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Urteil wg. Abschlag

von
Nichtverstanden

&#34;Die dauerhafte Kürzung der Leistungen für Frührentner ist verfassungsgemäß. Das hat das Bundesverfassungsgericht entschieden. Anspruch auf Rente in voller Höhe haben danach nur Arbeitnehmer, die das gesetzliche Renteneintrittsalter erreicht oder 45 Jahre lang Beiträge in die Rentenversicherung gezahlt haben.&#34;

Ich bin männlich, Jahrgang 1946, ohne Behinderung. Habe per heute 47 Jahre lückenlos Pflichtbeiträge. Kann ich nun doch ohne Abschlag früher in Rente gehen?

von
Rosanna

Mit Jahrgang 1946 - JA.
Altersrente für langjährig Versicherte ab vollendetem 63. Lebensjahr OHNE Abschlag!

MfG Rosanna.

von
B´son

Das glaube ich nicht....

AR für langjährig Versicherte gibts mit 63 definitiv nicht OHNE Abschlag.

von
Rosanna

Ich glaub es nicht! Ich falle doch immer wieder darauf rein, weil in meiner Tabelle der Jahrgang 1946 (noch) nicht aufgeführt ist!

Sie haben natürlich Recht, mit 63 UND Abschlag (24 Mon. x 0,3 %=) 7.2 %.

von
B´son

Liebe Rosanna,
sie sind eine der wenigen Forumsteilnehmer, bei der ich mir 100%ig sicher bin, dass das ein kleiner Lapsus und kein wissensbedingter Fehler war ;-)

Noch einen schönen Arbeitstag .

von
Rosanna

Danke, gleichfalls.

Ärgert mich aber trotzdem selbst, wenn ich eine falsche Antwort gebe. Schön, wenn man es mir dann nachsieht. ;-))

Experten-Antwort

Hallo Nichtverstanden,

keinen Kürzung haben Versicherte die das 65. Lebensjahr vollendet haben und 45 Jahre Pflichtbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben (beide Voraussetzungen müssen erfüllt sein). Das heißt in Ihrem Fall (Jahrgang 1946), dass Sie für jeden Monat, den Sie vor dem 65. Lebensjahr früher in Rente gehen einen Abschlag von 0.3 % haben. Der frühstmögliche Rentenbeginn wäre für Sie das 63. Lebensjahr mit einem Abschlag von 7,2 %.

von
Johann

Hallo zusammen,

anscheinend haben die meisten schon vergessen, dass die berühmten &#34;45 Jahre&#34; schon mal eine Rolle gespielt haben und nicht erst seit Anhebung der Regelaltersgrenze auf das 67. Lebensjahr, sondern bei der Altersrente wegen Alo für Jahrgänge vor 1942( § 237 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 SGB VI). Die Verfassungsmäßigkeit dieser Vorschrift wurde bereits durch das BSG am 25.02.2004 festgestellt und jetzt nochmals bestätigt.

von
Nichtverstanden

Dank für alle Antworten. In dem Beitrag von &#34;Fragender&#34; war eben sogar ein Hinweis auf Korrektur der TAGESSCHAU. Also haben die dort auch nicht alles verstanden.

von
Udone

Hallo.
ich möchte nur mitteilen das ich bei
46,5 Jahre Pflichtbeiträge noch Abzüge
von 3,6% habe, weil ich mit 64 in Rente
gegangen bin.Was ich auch nicht korrekt
finde.

von
Rosanna

WAS ist schon &#34;korrekt&#34;?

Wenn Sie nicht zu dem Personenkreis der VOR dem 01.01.1942 Geborenen gehören, bestand nun mal kein Vertrauensschutz TROTZ 45 Jahre Pflichtbeitragszeiten.

Ich finde es auch nicht so lustig, dass ab Jahrgang 1952 die Altersrente für Frauen gestrichen wurde, weil ich darunter falle, aber bei Beschäftigungsbeginn damit gerechnet habe.

So sind nun mal die Gesetze. Es ist RECHT, aber nicht immer GERECHT! ;-))