Ich habe nur das nur geschrieben, weil es so in den Gutachterrichtlinien der RV steht.
@Lis und Inka: Der erste Beitrag von Herz1952 stammt übrigens nicht von mir, sondern von meinen "Doppelgänger" (wegen Gröhe etc.).
@Schorsch,
nur weil ein paar dabei sind, die sich durchmogeln wollen, müssen die restlichen 95 % das ausbaden. Finde ich nicht richtig.
Ich habe das Wort Problem auch deshalb gebraucht, weil es wirklich ein Problem für Ärzte darstellt, eine richtige Diagnose zu stellen. Wir Patienten erwarten einfach auch zu viel in dieser Hinsicht von den Ärzten.
Außerdem ist es so, dass wenn einer tatsächlich eingeschränkt ist, aber keine eindeutigen Röntgen- und sonstigen Aufnahmen vorliegen, die Einschränkung nicht so stark "ins Gewicht" fällt.
Außerdem darf ich Sie daran erinnern, dass die Beurteilung Ihrer Erwerbsminderung auch ein "Problem" für den Gutachter darstellte.
Ich kenne jemand, die hat sich aus dem Internet informiert und festgestellt, dass Sie MS haben musste. Die Ärztin hat sie zurechtgewiesen, und gemeint woher sie das weis. Sie hat die Ärztin gewechselt und ein anderer hat ihr leider sagen müssen, dass sie recht hatte, sie hat MS. Die meisten Ärzte hassen es, wenn jemand sagt: Das habe ich im Internet nachgelesen. Dabei gibt es hier durchaus seriöse Seiten und eine Studie hat ergeben, dass die Ärzte bei Diagnosen auch nicht besser liegen, als Internetinformationen, nämlich 50:50.
Die Fragen der Gutachter sind meistens suggestiv, gerade die von Psychiatern.
Ich kenn leider zu viele Ärzte und auch ein paar Gutachter. Ich habe 7 Facharztgruppen, mit bis zu 7 Ärzten je Gruppe. Da weis man was alles passieren kann.
Wenn ich an den Reha-Gutachter denke, dann wundert mich gar nichts mehr. Allerdings meinte er es gut mit mir, hatte aber von meiner Herzleistung keine Ahnung, dass das nichts mehr werden kann. Der Rentengutachter in dieser Hinsicht, war das anders. Es war ein Rheumatologe und Internist und der Ultraschall genügte ihm um zu sehen was los ist. Noch eine Frage zum Rehasport, den ich ablehnen musste, weil schon die Fahrt dahin (halbe Stunde Berufsverkehr, 1 Stunde Sport, halbe Stunde Rückfahrt) zu anstrengend war. Das hat er eingesehen. Und dies war ein Jahr später, wobei die Leistung nicht einmal sich so gebessert hat, wie es der Reha-Arzt "gut" gerechnet hat. Wörtlich: "Hm, wenn man gut misst, dann....".
Genau so ein "Problem" liegt auch bei den MDK-Gutachtern vor, denn diese sind alles andere als unabhängig. Dies wird zwar von den Ärzten bemängelt, aber es tut sich da nichts.
Im Strafrecht heißt es: Im Zweifel für den Angeklagten. Ein Patient muss erst beweisen, dass er seine Krankheit nicht selbst verschuldet hat (Verschreibungsrichtlinien der Krankenkassen), erst dann bekommt er ein entsprechendes Medikament verschrieben. Jedes Medikament und jede "Diät" ist lediglich eine Bekämpfung der oberflächlichen Symptome. Die Ursachen liegen leider viel tiefer und keiner kennt die Programmiersprache und die Algorithmen des körpereigenen Programmes. Darin lieg eigentlich das "Hauptproblem". Aber Probleme gibt es nicht, nur Aufgaben, packen wir es an, und wenn es tausende von Jahren dauert (smile).