 Jahre&#34; schon mal eine Rolle gespielt haben und nicht erst seit Anhebung der Regelaltersgrenze auf das 67. Lebensjahr (s. § 237 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 SGB VI), sondern bei der Altersrente wegen Alo für Jahrgänge vor 1942. Die Verfassungsmäßigkeit dieser Vorschrift wurde bereits durch das BSG am 25.02.2004 festgestellt und jetzt nochmals bestätigt.

von
B´son

Danke :-)

von
Wolfgang

Quelle:
http://www.tagesschau.de/inland/rente100.html

Die tagesschau hat ihre Meldung inzwischen korrigiert. In der ersten Fassung fehlte der (entscheidende) Hinweis auf die vor 42-er Jahrgänge. So entstand der Eindruck, dass nur die 45 Jahre für eine ungekürzte Rente bei jedem Altersrentenbeginn entscheidend sind.

Gruß
w.

von
Wilhelm

Alles klar,warten auf Christian.