Verschiebung der 8-Jahres-Grenze für Anrechnungszeit

von
hansi2244

Insgesamt habe ich Zeiten der schulischen Ausbildung von mehr als 8 Jahren zurückgelegt. Im Jahr 2004 habe ich für 2,5 Monate in Schweden in den Semesterferien versicherungspflichtig gearbeitet (34 Std. pro Woche, hierüber habe ich noch Arbeitszeitnachweise). Mein zeitlicher Aufwand für das Studium war in dieser Zeit de facto gleich null.

Im Antrag auf Kontenklärung habe ich diese Zeit angegeben, jedoch wurde zu diesem Zeitraum nicht speziell nach dem zeitlichen Aufwand für Studium und Arbeit gefragt.

Nun habe ich einen Bescheid mit Versicherungsverlauf bekommen, in dem diese Zeit nur als Anrechnungszeit (Studium) vorgemerkt ist. Der Bescheid erhält jedoch einen Hinweis, dass ich weitere Nachricht erhalten, sobald sich der schwedische Rentenversicherungsträger gemeldet hat.

Jetzt habe ich drei Fragen:

1. Wenn in dieser Zeit der tatsächliche Aufwand für das Studium nachweislich so gering war. Werden diese Monate dann aus der Anrechnungszeit herausgenommen, so dass sich die derzeitige 8-Jahres-Grenze um diesen Zeitraum nach hinten verschiebt?

2. Nach der Beschäftigung hatte ich noch einen vollen Monat Semesterferien bis das neue Semester regulär wieder begann. Kann es hier zu Problemen kommen, dass die DRV unterstellt, in diesem Monat sei der zeitliche Aufwand für das Studium auch so gering gewesen, dass eine Anrechnungszeit nicht in Betracht kommt?

3. Für einen Widerspruch gegen den Bescheid habe ich ja nur einen Monat Zeit. Bis dahin erfahre ich aber nicht, ob die Anrechnung als ausländische Pflichtbeitragszeit klappt. Gibt es eine Möglichkeit, diese Widerspruchsfrist zu verlängern?

von Experte/in Experten-Antwort

1. Ja.

2. Nein.

3. Sie können gegen den neuen Bescheid Widerspruch einlegen bzw. auch zu einem späteren Zeitpunkt einen Überprüfungsantrag stellen.