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Veräußerungsgewinn relevant bei Festlegung des Monatseinkommens

von
Wendelin

Beitrag von Experte v.8.02.zu diesem Thema:
darf ich nochmals darauf zurückkommen?Habe zwischenzeitlich einen Steuerberater konsultiert,der schreibt mir:Mit der Veräußerung endet Ihre Tätigkeit als Einzelunternehmer.Daher ist das Ergebnis bei einem späteren rentenbezug nicht mehr zu berücksichtigen.Des weitern sind die Bestimmungen des Einkommensteuerechts auch im Sozialrecht maßgeblich (§ 15 SGB IV).Dies hat zur Folge,dass der Veräußerungsgewinn wegen des Freibetrages nach § 16 Abs.4 ESTG weitgehend außer Ansatz bleibt.Was ist jetzt richtig bzw.auf was kann ich mich verlassen?
MFG Wendelin

Experten-Antwort

Leider kann ich auf den Beitrag vom 08.02. auch nicht mehr zugreifen und daher nicht daran anknüpfen. Außerdem möchte ich darauf hinweisen, dass die Antworten hier im Forum nicht verbindlich sind, da gar nicht alle Umstände des Falles berücksichtigt werden können. Im Zweifel sollten Sie sich also mit Ihrem zuständigen Rententräger in Verbindung setzen.

Ganz allgemein kann ich zur Frage des Arbeitseinkommens im Sinne des § 15 SGB IV sagen, dass dazu alles zählt, was im Einkommenssteuerbescheid unter Einnahmen aus Gewerbebetrieb, aus selbständiger Arbeit oder aus Land- und Forstwirtschaft aufgeführt ist (erste Zeile des Einkommensteuerbescheides). Wenn Sie eine Altersrente oder Erwerbsminderungsrente beziehen (wollen) und die Tätigkeit nachweislich bereits vor dem Rentenbeginn aufgegeben wurde, dann sind nachträglich erzielte Erlöse, die sich aber der vorher aufgegebenen Tätigkeit zuordnen lassen, nicht als Hinzuverdienst zu werten,. also unschädlich für den Rentenanspruch.