Verlängerung EM-Rente

von
annykat

Guten Tag,
ich erhalte eine befristete EM-Rente für die Dauer von 10 Monaten. Ist das ein ungewöhnlicher Zeitraum?
Habe Verlängerungsantrag gestellt und nun 2 Vordrucke für Befundberichte erhalten, die jeweils vom Hausarzt und vom Facharzt auszufüllen sind. Leider sind diese Bögen für mich und die Ärzte, die meinen weiteren Antrag unterstützen sehr arbeitsaufwendig, teilweise wiederholend und Fragen sind sehr allgemein formuliert. Welche Möglichkeiten habe ich meine persönliche Situation zu schildern?

von
mabu

Hallo,
die Länge der EMR- Gewährung richtet sich nach den gesundheitlichen Aspekten. Diese kann somit wie bei Ihnen relativ kurz sein; den längsten Befristungszeitraum den ich kenne ist 3 Jahre.
Da man 6 MOnate vor Ablau der Befristung bei Bedarf einen Verlängerungsantragt stellen soltte, kommen sie ggf. in den sofortigen Handlungsdruck, den sie mit Ihrer Folgefrage bereits schildern.
Um die ausführliche Beantwortung der Fragebögen werden sie nicht umhinkommen. Je ausführlicher und fundierter diese von Ihnen und ihren Ärzten ausgefüllt werden, dessen schneller und präziser kann der Antrag beschieden werden.
M.W. spielt die Beschäftigungsdauer und -art keine Rolle bei der Beurteilung.

MfG

Mabu

von
Joe

Die Befristung auf nur 10 Monate ist schon ungewöhnlich kurz und entspricht mit Sicherheit nicht dem Normalfall.

Dies lässt darauf schliessen - unter allem Vorbehalt und ohne Kenntnis ihrer genauen Erkrankung - das der med. Dienst der RV in ihrem Falle von einer relativ raschen Besserung ihrer Erkrankung ausgeht.

Insofern KÖNNTE die Verlängerung ihrer EM-Rente sicher problematisch werden....

Die Erstellung von Befundberichten ist für die Ärzte deren täglich Brot und
darum völlig problemlos.

Für den Laien erscheinen diese Berichte event. umfangreich - für den damit fast täglich befassten Arzt sicher nicht.

Und das sowohl Hausarzt als auch der Facharzt um einen Befundbericht gebeten ist
gängige Praixs.

Ein Hausarzt ist ja nicht immer und im Detail schon mal gar nicht von der aktuellen Behandlung des Facharztes informiert.

Umgekehrt gilt dies natürlich genauso.

von
annycat

Danke für die Beantwortung meiner Fragen! Ja, bin schon ein ungewöhnlicher Fall!
Also meine Ärzte haben schon Streß mit dem Ausfüllen der Formulare, weil ihre Wartezimmer immer ausreichend gefüllt sind, sie wahrscheinlich praktischer besser sind, als im Schreiben!? Und wenn man dann etwas hat, was nicht in die meißten Kategorien passt obwohl kein Einzelfall,wo die Behandlungsmöglichkeiten sich in 20 Jahren nicht geändert nur teilweise verbessert haben, man alles ausgeschöpft hat, ist es schon schwierig. M.f.G.

von
Joe

Die Ärzte füllen diese Befundberichte für die RV nur deshalb sehr ungerne aus, weil Sie dafür - aus Sicht der Ärzte - relativ wenig Geld bekommen.

So ein Befundbericht wird
" nur " mit ca. 25 Euro dem Arzt seitens der Rentenversicherung vergütet.

Es geht also - wie eigentlich immer - nur ums liebe Geld....

Würden die Ärzte z.B. 100 Euro dafür bekommen, würden sie sicherlich mit grösserem Interesse und Engagement diese Berichte ausfüllen.

von
annykat

Genauso ises! Schlimm bloß, das von ein paar geschriebenen Worten eventuell das eigene weitere Schicksal abhängt.