Bitte haben Sie Verständnis, dass wir über die Rendite eines Produktes keine Aussage machen können. Wenden Sie sich bitte unmittelbar an ide VBL.
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Bitte haben Sie Verständnis, dass wir über die Rendite eines Produktes keine Aussage machen können. Wenden Sie sich bitte unmittelbar an ide VBL.
Hallo Hans,
der Unterschied zu den genannten Gesellschaften ist, dass die VBL keine Aktiengesellschaft sondern eine Pensionskasse ist, die für sich selbst keine Gewinne erwirtschaftet oder an die Aktionäre ausschüttet. Daher ist die Kostenstruktur relativ günstig, jedenfalls besser als bei jedem anderen privaten Anbieter. Erwirtschaftete Erträge werden an die Versicherten gezahlt.
Der große Nachteil ist, dass die VBL-Extra – obwohl ausschließlich mit eigenem Geld finanziert – eine betriebliche Altersvorsorge ist und daher im Leistungsfall die Rente voll der Verbeitragung zur Kranken- und Pflegeversicherung unterliegt. Wie die Beitragspflicht zur Krankenversicherung in Zukunft ist, kann heute niemand sagen.
DN vermutet, dass ohne weiteres später auch auf andere private Vorsorgeleistungen KV-Beiträge erhoben werden können.
Meiner Meinung bringt die pessimistische Einstellung von Amadé auch niemanden weiter. Man kann sich sicher ärgern, wenn durch Steuern oder Beiträge ein Teil der Rente abgezogen wird. Bei jeder Form der Alterssicherung – und mag sie aus heutiger Sicht noch so attraktiv sein – besteht die Möglichkeit, dass diese Attraktivität im Vergleich zu anderen Modellen später verloren geht. Dieser Gefahr sollte sich jeder bewusst sein. Jede Altersvorsorge ist über einen sehr langen Zeithorizont zu betrachten.
Doch was ist die Alternative? Bei allen Unzulänglichkeiten und Ungerechtigkeiten ist eine Vogel-Strauß-Politik sicher das Falscheste. Nichts zu tun und allein auf die Fürsorge des Staates angewiesen zu sein, ist sicher nicht der richtige Weg.
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