V1053 - Ausbildung vs. versicherte Beschäftigung

von
er

Hallo,
Ich habe im Rahmen einer Kontenklärung das Formblatt V1053 mit einigen Rückfragen zugeschickt bekommen. Die angefragten Zeiträume liegen z.T. recht weit zurück, aber soweit ich das anhand von Gehaltsabrechnungen und Versicherungsnachweisen nachvollziehen kann, habe ich zeitweise ähnliche viel Zeit für das Studium wie für versicherte Nebenbeschäftigungen (jew. ca. 25 Stunden) aufgewendet.
Was wäre hier im Zweifel für mich günstiger? Gibt es nennenswerte Nachteile, wenn die zeitlichen Aufwände für die versicherte Beschäftigung die Aufwände fur das Studium überschreiten bzw. umgekehrt?

von
-/-

Es geht nicht um Vor- oder Nachteile, sondern um wahrheitsgemäße Angaben.

von
Rentensputnik

Ihr Rententräger prüft, ob es sich um reine Beitragszeiten oder aber ggf. um beitragsgeminderte Zeiten handelt. Was für Sie günstiger ist, kann pauschal nicht beantwortet werden. Darum geht es aber auch nicht. Sie müssen wahrheitsgemäße Angaben machen, selbst wenn sich dies nicht positiv auf Ihre Rentenansprüche auswirken würde.
Daher einfach korrekt antworten und gut ist es.
MfG

von
Klausi

Zitiert von: Rentensputnik

Ihr Rententräger prüft, ob es sich um reine Beitragszeiten oder aber ggf. um beitragsgeminderte Zeiten handelt. Was für Sie günstiger ist, kann pauschal nicht beantwortet werden. Darum geht es aber auch nicht. Sie müssen wahrheitsgemäße Angaben machen, selbst wenn sich dies nicht positiv auf Ihre Rentenansprüche auswirken würde.
Daher einfach korrekt antworten und gut ist es.
MfG

@Rentensputnik
Dieser geniale mBeitrag hätte glatt von mir sein können.
MfG

von
er

Hallo und vielen Dank für die Antworten.
Die Hinweise bzgl. wahrheitsgemäßer Angaben habe ich verstanden.

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass ich diese nach 25 Jahren nicht exakt in Stunden ausdrücken kann. Ich kann einfach nicht auf die Stunde genau sagen, wie viel Zeit pro Woche ich vor 25 Jahren mit Studieren oder versicherungspflichtiger Arbeit verbracht habe.
Unter diesen Rahmenbedingungen hätte ich gern gewusst, welche Auswirkungen es hat, wenn ich eine Stunde mehr oder weniger für das Studium als für die Arbeitszeit veranschlage.
Ich werde das in Formular einfach entsprechend vermerken und eine Notiz anfügen.

Der Hinweis, dass man diese Frage nicht pauschal beantworten kann ist hilfreich.

von
W*lfgang

Zitiert von: er
Ich kann einfach nicht auf die Stunde genau sagen, wie viel Zeit pro Woche ich vor 25 Jahren mit Studieren oder versicherungspflichtiger Arbeit verbracht habe.
Unter diesen Rahmenbedingungen hätte ich gern gewusst, welche Auswirkungen es hat, wenn ich eine Stunde mehr oder weniger für das Studium als für die Arbeitszeit veranschlage.
er,

eine grobe Einschätzung reicht völlig.

Für das Studium geben Sie den 'üblichen' Zeitaufwand an. Bei 5 Tagen an der Uni dürften es 5x5 Std. Anwesenheit an der Ausbildungsstätte sein + vielleicht 7 x 2 Std. häusliche Vor- und Nachbereitungszeit + 5 x 15 Min+x für die Fahrtzeiten, ergeben rd. 40 Std.

In gleicher Weise verfahren Sie mit den üblichen Arbeitszeiten in dieser Zeit - wie gesagt, Schätzungen reichen völlig.

Was günstiger ist?

Nun, die Beschäftigungszeit/Pflichtbeitragszeit wird sowieso angerechnet (Wert und Monate zählen) - es geht nur darum, ob die parallele Ausbildungszeit zusätzlich zu berücksichtigen ist ...und das nur dann, wenn der Zeitaufwand für die Ausbildung den der Beschäftigung überschreitet. Nutzen der parallelen Ausbildungszeit = null (Zeit durch Beschäftigung abgedeckt /'diffuse' Gesamtleistungsbewertung zur minimalen Erhöhung der Rente eher unbedeutend /Cent-Beträge) ;-) ...heute, aber es geht hier nicht um Nutzen/günstiger, sondern um anrechenbare Versicherungszeiten. Wer weiß, vielleicht werden in 50 Jahren Studienzeiten ja mal wieder bewertet - dann sind sie im Rentenkonto schon heute drin.

Gruß
w.

Experten-Antwort

Hallo er,

bei der Beantwortung des Fragebogens sind Sie verpflichtet wahrheitsgemäße Angaben zu machen, so weit Sie sich erinnern. Es geht hier also nicht um die Abwägung der Vor- und Nacheile.